Dschungelcamp 2020: Was Sommerhaus-Gewinnerin Elena Miras zum Rauswurf sagt

„Nee. Doch. Hä“ : Was Randale-Elena zu ihrem Dschungelcamp-Rauswurf sagt

Elena Miras ist raus aus dem Dschungel. Was die „Sommerhaus“-Gewinnerin zu ihrem Abschied sagt.

Sie hatte nicht damit gerechnet, viele Mitcamper nicht, auch für die Zuschauer kam der Rauswurf von Elena Miras an Tag 14 bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ irgendwie überraschend.

Die Krakelerin und Wutbombe nahm es auch nach dem Aus im Dschungelcamp nicht wirklich sportlich. Gegenüber RTL sagte sie: „Ich bin mega überrascht, dass ich gehen musste.“ Im Endeffekt sei es ihr egal. Schließlich „bin ich mir treu geblieben und die Zuschauer haben meine sentimentale Seite kennengelern“.

Jetzt ist sie erstmal froh, ihren Freund Mike Heiter und die gemeinsame Tochter zu sehen. Alles in allem sei Miras „stolz auf sich selbst“ wegen der Leistung im Camp. Das dürften vielleicht einige anders sehen. Man könnte ja mal Danni Büchner oder Sven Ottke fragen.

++++24. Januar 2020++++

Danni weint, Danni lästert

Was für den einen eine erfolgreiche Dschungelprüfung ist, bedeutet für alle anderen wieder kein Abendessen. Und auch andere Kandidaten versuchen sich nach knapp zwei Wochen Mangelernährung, stinkiger Mitbewohner und Camp-Koller, die Lage schön zu reden. Andere versuchen zu kitten, was bereits durch „Respektlosigkeit“ zerstört wurde. Außerdem kommen die Briefe für die verbliebenen Camper an. Gähn. Wie immer werden die Worte „Liebe“ „Stolz“ und „Bleib wie du bist“ inflationär oft gebraucht. Manche heulen, manche nicht und man erfährt, wie Sven Ottkes Kinder heißen - und vergisst es schnell wieder. Viel spannender sind da die Persönlichkeitsentwicklungen, die einige Kandidaten durchlaufen haben.

Danni weint, Danni lästert. Und neuerdings wählt sich Danni auch selbst in die Dschungelprüfung. Spoiler: Ihre Wahl war beschissen. Man sollte meinen, die Dschungelcamper seien mittlerweile ihren Reis und ihre Bohnen so satt, dass sie alles dafür tun würden, Sterne zu holen. Doch es stellt sich raus: Die Bohnendämpfe haben allen die Sinne vernebelt, sodass plötzlich „Miss Nullsterne“ herself beschwingt über die Hängebrücke schreitet, um die Prüfung anzutreten. Ja, sie hat sich selbst gewählt, aber irgendwer sonst muss es ja auch getan haben, oder? Im Camp wird gerätselt, wer da das Zünglein an der Waage war.

Dannis Erfolgshunger besteht nur so lange, bis sie erfährt, dass sie es mit Schlangen zu tun bekommt. Erwartbar, was dann passiert. Kreisch, kreisch, während die Minuten verrinnen und Prince Damien sich in einer Kiste mit Ratten die Käsefüße anknabbern lässt. Dannis geschriene Schlangenbeschwörung bleibt wirkungslos, die Schlangen wollen der Nerv-Büchner einfach nicht den Weg räumen und so vergehen sechs Minuten, ohne dass viel passiert. Zerknirscht entschuldigt sich Danni bei Moderatoren und Co-Prince für die null Sterne.

Was dann passiert, ist bemerkenswert. Auf dem Weg zum Camp vollzieht sich ein Wandel in Dannis Mind-Set. Es fängt an mit: „Das hätte auch jedem anderen passieren können“. Und im Camp angekommen, ist sie plötzlich stolz, auf das was sie da geschafft hat. Denn, so erklärt sie mit geschwellter Brust: „Ich habe nicht abgebrochen. Ich hab’ die beschimpft, die Schlangen.“ Also letztendlich alles supi. Old Bob’s Town - so der Name der Dschungelkulisse - wird der Büchner auf ewig als Triumph in Erinnerung bleiben. Und damit gehen wir alle wohl als Gewinner aus der Sache raus: Sich selbst ein klitzekleines bisschen Anflunkern, das funktioniert erstaunlich gut, weil man es irgendwann selber glaubt.

