Germany's Next Topmodel 2018: Die Topmodels müssen ihren Mann stehen

„Germany's Next Topmodel“: Die Mädels müssen ihren Mann stehen

Lange Haare und lackierte Nägel helfen den Kandidatinnen in Folge 14 nicht: Denn sie verwandeln sich bei „Germany's Next Topmodel“ in Männer, genauer: in Gangster. Dann kommt der doppelte Rollentausch, bei dem die Mädchen als Dragqueens über die Bühne springen.

Die Schonzeit bei „Germany's Next Topmodel“ ist vorbei: In Folge 14 müssen gleich drei Mädchen die Show verlassen, zwei schon zu Beginn. Denn es ist Shootout. Das heißt: Klaudia, Jennifer und Sara müssen beim Fotoshooting gegeneinander antreten, weil sie noch keinen Job hatten. Hinzu kommt Toni, mit deren Leistung Model-Mama Heidi Klum in der vergangenen Woche nicht zufrieden war.

Die Stimmung ist angespannt, die Nerven liegen blank. Klaudia will jetzt noch nicht rausfliegen. "Sonst steht bei Wikipedia: Unterliegt im Shootout. Das ist doof", findet die 21-Jährige aus Berlin.

Toni überzeugt als Gangster

Damit sie dieses Schicksal nicht ereilt, müssen die Models in die Rolle eines Gangsters schlüpfen: In Nadelstreifenanzug und mit geschminktem Dreitagebart mimen sie den männlichen Part von "Bonnie und Clyde". Damit auch Bonnie nicht fehlt, hilft das brasilianische Supermodel Alessandra Ambrosio aus. Das sorgt bei der ersten Kandidatin Christina für Aufruhr: "Leute, Alexandra Ambrosio ist da", sagt sie zu den anderen Mädchen. Vor lauter Aufregung gehen ihr dabei ein paar Buchstaben durcheinander.

Neben dem früheren Victoria-Secret-Engel müssen die Topmodels ihren Mann stehen. Doch vor allem die Shootout-Kandidatinnen Jennifer, Klaudia und Sara zeigen zu viel angewinkelte Beine, Hohlkreuze, zarte Bewegungen.

"Ich bin kein guter Mann", findet Sara selbst. "Manchmal kann es frustrierend sein, wenn sie nicht verstehen, wie das Bild am Ende aussehen soll", sagt Ambrosio nach dem Shooting mit Sally, die ebenfalls hadert.

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Toni hingegen begeistert das Supermodel. "Jeder Shot, den sie heute gemacht hat, war gut", sagt Ambrosio über die 18-Jährige aus Stuttgart. Toni und Jennifer dürfen nach dem Shootout bleiben. Klaudia und Sara konnten mit ihrer Männlichkeit nicht überzeugen und müssen die Show sofort verlassen.

"Das Publikum will keine Kartoffel"

Nach dem dramatischen Shootout steht ein ebensolcher Walk an: Die übrigen sechs Mädchen verwandeln sich in Dragqueens. Mit professioneller Hilfe studieren sie Travestie-Auftritte mit Playback und Tanzeinlage ein.

Julienna hat sich für ihren Auftritt eine zusätzliche Aufgabe aufgehalst: Sie singt eine englische Version von Nenas 99 Luftballons. Mit dem Text hadert die 21-jährige Sängerin jedoch. Und so improvisiert sie auf der Bühne auffällig viel. Erst das Ende singt sie textsicher auf Deutsch.

Pia hat bei den Proben große Probleme damit, aus sich hinauszugehen, vergräbt frustriert ihr Gesicht in den Händen. "Das Publikum will keine Kartoffel. Sie wollen sehen, wie du ausflippst", sagt Dragqueen Morgan McMichaels, um Pia aufzumuntern. Auf der Bühne in einer Rollschuh-Disco hat die 22-Jährige dann offenbar alle Hemmungen abgelegt, legt im von David Bowie inspirierten Kostüm sogar einen Handstand mit gespreizten Beinen hin.

Ins Halbfinale getanzt haben sich: Jennifer, Julianna, Pia, Toni und Christina. Als drittes Topmodel der Folge muss Sally nach Hause gehen. Der Grund: Heidi vermisste bei der Remscheiderin die Power.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Topmodels laufen in Folge 14 als Dragqueens und Gangster

(veke)
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