Game of Thrones: Große Zusammenfassung von Staffel 1 bis 7

67 Episoden im Schnelldurchlauf : Der große „Game of Thrones“-Staffelrückblick

Nach sieben Staffeln und 67 Folgen fällt es bisweilen schwer, den Überblick in „Game of Thrones“ zu behalten. Wir fassen vor dem Start der 8. Staffel zusammen, was bisher passiert ist.

Die Welt von „Game of Thrones“ ist ein seltsamer Ort: Sommer und Winter währt dort nicht nur mehrere Monate, sondern sogar Jahre. Die genaue Dauer lässt sich nur schwer vorhersagen. Und was einst ein gewaltiger Kontinent war, sind längst zwei Kontinente: Westeros im Westen und Essos im Osten mit wohlhabenden freien Städten sowie wilden Nomaden, die sich Dothraki nennen.

Die Vorgeschichte

Eine der fortschrittlichsten Städte in Essos war Valyria, das dank seiner Drachen ein Reich gegründet hatte und dann vermutlich nach einer Naturkatastrophe untergegangen war. Nur die große Familie der Targaryen hatte dies mit den letzten drei Drachen überlebt. Sie eroberten dann vor rund 300 Jahren die Fürstentümer auf Westeros, um ein neues Reich zu schaffen mit der Hauptstadt Königsmund. Die Drachen starben danach langsam aus.

Vor dem Start der Serie ist es 17 Jahre her, dass Robert Baratheon mit Ned Stark den „verrückten König“ Aerys II. gestürzt hat. Die beiden Jugendfreunde rebellierten gegen die Targaryen aus einem Grund: Thronfolger Prinz Rhaegar hatte Neds Schwester Lyanna entführt und vergewaltigt, die mit Robert verlobt war.

Prinz Rhaegar wurde in der entscheidenden Schlacht von Robert getötet, Lyanna starb in den Armen von Ned. Der König selbst wurde von einem Mitglied seiner Königsgarde umgebracht: Jaime aus dem einflussreichen Haus Lannister, der danach als „Königsmörder“ bekannt war.

Robert wurde zum neuen Herrscher gekrönt und heiratete Cersei Lannister, die Zwillingsschwester von Jaime. Der durfte indes weiterhin in der Königsgarde dienen. Ned Stark kehrte in den Norden als Lord von Winterfell zurück – mit seinem einjährigen Bastard Jon Schnee.

Hier gibt es alle aktuellen Infos rund um die achte Staffel von „Game of Thrones“.

Im Folgenden lesen Sie unseren Schnelldurchlauf durch alle vergangenen Staffeln der Serie:

Staffel 1

17 Jahre später: Jon Arryn, die „Hand des Königs“ und engster Berater Robert Baratheons stirbt unerwartet. Der König reist darum mit Gefolge und Familie nach Winterfell. Dort bittet er seinen Freund Ned Stark, die neue „Hand“ zu werden. Zudem soll seine älteste Tochter Sansa später Roberts Thronfolger Joffrey heiraten.

Widerstrebend nimmt der Lord von Winterfell an und reist ab, obwohl sein Sohn Bran schwer verletzt ist: Jaime Lannister hatte ihn von einem Turm gestoßen, weil der Junge ihn und Königin Cersei beim Liebesspiel überrascht hatte. Bran überlebt, kann sich aber an nichts mehr erinnern und bleibt querschnittsgelähmt.

In Königsmund findet Ned Stark heraus, dass Cersei und ihr Zwillingsbruder Jaime seit Jahren ein Verhältnis haben – und dass die angeblichen Kinder des Königs dieser Liaison entstammen. Doch bevor die Wahrheit ans Licht kommt, stirbt Robert bei einem mysteriösen Jagdunfall. Ned wird als Verräter vom neuen, grausamen König Joffrey hingerichtet. Sansa bleibt als Geisel in der Hauptstadt. Ihre Schwester Arya kann als Junge verkleidet fliehen.

Die Exekution des Lords von Winterfell führt zu einem Aufstand der Adelsleute im Norden: Sie küren Neds ältesten Sohn Robb zu ihrem neuen König, der in einer Schlacht Jaime Lannister festsetzen kann.

Neds Bastard Jon dagegen ist da bereits der Nachtwache beigetreten, die seit Jahrtausenden die große Mauer aus Eis bewacht – um die Königslande vor Wildlingen und anderen Gefahren im hohen Norden zu beschützen. Tatsächlich gibt es erste Indizien dafür, dass die unheimlichen Weißen Wanderer nach Jahrtausenden wieder zurückgekehrt sind. Jon Schnee macht sich zusammen mit Brüdern der Nachtwache auf den Weg jenseits der Mauer, um mehr herauszufinden.