Neben diesem gelungenen Perspektivwechsel versucht noch jemand anders sich an einer neuen Sichtweise. Sven Ottke zeigt Schwäche und seine verletzliche Seite. Freund- und Feindschaften spielen im Dschungel gerne mal Bäumchen, wechsel’ dich. Doch eins bleibt in dieser Staffel gleich. Die schlechten Schwingungen zwischen Elena und Sven. Sie kann ihn nicht riechen und er kann sie nicht hören. Ein genervter Kommentar von Sven und fünfzehn verbale Kinnhaken von Elena, da hat selbst der Boxweltmeister keine Chance. Weil für Elena Miras alles „respektlos“ ist. Beispiel gefällig: Sven sagt „Mach dich vom Acker“, Elena kontert: „Mach du dich doch vom Acker.“ Streit. Ok, eine verfahrene Situation. Sven, sichtlich entnervt, klagt im Dschungeltelefon sein Leid. Mit solchen Gegnern hatte er es zu seinen Profi-Zeiten nie zu tun. Warum bekommt er keinen Treffer? „Sie ist schon sehr polarisierend“, sagt er altersmilde.

Und dann, vielleicht weil er es wirklich so meint, aber auch vielleicht, weil er einfach K.O ist und die Altersmilde ihn antreibt, entschuldigt er sich bei Elena (für was auch immer) „Das war nicht in Ordnung“, gibt er zu. „Kriegsbeil begraben?“ In diesem Moment fühlt es sich schon ein wenig so an, als hätte Sven Ottke sein Herz Elena Miras auf einem Silbertablett serviert. Und die haut einfach drauf: „Wir waren ja sowieso nie Freunde, deswegen ist ja auch egal.“ Autsch. Ein geschlagener Sven zieht zerknirscht von dannen. Also wieder was gelernt, Entschuldigungen sind aus Elenas Sicht nicht ausreichend, weil „es war respektlos“.

Am Ende, dann die Punktnoten für die Performance der Camper. Die Verkündung des Zuschauervotings fällt dieses Mal so kurz und knackig aus, dass alle kurz in Schockstarre fallen, nachdem das Ergebnis verkündet wurde. „Nee. Doch. Hä.“ Ja, es ist passiert. Die erste Favoritin muss gehen: Es trifft Elena. Wie respektlos.

++++23. Januar 2020++++

„Ich bin vielleicht auch ein wenig langweilig“

Das sind ehrliche Worte nach dem Rauswurf aus dem TV-Dschungel bei „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“. Claudia Norberg, die Ex-Frau von Schlagersänger Michael Wendler, musste das Camp an Tag 13 verlassen und lieferte eine knallharte Analyse zu ihrem TV-Aus. Gegenüber RTL sagte die Blondine: „Ich denke, die Zuschauer haben mich rausgewählt, weil ich so unbekannt bin. Ich bin vielleicht auch ein wenig langweilig.“

Sie hatte aber allerlei Geschichten zu erzählen, die ihr ja vor dem Dschungel per Silbertablett serviert worden waren. Die komplette Geschichte um Laura Müller und Michael Wendler, das Playboy-Shooting der jungen Freundin ihres Ex-Mannes, die Penis-Bilder, die im Netz kursieren sollen. Doch das hat nichts genutzt. Norberg: „Ich bin wirklich eine der Unbekanntesten im Camp gewesen, war immer an der Seite meines Mannes. Ich bin froh, dass ich Platz sieben belegt habe. Ich bin ein bisschen ruhiger als andere Persönlichkeiten. Ich hoffe, dass ich durch dieses Format ein bisschen an Popularität gewinnen konnte.“Jetzt gönnt Norberg Sven Ottke den Sieg und die 100.000 Euro, die man als Dschungelkönig eintütet.

++++23. Januar 2020++++

Bei Elena brennen mittlerweile alle Sicherungen durch - Wendler-Ex muss gehen

Tag 13 im Dschungel und bei Reality-TV-Profi Elena Miras brennen die Sicherungen durch. Dabei könnte alles so schön sein. AnastaSIYA Avilova ist raus. Ein Mitglied der Danni-Gang weniger. Markus Reinecke, Sven Ottke und Raul Richter holen in der Dschungelprüfung sechs Sterne. Genug zu Essen gibt es also auch. Aber langsam. Bevor jemand voreilige Schlüsse zieht, sollte er die ganze Geschichte kennen. Denn Raul hat seinen Teil der Dschungelprüfung mit unlauteren Mitteln absolviert. Er hatte Elenas Trinkflasche.Elena merkt es, da sind die drei Prüflinge noch unterwegs. In 30 Metern Höhe spielen Sven und Markus Superhelden. Der Ex-Boxer im Kakerlaken-Kostüm als Cockroach-Man, der „Superhändler“ als Captain Australia. Raul ist nicht nur ein Dieb, er muss auch nichts beitragen. Liegt gemütlich in einer Kiste. Ja, bäuchlings. Ja, mit Würmern, Kakerlaken und Ameisten. Und am Ende fällt er aus zehn Metern Höhe in die Tiefe und muss dabei einen Stern festhalten. Aber sonst: nichts. Als sich also Sven und Markus mit ihren schnell absolvierten Parcour sechs von sieben Sternen gesichert haben (einen lässt Sven fallen) und jubelnd ins Camp zurückgekehrt sind, ist endlich Zeit für die wirklichen Probleme.

