Grime-Preis 2018: "Wenn es ihn nicht geben würde, müsste man ihn erfinden"

Grimme-Preis verliehen: "Wenn es ihn nicht geben würde, müsste man ihn erfinden"

In Marl sind die Grimme-Preise für deutsche Fernsehsendungen verliehen worden. Im Rahmen einer Gala wurden 71 Einzelpreisträger geehrt - so viele wie noch nie zuvor in der 54-jährigen Geschichte der renommierten Auszeichnung.

Die Ehrungen für besonders gute Fernsehproduktionen gingen unter anderem an das "Circus HalliGalli"-Team von ProSieben rund um Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, das "Neo Magazin Royale" (ZDFneo) für die Folge "Eier aus Stahl - Max Giesinger und die deutsche Industriemusik" und erstmals auch an drei Bezahlsender mit eigenproduzierten Sendungen.

"Wenn es den Grimme-Preis nicht schon geben würde, müsste man ihn erfinden", sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zu Beginn der Veranstaltung. In Anspielung auf US-Präsident Donald Trump sagte Laschet: "In einer Zeit, in der der Fake zur Realität zu werden scheine, ist die Auszeichnung von hochwertigen Fernsehproduktionen wichtiger denn je."

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Der Grimme-Preis zählt zu den renommierten Auszeichnungen für deutsche Fernsehsendungen. Die Preise werden seit 1964 jährlich vom Grimme-Institut verliehen.

(wer)