Im Exil in Essos feilt Viserys Targaryen, jüngster Sohn des „verrückten Königs“, derweil an seinem Plan, die Macht in Königsmund zurückzuerobern. Er zwingt seine Schwester zu einer Hochzeit mit dem mächtigen Nomadenfürsten Khal Drogo. Im Gegenzug soll der eine Armee stellen. Doch aus der arrangierten Ehe wird tatsächlich Liebe. Als Viserys seine Schwester bedroht, tötet der Khal ihn. Allerdings stirbt der später an den Folgen einer Verletzung und Daenerys verliert ihr Kind, das sie erwartet. Als sie Drogos Leichnam verbrennt, tritt sie mit angeblich versteinerten Dracheneiern ebenfalls ins Feuer. Doch nur ihre Kleidung geht in Flammen auf, sie selbst als echte Targaryen nicht. Aus den Eiern schlüpfen drei junge Drachen.

Staffel 2

Auf Anordnung seines Vaters Tywin wird Tyrion die neue „Hand“ an der Seite des grausamen Joffrey in chaotischen Zeiten: Robb Stark verlangt als „König des Nordens“ die Unabhängigkeit. Robert Baratheons älterer Bruder Stannis dagegen beansprucht den Thron für sich. Er steht dabei unter dem Einfluss der Priesterin Melisandre und hält sich für auserwählt – von dem Gott „Herr des Lichts“. Als er dann die Hauptstadt Königsmund erobern will, können die Taktiken Tyrions das verhindern – bis sein Vater Tywin mit einer Armee zur Hilfe eilt.

Arya trifft auf ihrer Flucht den mysteriösen Jaqen H’ghar. Der gehört zu den „Gesichtslosen Männern“: einer Gruppe von Assassinen, die ihre Gestalt verändern können. Dank ihm kann Arya den Lannisters entkommen. Sie ist indes besessen von dem Wunsch nach Rache und führt eine Todesliste – mit den Namen aller, die an der Hinrichtung ihres Vaters beteiligt waren. Jaqen scheint beeindruckt und bietet ihr an, den „Gesichtslosen Männern“ beizutreten.

Im Lager von Robb Stark lässt seine Mutter Catlyn heimlich Jaime Lannister frei. Er soll nach Königsmund zurückehren. Im Gegenzug sollen dafür ihre Töchter freigelassen werden, die sie beide in der Hauptstadt vermutet. Als Rückversicherung wird Jaime von Brienne von Tarth begleitet, die Catlyn treu ergeben ist.

Es kommt danach zum Zerwürfnis zwischen ihr und ihrem Sohn Robb. Der wird aber auch von Theon Graufreud hintergangen, der bei den Starks aufgewachsen ist. Er schlägt sich auf die Seite seines Vaters, der die Lords in Winterfell hasst und marschiert dort ein. Ned Starks jüngste Söhne, Rickon und der gelähmte Bran, nimmt er als Geiseln. Die können indes mit der Hilfe des kräftigen, aber geistig behinderten Hodor und der Dienerin Osha fliehen. Theon wird danach von der Familie Bolton gefangen genommen, die Winterfell im Namen von König Robb zurückerobert.

Jenseits der Mauer wird Jon Schnee von der Wildling-Frau Ygritte in eine Falle gelockt und in ein gewaltiges Lager geführt: Manke Rayder hat dort die Stämme der Wildlinge geeint – um die Mauer zu überwinden und nach Süden zu ziehen. Nicht nur, weil ein langer, harter Winter naht: Jons Kameraden der Nachtwache treffen im hohen Norden auf die unheimlichen Weißen Wanderer, die eine Armee von Untoten befehligen.

In Essos fasst Daenerys den Entschluss, eine Armee aufzustellen – um als letzte Targaryen den „Eisernen Thron“ für ihre Familie zurückzuerobern.

Staffel 3

Stannis Baratheon versteht nicht, wie er in Königsmund verlieren konnte. Melisandre hat dann aber eine neue Vision von einer Schlacht im Eis. Stannis reißt sich zusammen, stellt eine neue Armee auf und zieht in den Norden. Dort erschleicht sich Jon Schnee das Vertrauen von Manke Rayder. Mit einigen anderen Wildlingen soll er als Vorhut über die Mauer klettern. Auch Ygritte begleitet Jon. Die beiden verlieben sich ineinander. Hin- und hergerissen zwischen den Gefühlen zu ihr und seinem Eid entscheidet er sich am Ende für die Nachtwache – und lässt Ygritte im Stich.

Seine Kameraden jenseits der Mauer haben derweil viele Männer im Kampf gegen die Weißen Wanderer verloren. Einige der Überlebenden meutern. Sie töten ihren Kommandanten und besetzen den Hof des alten Craster. Jons ängstlicher Freund Sam ist entsetzt. Er flieht mit Crasters Tochter Goldy und ihrem neugeborenen Sohn. Sie werden aber von einem der unbesiegbar scheinenden Weißen Wanderer aufgespürt, den der verzweifelte Sam überraschend tötet – mit einer uralten Klinge aus Drachenglas.

