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Dschungelcamp 2020: Schlagabtausch bei "Das große Wiedersehen"

Schlagabtausch beim „großen Wiedersehen“ : Danni Büchner rechtfertigt Teilnahme im Dschungelcamp mit Geldnöten

Der Dschungel ist vorbei, die Auseinandersetzungen gehen aber weiter. Beim großen Wiedersehen sind Elena Miras und Danni Büchner - mal wieder - aneinandergeraten.

Das Dschungelcamp 2020 ist Geschichte. Am Sonntag kamen die Teilnehmer der diesjährigen Ausgabe zum großen Wiedersehen zusammen. Natürlich im Fokus: der König Prince. Aber natürlich wurde von den Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich der Finger in die Wunde aller Streitigkeiten gelegt.

Als Elena Miras interviewt wurde, wollten die beiden Gastgeber ihr entlocken, was sie denn mit der vielfach angesprochenen Bombe meinte, die sie angeblich im Dschungel platzen lassen wollte. Miras hatte in einigen Folgen angedeutet, dass sie eine Neuigkeit in Sachen Michael Wendler, dessen Freundin Laura und Claudia Norberg ans Tageslicht bringen will. Doch beim Wiedersehen wollte Miras nichts davon wissen. Stattdessen rechnete sie mit TV-Witwe Danni Büchner ab und nannte noch nicht mal ihren Namen. „Zu der Person links von mir habe ich nichts mehr zu sagen“, meinte Miras, um dann doch etwas zu sagen. „Das einzige was ich sage: Jeder, der muss sich noch im Spiegel anschauen können. Ich hoffe, das kann sie auch.“

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Danni Büchner war während der 14 Tage Dschungelcamp mehr und mehr in die Kritik geraten, weil ihre Mitcamper ihr vorwarfen, sie würde den Tod ihres Mannes Jens kommerziell ausschlachten. Dazu bezog die Witwe Stellung. Danni: „Ich bin in einer Situation, in der ich für meine Familie arbeiten muss. Und natürlich muss man viel trauern. Aber mein Gespartes, das ich hatte, hat irgendwann nicht mehr ausgereicht. Und da nimmst du Sachen wahr, auch wenn du emotional gar nicht so stark bist und du das weißt. Aber du musst halt für deine Familie Geld verdienen.“

Und das habe sie mit der Gage für das Dschungelcamp gemacht.

++++26. Januar 2020++++

RTL veröffentlicht Voting-Ergebnisse

Am Ende war das Ergebnis eindeutig: Mit 80,62 Prozent der Stimmen wurde Prince Damien als 14. Dschungelkönig am Samstagabend bei RTL gekürt – Sven Ottke wurde mit 19,38 Prozent Zweiter.

Die drittplatzierte Auswanderer-Witwe Danni Büchner bekam in dem ersten Voting im Finale nur 11,77 Prozent aller Stimmen.

Im Halbfinale am Freitag erhielt zunächst Raúl Richter die wenigsten (12,10 %) Stimmen, danach Markus Reinecke (14,34%)

Der erste rausgewählte Kandidat in der diesjährigen Staffel war „Bachelor in Paradise“-Teilnehmer Marco Cerullo. Für ihn riefen am 17. Januar nur 3,09 Prozent der Anrufer an, wie RTL mitteilte. Zwischenzeitlich vorn in der Gunst der Zuschauer lagen Danni Büchner (17. Januar mit 21,67 Prozent), Markus Reinecke (18. Januar mit 25,50 Prozen), Elena Miras (19.und 20. Januar mit 19,42 und 14,96 Prozent), Sven Ottke (22. Januar mit 18,77 Prozent) und Sieger Prince Damien (21. Januar mit 18,47 Prozent, 23. Januar mit 28,28 Prozent, am 24. Januar mit 34,26 Prozent und im Vorfinale am Samstag mit 71,47 Prozent). Interessant: Am 21. Januar wurde Elena Miras aus dem Camp gewählt, dabei lag sie an den vorangegangenen Tagen noch in der Gunst der Zuschauer vorne.

Als die Zuschauer noch über die Dschungelprüfungen abstimmen konnten, also in der ersten Dschungelwoche, riefen die meisten Zuschauer immer mal wieder abwechselnd für Danni Büchner und Elena Miras an. Vom 10. Bis 16. Januar wurde immer jeweils eine von ihnen in die Prüfung gewählt – oder eben auch zusammen. Das Frauen-Duo musste insgesamt fünfmal gemeinsam um die Sterne kämpfen – nie zuvor waren zwei Camper sooft zusammen in der Prüfung.

++++26. Januar 2020++++

Prince Damien gewinnt „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“

Der „Deutschland sucht den Superstar“-Sieger Prince Damien hat auch das RTL-Dschungelcamp gewonnen. Der 29-Jährige bekam am frühen Sonntagmorgen die meisten Zuschauerstimmen im Finale der Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“. Er kündigte an, 20 000 Euro von seinen 100 000 Euro Preisgeld für die Betroffenen der australischen Buschbrände zu spenden. „Ich möchte Australien was zurückgeben, ich weiß ja, wie die Situation hier ist“, sagte er unter Tränen, als er auf dem Dschungelthron Platz genommen hatte.

