GNTM 2018: Ein Unterwasser-Shooting und der Maybelline-Job

"Germany's Next Topmodel" : Models im Haifischbecken

In Folge 13 von "Germany's Next Topmodel" müssen die Kandidatinnen zuerst mit Haien schwimmen, dann zerfleischen sie sich gegenseitig: Die selbstbewusste Christina legt sich mit ihren Konkurrentinnen an.

Nass wird es in der 13. Folge von "Germany's Next Topmodel": Die verbliebenen acht Kandidatinnen müssen für ein Fotoshooting den Sprung ins kalte Wasser wagen. Eine professionelle Meerjungfrau zeigt den angehenden Models bei einer Übungsstunde, was sie machen müssen: Mit Muschel-BH und Schwimmflosse sollen sie sich ganz natürlich im Wasser bewegen. Für Klaudia ein großes Problem, denn sie hat panische Angst vor tiefem Wasser. Zum angeblich ersten Mal taucht sie mit dem Kopf unter, zwei andere Mädchen halten ihr dabei die Hand.

Doch am nächsten Tag geht es vom Probebecken im Schwimmbad zum echten Fotoshooting ins Aquarium. Zwischen 150 verschiedenen Fischarten sollen die Models als Meerjungfrauen plantschen - hin und wieder ziehen auch Haie vorbei. Toni, die bei der Übung noch Spaß am Schwimmen hatte, wird plötzlich ganz kleinlaut: "Würde ich privat eine Anfrage für so einen Job bekommen, würde ich sofort ablehnen." Als sie dann tatsächlich im Wasser ist, verkrampft die 18-Jährige aus Stuttgart und füllt immer wieder ihre Wangen mit Luft - kein schönes Fotomotiv, findet Heidi Klum. Nach ein paar Runden darf sie das Wasser unzufrieden verlassen.

Klaudia hat ihre ganz eigenen Probleme mit dem Schwimmen: "Sie mag Wasser bekanntlich nicht, sie mag ja nicht mal duschen", sagt Modelmama Heidi Klum noch vor dem Shooting. Die 21-Jährige glaubt selbst nicht an einen Erfolg. "Eigentlich habe ich mit Germany's Next Topmodel schon abgeschlossen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das schaffe", sagt sie.

Trotzdem hüpft die Wahl-Berlinerin beherzt und kreischend ins kühle Nass. Und obwohl sie zwischendurch panisch zittert, posiert sie unter Wasser wie eine echte Meerjungfrau. "Sah mega aus", lobt Heidi Klum und klatscht in die Hände. Klaudia ist stolz, ihre wohl schlimmste Angst überwunden zu haben: "Jetzt kann ich endlich mal mein Seepferdchen machen."

Während die einen in Los Angeles im Wasser plantschen, fliegen die anderen nach New York. Der Kosmetikhersteller Maybelline hat Jennifer, Julianna und Christina zum Casting eingeladen. Und zum ersten Mal in dieser Folge überwirft sich Christina mit ihren Konkurrentinnen. Sie interpretiert die Aufgabe des Kunden anders und posiert als Einzige nicht auf einer Treppe, sondern darunter. "Ich glaube, dass ich heute die Kreativste war. Ich war richtig einfallsreich", sagt Christina nach dem Probe-Shooting. Den Job sahnt am Ende dennoch Julianna ab. "Chrissis Selbstbewusstsein ist berechtigt", sagt Model-Konkurrentin Pia. "Aber es kommt wie ein hohes Näschen rüber."

Das beweist die 21-jährige Christina kurz vor dem Walk. Drei Stunden lang hatte eine Mitarbeiterin das weiße Kleid der Kandidatin gebügelt, um jede Falte auszumerzen - doch Christina setzt sich hin und zerknittert das Kleid wieder. Auf die genervte Ansage der Mitarbeiterin antwortet Christina nur: "Chill mal". Ein Verhalten, das die anderen Kandidatinnen nicht nachvollziehen können. "Ich find's respektlos", sagt Pia vor der Kamera. "Wenn Pia findet, dass ich respektlos bin, soll sie das auf einen Zettel schreiben und in meinen Briefkasten werfen", meint Christina und lacht schrill. Und als Konkurrentin Pia von Gastjuror Wolfgang Joop mit Moderatorin - nicht Model - Barbara Schöneberger verglichen wird, kommentiert Christina gehässig: "Karma is a Bitch, würde ich sagen."

Gehen muss an diesem Donnerstag keines der Mädchen - alle Kandidatinnen dürfen vorerst bleiben. Aber nur bis zur Episode am kommenden Donnerstag: Dann müssen Klaudia, Jennifer, Sara und Toni im Shootout gegeneinander antreten. Sally, Julianna, Pia und Christina können erst einmal weiter darauf hoffen, Germany's Next Topmodel zu werden.

(veke)
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