In Königsmund übernimmt Tywin, der Patriarch der Familie Lannister, die Macht. Als neue „Hand des Königs“ setzt er durch, dass Joffrey nun Margaery aus dem Haus Tyrell heiraten soll. Sansa Stark dagegen muss Tyrion heiraten.

Robb Stark dagegen fehlen Verbündete in seinem Krieg und er will Lord Frey auf seine Seite ziehen. Robbs Onkel soll darum eine der Frey-Töchter zur Frau nehmen. Die Feier endet im Blutbad. Die Boltons aus dem Norden verraten die Starks. Sie haben sich heimlich mit Lord Frey und den Lannisters verbündet: Catlyn, Robb und seine schwangere Ehefrau werden brutal ermordet. Zudem werden viele Soldaten des Nordens niedergemetzelt.

Auch Arya hat es auf ihrer Flucht fast bis zur Hochzeitsfeier geschafft. Sie wird in dem Blutbad von dem zwielichtigen Sandor Clegane gerettet. Der ehemalige „Bluthund“ und Leibwächter des Königs hat mit den Lannisters gebrochen und kümmert sich nur noch um sich selbst. In Arya sieht er die Chance auf ein Lösegeld.

Jaime Lannister und Brienne von Tarth dagegen werden auf dem Weg nach Königsmund von Männern der Boltons aufgegriffen, die Jaimes rechte Hand abhacken. Nach dem Bündnis der Boltons mit den Lannisters wird er jedoch freigelassen und kehrt verstümmelt nach Königsmund zurück. Brienne sieht er nach ihrer gemeinsamen Zeit indes als Freundin an.

Daenerys befreit derweil in Essos mit Hilfe ihrer Drachen Tausende „Unbefleckte“: ein Heer aus Sklaven, die für den Krieg trainiert wurden. Sie folgen Daenerys anschließend bedingungslos, die auf ihrem Weg weitere Sklaven befreit. Die Zahl der Anhänger der „Mutter der Drachen“ wächst so immer weiter.

Bran und Rickon Stark treffen auf ihrer Flucht auf Jojen und Meera Reet – die Kinder von Ned Starks treuem Freund im Norden Howland Reet. Sie hatten nach Bran gesucht, weil Jojen ihm mit seinen übernatürlichen Sinnen helfen möchte. Tatsächlich wird der gelähmte Junge von immer stärker werdenden Visionen heimgesucht. In deren Mittelpunkt steht ein dreiäugiger Rabe, der jenseits der Mauer wartet. Bran schickt seinen jüngeren Bruder Rickon und die Dienerin Osha an einen sicheren Ort. Er selbst zieht mit Hodor und den Reets weiter nach Norden.

Staffel 4

Bei der Hochzeitsfeier von Joffrey und Margaery stirbt der König durch Gift. Cersei beschuldigt ihren verhassten Bruder Tyrion, der daraufhin inhaftiert wird. Tatsächlich stecken Lady Olenna, die intrigante Matriarchin der Familie Tyrell, und Lord Petyr Baelish hinter dem Mord. Ihr Plan geht auf: Joffreys jüngerer, naiver und gutmütiger Bruder Tommen soll der neue König werden. Der lässt sich leichter von Margaery manipulieren, die nun mit ihm verlobt wird.

In einem Schauprozess dagegen soll Tyrion verurteilt werden. Er verlangt ein „Götterurteil“ durch einen tödlichen Zweikampf. Für ihn möchte Oberyn Martell, der Prinz von Dorne, antreten. Für die Seite der Anklage kämpft der brutale Ser Gregor, „der Berg“, Clegane - der ältere Bruder von Sandor Clegane. Oberyn verliert, Tyrion wird zum Tod verurteilt. Mit der Hilfe seines Bruders Jaime kann er zwar fliehen, erschießt jedoch vorher noch seinen verhassten Vater mit einer Armbrust.

Auch Sansa kann dank Lord Petyr Baelish fliehen. Er bringt sie zu ihrer Tante Lyssa Arryn. Sie ist die Herrin des Grünen Tals und heimlich mit Baelish verheiratet. Und der ist auch verantwortlich für den Tod von Jon Arryn, der die Ereignisse in der Serie erst in Gang gesetzt hat. Doch Lyssa ist rasend eifersüchtig auf die junge Sansa. Es kommt zum Eklat und Baelish tötet die Herrin des Grünen Tals. Er übernimmt so aber auch die Macht dort und den Befehl über eine mächtige Armee.

