Dramaserie geht leer aus „Better Call Saul“ und der verflixte Emmy-Fluch

Düsseldorf · Die Dramaserie „Better Call Saul“ wurde bereits 46 Mal für einen Emmy nominiert - bisher erfolglos. Warum das Drama um den Anwalt Saul Goodmann vom Pech verfolgt ist.

Jonathan Banks und Bob Odenkirk haben guten Grund, ein langes Gesicht zu machen: Auch 2022 ging „Better Call Saul“ bei den Emmy Awards leer aus.

Jonathan Banks und Bob Odenkirk haben guten Grund, ein langes Gesicht zu machen: Auch 2022 ging „Better Call Saul“ bei den Emmy Awards leer aus.

Foto: Netflix/Michele K.Short

Die US-amerikanische Dramaserie „Better Call Saul“ gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Serien auf Netflix. Fans und Kritiker sind sich einig, dass die packende Geschichte um den Anwalt Saul Goodmann ein Muss für jeden Serien-Fan ist. Auf der Review-Seite Rotten Tomatoes wurde die Produktion mit 98% bewertet, bei Metacritic erhielt sie einen Score von 86/100. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2015 hat der Ableger der Erfolgsserie „Breaking Bad“ außerdem zahlreiche Preise abgeräumt. Vom Satellite Award bis zum Award der Hollywood Critics Association - die Liste der Auszeichnungen ist lang.

Aus diesem Grund hofften viele Fans, dass „Better Call Saul“ bei den diesjährigen Emmy Awards endlich den begehrten Preis für die beste Dramaserie gewinnen würde. Bereits zum 46. Mal war die Serie nominiert und ging in einer Kategorie mit „Squid Game“, „Euphoria“ und „Stranger Things“ an den Start. Letztendlich schlug der Emmy-Fluch auch in diesem Jahr wieder zu. Die HBO-Serie „Succession“ räumte den Award für das beste Drama ab. Auch Bob Odenkirk, der Saul Goodmann“ spielt, ging leer aus. Er musste sich dem koreanischen Schauspieler Lee Jung-jae geschlagen geben, der als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.

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Foto: AFP/PATRICK T. FALLON

Odenkirk zeigte sich auf Twitter dennoch als fairer Verlierer. Mit einem gemeinsamen Foto bedankte er sich bei Rhea Seehorn, die 2015 gemeinsam mit ihm für „Better Call Saul“ vor der Kamera gestanden hatte. „In den letzten acht Jahren hatte ich die Ehre, mit den Besten auf und neben der Bühne zu arbeiten. Weit, weit mehr als ich verdient habe. Rhea, danke, dass du meinen Kopf über dem Betonboden gehalten hast“, so Odenkirk in seinem Tweet.

(cwi)
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