Heidi Klum bei Beckmann: Hillary, Familie, Leberwurst

Heidi Klum bei Beckmann : Hillary, Familie, Leberwurst

Düsseldorf (RPO). Am 28. Februar startet die neue Staffel von Heidi Klums "Germany's Next Topmodel". Im Vorfeld schaute sie mal wieder bei Reinhold Beckmann vorbei. Es ging um Magermodels, Familie, Hillary als Präsidentin, Bruce und Leberwurst.

Mit schöner Regelmäßigkeit flimmert Deutschlands liebstes Topmodel über hiesige Mattscheiben, um ihren deutschen Fans zu versichern, dass sie immer noch das bodenständige Mädchen aus Bergisch-Gladbach ist. Die Ehe mit Schmusesänger Seal, das Leben in Beverly Hills, die Schwätzchen mit Bill Clinton über ihre Mutter sowie regelmäßige Urlaube in Aspen und anderen Promi-Hotspots haben sie ganz und gar nicht verdorben, sagt sie strahlend.

Reinhold Beckmann war auch gar nicht pikiert, dass Ehemann Seal, der beim letzten Auftritt von Heidi in seiner Show immerhin noch in der Garderobe geschlafen hatte, dieses Mal gar nicht mitkam. Dafür nahm Beckmann mit Lena Gercke und Barbara Meier vorlieb, den Siegerinnen der ersten beiden "Topmodel"-Staffeln.

Heidi Klum und ihre Gefolge präsentierten sich als die Gute-Laune-Mädels der eigentlich als knallharte bekannten Modebranche. "Wir drei haben noch gute Rundungen", setzt sie dem Heroin-Look auf den Laufstegen dieser Welt entgegen - und schwärmt von kulinarischen Leckerbissen bei "Hähnchen Ewald" und wochenlangem Faulenzen am Pool.

Auf den Verlust von Bruce Darnell in ihrer Show angesprochen, sagt Klum: "Ich find's schon schade, dass Bruce nicht mehr dabei ist. Er ist ein guter Typ." Es klingt ein wenig halbherzig, wie sie das sagt. Ein zweite Diva neben Heidi auf den gleichen Bühne, das wäre auf Dauer ohnehin nicht gut gegangen. In der neuen Staffel habe sie das Laufstegtrainig selbst übernommen, verrät Klum dann.

Die Sendung plätschert dann weiter dahin. Beckmann erkundigt sich über das Oscar-Kleid ("Macht Galliano für mich. Nein, kostet nichts."), lässt Klum mehrfach verraten, dass Familienglück für sie über alles geht ("Wenn der Job morgen vorbei wäre, fände ich das nicht schlimm"), erfährt, dass ihre Kinder niemals in der Werbung auftauchen werden ("Wir kriegen unheimlich viele Angebote, die werfen uns viele Dollar um die Ohren, aber das werden wir nie machen.")

Was mit Britney Spears derzeit passiert, findet Klum ganz schlimm, bietet der abgedrifteten Sängerin Hilfe an: "Sie kann mich gerne anrufen. Sie kann bei uns im Haus gerne ein paar Monate unterkommen. Ich würde sie schon wieder hinbiegen."

Dann wird es schwierig: Als Reinhold Beckmann auf Politik zu sprechen kommt, genauer gesagt, die US-Wahlen, kommt Klum ins Schleudern. Immerhin gesteht sie freimütig: "Ich versteh' zu wenig davon." Aber eine US-Präsidentin, das fände sie klasse: "Hillary ist nicht schlecht. Ich fänd's schon cool, wenn eine Frau am Start wäre."

Nach der großen weiten Welt, dann aber doch wieder der Schwenk auf die Bodenständigkeit: "Ich bin total deutsch. Meine Heimat ist hier in Deutschland." Und: "Ich freu' mich immer auf Brötchen mit Leberwurst."

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