Elena hat da bereits die erste Verarbeitungsstufe hinter sich. „Wie ekelhaft ist das denn? Oh nein, wie ekelhaft“, ruft sie in den Dschungel. Und geht mit der Situation so gut um, wie es ein Kind in der Trotzphase eben kann. „Ich hab ziemlich Durst, ich kann nichts trinken“, sagt sie. Prince Damien, Claudia Norberg und sogar Danni Büchner bieten ihr nacheinander eine Tasse an. „Ich bin kein Objekt, ich bin immer noch ein Mensch“, gibt Elena die einzig angemessene Antwort. Sie entscheidet nichts mehr zu trinken, bis sie umfällt – oder von RTL eine neue Flasche bekommt. „Warum muss ich eine Lösung finden, wenn ich keine Schuld habe?“

Das alles ahnt Raul bei seiner Rückkehr noch nicht. Doch er wird es schnell erfahren. Kurz darf er sich für die erfolgreiche Dschungelprüfung feiern lassen, dann unterbricht Elena die allgemeine Freude. „Raul, du hast meine Flasche mitgenommen, danke dafür“, sagt sie. „Ja, sorry, tut mir Leid“, antwortet er. Und wird von Sven gerettet. Der lacht erst „so provokativ“ über Elenas Aufstand. Und ruft ihr dann noch ein „Mach dich vom Acker“ hinterher. Einen Satz, den Elena danach immer wieder wiederholt. Bis sie weinend auf ihrem Bett zusammenbricht. Das sieht am Ende so bemitleidenswert aus, dass sogar ihre Intim-Feindin Danni Büchner sie tröstet.

Irgendwann sitzt Elena da und ritzt ihren Namen in ihre neue Flasche. Und schafft es dann sogar mit Prince Damien zu streiten, weil er beide Seiten verstehen kann. Und damit eigentlich der Einzige ist, der überhaupt noch irgendetwas versteht. Als Prince dann auch noch mit Sven und Raul im Wald verschwindet und Markus sie dezent darauf hinweist („Dein Prince wird abtrünnig“), ist bei Elena alles vorbei: „Nach heute bin ich einfach eine komplette Einzelgängerin hier drin.“ Sven rettet sich in Küchenpsychologie. „Manchmal glaubt sie, sie wäre Lady Di oder so etwas“, mutmaßt er.

Fällt Ihnen etwas auf? Genau, Claudia spielt bei diesem Chaos keine Rolle. Das quittieren auch die Anrufer und wählen sie aus dem Camp. Der Wahnsinn kann also weitergehen.

++++22. Januar 2020++++

Tag 12 im Dschungel - Großer Streit im Camp: „Ich stoße bei Elena auf Dynamit“

Miese Brise an Tag 12. Das liegt nicht nur an Box-Opa Sven Ottke, dessen Ausdünstungen offenbar von Detox zeugen, wie Sonja Kirchberger analysiert. Es wird bemüht offensichtlich NICHT gelästert, aber ein Lüftchen weht durch den Dschungel. Riechen können sich zwar alle nicht mehr so wirklich. Nur Raúl macht auf ahnungslos und ist gleichzeitig die Schweiz, er enthält sich in wichtigen Angelegenheiten. „Hier ist irgendwas im Gange und ich versteh’s nicht“, sagt er. Aber Raúl versteht schon, dass da es da welche gibt, die sich nicht riechen können: „Auf der einen Seite: das Danni-Lager mit Claudia und Anastasiya und auf der anderen Seite das Sonja-Lager mit Elena und Markus“, erklärt er im Dschungeltelefon. Gut aufgepasst hat er da nicht. Tatsächlich ist Prince Damien der Anhang des dynamischen Duos. Eigentlich unverkennbar dank stets fröhlich wippender Stahlbraue. Und Markus ist der andere Silberrücken, zu erkennen an einer Frisur, wie ein überfahrenes Pelztier.

Team „War mal Frau von wem“ gegen „Team Sonja“: Der Rest befindet sich irgendwo dazwischen: Raúl, der sich auf keine der Seiten schlagen will, dann Trödel-Markus, der sich mehr und mehr zu dem einen Onkel mausert, der unpassend anzügliche Witze reißt und dennoch aus Pflichtgefühl auf jeden Kindergeburtstag eingeladen wird. Und Sven Ottke, der wohl mittlerweile ein wenig riecht, wie seine Mitcamper feststellen.

