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Heute Abend im TV: Ein neuer Fall für Schimanski

Heute Abend im TV : Ein neuer Fall für Schimanski

(RP). Der berühmteste Ermittler des Ruhrgebiets ist wieder da: In seinem 44. Fall mischt sich der mittlerweile pensionierte Kriminalkommissar Schimanski (Götz George) in die laufenden Ermittlungen ein - er kann eben nicht die Finger davon lassen.

Der Fall: Eine junge Frau wird am Tag ihrer Hochzeit tot am Rheinufer gefunden, mit einem Slip im Mund. Genau so war bereits sechs Jahre zuvor eine Leiche entdeckt worden, doch damals hatte Schimanski den Fall ungeklärt zu den Akten legen müssen.

Dass jetzt solche Parallelen zu der alten Geschichte deutlich werden, spornt ihn an: Er will das Scheitern von damals, über das hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, wiedergutmachen. Der neue Kollege im Kripo-Team, Schimanskis Nachfolger Hunger (Julian Weigend), ist wenig begeistert über Schimanskis Einmischung. Doch eine Alternative hat der pensionierte Kommissar nicht: Zuhause bei Freundin Marie-Claire (Denise Virieux) machen Reiki-Frauen die Wohnung unsicher, und der frühere Kollege Hänschen (Chiem van Houweninge) hat als Freizeitausgleich auch nur Angeln zu bieten. Da kommt Schimanski das Ermitteln wie gerufen.

Die Folge, die das Erste zum 70. Geburtstag von Götz George ausstrahlt, ist nicht nur eine Hommage an Schimanski, der deutlich ruhiger und auch weiser geworden ist, sondern auch ans Ruhrgebiet: Der Film räumt der Industrie-Romantik, den Menschen und den Erinnerungen an die glorreichen Zeiten der Stahlproduktion breiten Raum ein.

Schimanski (Götz George) und sein alter Kumpel Hänschen (Chiem van Houweninge, l.), der ihn vergeblich fürs Angeln zu begeistern versucht.