„Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ Wer hat es ins Dschungel-Finale geschafft?

Köln · Sie haben gedarbt, sie haben gewürgt, sie haben sich bekriegt: Nach rund zwei Wochen steht endlich fest, wer im Finale des RTL-Dschungelcamps um die Krone kämpft. Einer der Finalisten sieht sich als natürlichen Regenten – seine Konkurrenz lehnt ihn komplett ab.

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So lief Tag 16 im Dschungelcamp

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Das Final-Trio des diesjährigen RTL-Dschungelcamps steht fest. Sänger Lucas Cordalis, Visagistin Djamila Rowe und Reality-Darsteller Gigi Birofio können sich gesteigerte Hoffnungen auf die sogenannte Dschungelkrone machen, die sich der Sieger des Formats „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ auf das von Ekel-Essen und Schlafmangel geschundene Haupt setzen darf.

Der Grund: Die drei erhielten in der Sendung am Samstag die meisten Stimmen der Zuschauer und zogen damit in das Finale ein, das am Sonntag ausgetragen werden soll. Schlechter lief es für Sänger und „Checker vom Neckar“ Cosimo Citiolo sowie Influencerin Jolina Mennen. Die beiden schieden aufgrund des Abstimmungsergebnisses aus und mussten sich mit dem vierten und fünften Platz begnügen.

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Das Final-Ensemble verspricht in jedem Fall eine gewisse Würze für die verbliebenen Stunden im australischen Dschungel. Cordalis ist bei seinen Mitcampern - vorsichtig ausgedrückt - nicht unumstritten. Im Kern geht es um den Vorwurf, dass er sich verstelle, zu kalkuliert und unecht sei. In der Logik von Reality-TV gilt das als Todsünde.

Dieser Konflikt loderte auch am Samstag heftig auf, angefacht von einem perfiden Spiel, bei dem die Camper urteilen mussten, wem sie die Dschungelkrone am meisten gönnen würden - und wem am wenigsten. Die Aufgabe geriet zur Generalabrechnung.

Rowe senkte den Daumen über Cordalis. „Manchmal habe ich das Gefühl, wenn wir beiden reden oder auch wenn du mit anderen sprichst, dass das sehr gefühllos kommt“, sagte sie. „Du stellst mir manchmal Fragen so aus dem Nichts, wo ich denke: Huch, warum interessiert ihn das plötzlich?“ Ihr Verdacht: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass du mit jemandem sprichst, um dein Image rein zu halten.“ Auch Gigi Birofio warf dem Sohn von Costa Cordalis - wiederholt - Heuchelei vor.

Cordalis will in der Show nach eigenem Bekunden seinem Vater „Respekt“ erweisen, indem er die Sendung gewinnt, in der zum Beispiel Ziegen-Hoden gegessen werden müssen. Costa Cordalis hatte das allererste Dschungelcamp 2004 als Sieger verlassen. O-Ton Lucas Cordalis: „In meinem Kopf sehe ich ehrlich gesagt mich mit der Dschungelkrone und nicht jemand anderen.“

Nachdem ihn seine Mitcamper attackiert hatten, bröckelte allerdings abermals die Mauer aus Abgeklärtheit und „Wir sind doch ein Team“-Rhetorik, die der 55-Jährige für sich in den ersten Tagen errichtet hatte. Bei Birofio etwa schaltete er auf Attacke um. Er halte dessen Art für „affektiert“, urteilte Cordalis. „Ich finde, dass du immer ein bisschen so tust, als müsstest du cooler sein, als du bist.“ Auch an Mitcamper Cosimo Citiolo arbeitete er sich ab. Dem „Checker vom Neckar“ unterstellte er, dass dieser sich offenbar sehr um seine „Außenwahrnehmung“ sorge.

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Citiolo allerdings hatte in der Sendung vom Samstag genug damit zu tun, verbale Attacken aus anderer Richtung abzuwehren. Influencerin Jolina Mennen war unzufrieden mit seinem Kommunikationsverhalten, das darin bestehe, Kommunikation mitunter zu verweigern. „Du bist ein Riesenbaby, was nie gelernt hat, eine Diskussion zu führen“, warf sie ihm vor. „Du bist ein lebender Clown!“ Auch wenn man sich fragte, wie viele tote Clowns Mennen schon getroffen hat - es ist nicht davon auszugehen, dass die beiden nach ihrem Show-Ausscheiden noch einmal gemeinsam einen Camping-Urlaub unternehmen.

Immerhin bei ihrer Dschungelprüfung hielt die C-Promi-Riege zusammen. Diese hieß „Creek der Sterne“ und gilt als traditionsreiches Spiel des Formats, bei dem man mit Wasser beschossen und mit Riesen-Bällen malträtiert wird. Vor allem Gigi Birofio machte dabei eine gute Figur, obschon er sich zuvor eine etwas zu knappe Badehose bei Cosimo hatte leihen müssen. „Schießt auf mich mit was ihr wollt!“, forderte er RTL energisch auf. Am Ende gab es fünf von fünf möglichen Sternen.

„Der Weg bis hierhin hatte nicht nur eine Stufe“, philosophierte Birofio in einer ruhigen Minute. „Sondern er hatte ein komplettes Treppenhaus.“

(zim/dpa)
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