Doch gleich zu Beginn fangen die Strukturen an zu bröckeln. Teamleiterin Sonja wurde von den Zuschauern aussortiert. Alle bis auf Elena und Damien nehmen es mit gleichgültiger Gelassenheit. Und Sonja haucht auf ihren letzten Metern im Dschungel: „Elena wünsche ich es am allermeisten, weil sie die einzige authentische Person hier ist.“ Es klingt wie eine Drohung.

Während das Finale wie ein Silberstreif am Horizont so langsam aber sicher zu erahnen ist, erwacht der Kampfgeist der hinterbliebenen Dschungelcamper-Resterampe. Bei allen Hinterbliebenen? Nein, der Prince wähnt sich kurz in einer anderen Show. Gemeinsam mit Claudia trat er an, um die Dschungelprüfung zu meistern und kam schockverliebt wieder. Denn im „Würg-Stoffcenter“ machte nicht nur Dr. Bob seine Aufwartung, sondern auch noch zwei kernige australische Ranger. Zwar blieben die scheuen Annäherungsversuche ohne Wirkung („Are you single? I am single“), aber der erhöhte Puls trieb ihn zu Höchstleistungen. Am Ende stehen „Prinzi“ und „Claudi“ im Fischsaft vor vollen Mülltonnen und holen sechs von acht Sternen.

Und im Camp herrscht trotzdem dicke Luft. Elena befürchtet das Schlimmste, weil die Teilnehmer mittlerweile bereits gegen einige Regeln verstoßen haben. Sven, der das Gespräch mitbekommen hat, rät ihr, lieber nicht darüber zu reden, besser „Piano“, „Piano“ zu bleiben. Zack, die Stinkbombe geht hoch - und Elena befindet sich wieder im Krawallmodus. Dass da ein „beruhig dich doch mal“ nicht deeskalierend wirkt, sollte Sven eigentlich mittlerweile wissen. Ihr könne man nichts sagen. „Ich stoße bei Elena auf Dynamit“, resümiert er unfreiwillig folgerichtig.

Einen kurzen Augenblick der Harmonie beschert die Beute der Schatzsucher Elena, Danni und Markus: Schokocreme und Brot. Dafür holt ein Brief die zuckergeschockten Camper wieder auf den Boden des dreckigen Lagers: Die Bestrafung für diverse Regelverstöße ist da (unter anderem hatte Elena Tonis Concealer eingetütet). Alle müssen ihre Luxusgegenstände abgeben. Für eine Person ist die Trennung jedoch nur kurz: AnastaSIYA Avilova muss das Camp verlassen.

Das ist okay, schließlich blieb das TV-Sternchen mit der Piepsstimme immer ein wenig Statist im „Game of Trash“, auch wenn wir gerne noch mehr Lifehacks wie „Ich bügele extra schlecht, damit mein Freund das macht“ gehört hätten.

++++21. Januar 2020++++

Rausgeworfene Sonja Kirchberger rechnet mit Konkurrenten im RTL-Dschungel ab

Über ihren Auszug staunten am Montagabend zahlreiche Zuschauer von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Wenige Stunden nach ihrem Rauswurf hat sich Schauspielerin Sonja Kirchberger zu Wort gemeldet und wie erwartet mit einigen Mitcampern knallhart abgerechnet. In einem Interview mit RTL sagte Kirchberger: „Es ist ein Camp der Scheinheiligkeit“. Natürlich wäre Kirchberger noch gerne im australischen Dschungel gewesen. Aber sie musste sich den Zuschauern beugen, diese wollten die „Venusfallen“-Schauspielerin nicht mehr sehen und wählten sie raus. Der Grund liegt für Kirchberger auf der Hand: „Ich konnte nicht anders, als dass ich sage, was ich fühle und denke. Und ja, das kam wahrscheinlich nicht so gut an. Und deswegen bin ich raus. Wenn wir uns schon alle wirklich […] hingeben, dann können wir vielleicht auch unsere Masken ablegen und sagen, was wir fühlen und denken, ohne dass es gleich ein Streit wird, sondern eine gesunde Auseinandersetzung. Aber das ist nicht so gut angekommen.“

Sie hofft nun, dass Elena Miras neue Dschungelkönigin wird. Denn sie sei am authentischsten von allen Campern. „Alles andere ist so scheinheilig“, sagte die Schauspielerin, deren Frust nach dem Auszug sichtbar tief sitzt. Dass sie Witwe Danni Büchner für ihr Verhalten kritisiert hat, war für Klartext-Kirchberger ein logischer Schritt: „Ich habe Danni kritisiert – das bereue ich nicht.“