Arya und Sandor Clegane dagegen entwickeln eine Hass-Liebe füreinander. Sie treffen dann auf Brienne von Tarth, die Catlyn Stark geschworen hat, sich um ihre Töchter zu kümmern. Der misstrauische Sandor stellt sich schützend vor Arya, er verliert jedoch den Kampf. Die kleine Stark-Tochter flieht und besteigt ein Schiff nach Braavos, um sich den „Gesichtslosen Männern“ anzuschließen.

Im Norden führte Manke Rayder die Wildlinge und Ygritte in den Kampf gegen die Nachtwache. Jons ehemalige Geliebte stirbt dabei vor seinen Augen. Am Ende kann die Bruderschaft die erste Schlacht für sich entscheiden. Das fordert indes sehr viele Opfer. Noch einen Angriff wird man nicht überstehen. Jon möchte darum Manke Rayder töten, um so vielleicht den Krieg zu beenden. In diesem Moment rückt Stannis Baratheon mit seiner Armee an und rettet die Nachtwache.

Jenseits der Mauer opfert sich Jojen Reet, damit seine Schwester Meera, Hodor und Bran die Höhle des mystischen Weissagers „Dreiäugiger Rabe“ erreichen. Dort treffen sie auch auf die vermutlich letzten „Kindes des Waldes“ – die schon vor den Menschen in Westeros gelebt haben und von ihnen fast vernichtet worden sind.

In Essos erobert Daenerys mit ihrer Armee die reiche Stadt Meereen. Dort will sie zunächst bleiben, um endgültig die Sklaverei zu beenden. Zudem hat sie ihre wilden Drachen nicht mehr ganz unter Kontrolle. Die beiden kleineren, Rhaegal und Viserion, sperrt sie ein. Drogon – der größte von ihnen – entkommt jedoch.

Staffel 5

In Königsmund heiratet der neue König Tommen tatsächlich Margaery Tyrell, die den naiven, verliebten Jungen immer mehr kontrolliert. Das ist ein Dorn im Auge seiner Mutter Cersei Lannister. Sie nimmt Kontakt zu einer Gruppe religiöser Fanatiker auf, die in den chaotischen Zeiten immer mehr an Macht und Rückhalt im Volk gewinnt. Cersei möchte ihren Anführer, den „Hohen Spatz“, benutzen, um den Einfluss der Tyrells zu brechen. Tatsächlich werden Margaery und ihr homosexueller Bruder Ser Loras wegen Unzucht festgesetzt.

Aber auch Cersei wird von den Fanatikern eingekerkert. Wegen Inzucht. Sie muss ihre Taten öffentlich bereuen und wird nackt durch die Straßen von Königsmund getrieben. Gedemütigt schafft sie es bis zum Palast, wo ihr neuer Leibwächter auf sie wartet: Der „Berg“ Gregor Clegane hat die schweren Verletzungen im Zweikampf gegen Oberyn mit dunkler Magie überwunden. Er ist nun aber mehr Monster als Mensch.

Im Norden reist Lord Petyr Baelisch mit Sansa nach Winterfell. Nach dem Verrat an der Familie Stark herrschen dort die Boltons über den Norden. Sansa wird mit dem sadistischen, abartigen Ramsey Bolton verheiratet – der sie vergewaltigt und misshandelt. Sie trifft aber auch auf Theon Graufreud, der unter der Folter Ramsays und nach seiner Kastration ein gebrochener Mann ist. Dennoch kann Sansa ihn überreden, ihr zu helfen: Gemeinsam fliehen sie während der Wirren einer Schlacht: Stannis Baratheon ist nach Winterfell gezogen, um die große Stadt des Nordens zu erobern. Allerdings ist sein Heer stark dezimiert. Er hat unter dem Einfluss der Priesterin Melisandre seine Tochter für den „Herrn des Lichts“ verbrennen lassen. Angewidert sind viele seiner Soldaten desertiert. Stannis verliert darum die Schlacht und stirbt.

Im Norden wird Jon Schnee zum neuen Lord-Kommandanten der Nachtwache gewählt. Er möchte aus der Bruderschaft und den Wildlingen eine neue Allianz schmieden – um gegen die unheimlichen Weißen Wanderer zu kämpfen. Die greifen das neue Lager der Wildlinge an. Es kommt zu einem Massaker. Jon trifft dort zum ersten Mal auf den Anführer der Weißen Wanderer, den Nachtkönig. Der erweckt vor seinen Augen die Gefallenen wieder zum Leben, die als Untote unter seiner Kontrolle stehen und für ihn kämpfen. In dem Durcheinander lernt Jon allerdings, dass nicht nur Drachenglas die Wanderer töten kann, sondern auch Waffen aus Stahl, das aus dem untergegangen Valyrien stammt - so wie sein Schwert „Langklaue“. Zurück in der Schwarzen Festung der Nachtwache meutern indes einige seiner „Brüder“ gegen das Bündnis mit den Wildlingen und töten ihn.