Ex-Boxer Sven Ottke (52) landete auf Platz zwei vor Auswanderer-Witwe Danni Büchner, die das Camp im Finale als erste verlassen musste. Der Zweitplatzierte gönnte dem Sänger den Sieg: „Ich freu mich wahnsinnig für Prince“, sagte Ottke. „Er war immer da, er war immer freundlich, er war echt 'ne Bombe. Ganz stark.“

Prince Damien tritt damit in die Fußstapfen von Dschungel-Majestäten wie Costa Cordalis, Brigitte Nielsen und Ingrid van Bergen. Im vergangenen Jahr hatte Reality-Sternchen Evelyn Burdecki die Show gewonnen.

Mit der Kür des neuen Dschungelkönigs geht die Erfolgsshow für dieses Jahr zu Ende. Zum Start hatte es eine große Ethik-Debatte darüber gegeben, ob es in Ordnung ist, eine Unterhaltungsshow im australischen Regenwald zu drehen, während große Teile des Landes in Flammen stehen. RTL hatte zu Beginn angekündigt, 100 000 Euro für die Betroffenen der Buschfeuer zu spenden. In der letzten Folge legte der Sender noch einmal 63 000 Euro drauf - zusätzlich zu Zuschauerspenden. Insgesamt kamen nach Senderangaben so knapp 300 000 Euro zusammen - plus Prince Damiens 20 000 Euro.

++++25. Januar 2020++++

Warum nur eine Frau im Dschungelfinale ist

Die „Danni-Show“, Diskussionen um Claudia Norberg und ihren Ex-Wendler, erstaunliche Enthüllungen über Elena und das Jugendamt und eine lästernde Venusfalle Sonja Kirchberger: In der diesjährigen Staffel des RTL-Dschungelcamps waren es vor allem die Frauen, die Schlagzeilen machten. Gut, Schauspieler Raúl Richter spielt Klavier - und hat aus Elenas Flasche getrunken. Aber sonst? Die Männer hatten im Kampf um Sendezeit im australischen Dschungel und Schlagzeilen in deutschen Medien keine Chance.

So verwundert es nicht, dass mit dem früheren „Bachelor in Paradise“-Kandidaten Marco Cerullo als erster Kandidat ein Mann aus der Show flog. Ex-Minister Günther Krause verschwand sogar schon an Tag eins aus gesundheitlichen Gründen. Auch der frühere Profiboxer Sven Ottke, Ex-„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Darsteller Raúl Richter und Antiquitätenhändler Markus Reinecke konnten sich erst mit der Zeit und bei schwindender Konkurrenz positionieren.

„Selten haben in einem Camp die Männer so eine geringe Rolle gespielt wie diesmal“, sagt auch die Medienwissenschaftlerin Joan K. Bleicher von der Uni Hamburg. Doch trotz allem steuert „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ auf einen männlich dominierten Showdown zu.

Denn nach dem überraschenden Aus der in unberechenbaren Abständen explodierenden Elena Miras wurde ihre Widersacherin, Auswanderer-Witwe Daniela („Kannst Du mich bitte Danni nennen?“) Büchner, die letzte Frau im Camp - ausgerechnet! War sie es doch, die 2020 so polarisierte wie niemand sonst in der Hängematte. Seit Freitagabend ist klar: Sie ist die einzige Frau unter den Top Drei und verhinderte das erste rein männliche Finale in der Geschichte der Show.

Aufmerksamkeit hatte sie zuhauf - aber auch die Sympathien? Die erste Woche bestimmte Büchner quasi im Alleingang. Als Witwe des ehemaligen Campers „Malle“-Jens Büchner sprach sie immer wieder über dessen Tod und ihren Umgang damit. So habe sie ihm am Sterbebett das Versprechen gegeben, im Dschungel mitzumachen.

Auf die Nerven ging sie Camp-Kollegen, den Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sowie Zuschauern vor allem, weil sie unentwegt private Schicksalsschläge auflistete, jammerte, alles negativ sah und schlechte Stimmung verbreitete. Mit der Zeit baten sogar Hartwich und Zietlow das Publikum, ihnen Büchner in den Dschungelprüfungen zu ersparen - was wiederum deren Familie zu einem Aufschrei in der Boulevardpresse veranlasste.

Gleich zu Beginn hatten die Zuschauer Büchner zur würdigen Nachfolgerin von Dauer-Prüflingen wie Larissa Marolt, Gisele Oppermann und Georgina Fleur gekürt und wählten sie fortan Tag für Tag hinein in die Ekel-Prüfungen. Büchners Phobien gegen ungefähr alles, was im Dschungel kreucht und fleucht, befriedigten zuverlässig jeglichen Voyeurismus. Eine Prüfung brach sie sogar ab, bevor sie richtig angefangen hatte - Wasser auf die Mühlen derer, die immer wieder für sie anriefen. Die „Danni-Show“ war aus der Taufe gehoben.

Wie kann es nun sein, dass von den präsenten Damen im Camp nur noch eine einzige übrig geblieben ist und (ausgerechnet!) Büchner die Letzte war mit einer Chance auf ein bisschen Gender-Gerechtigkeit?

„Die Männer haben aus meiner Sicht deutlich weniger polarisiert als die Frauen. In den Dschungelprüfungen zeigten sie mehr Leistung“, sagt Medienexpertin Bleicher. „Insofern: The men take it all.“

Ein Blick in die Dschungel-Historie zeigt, dass die polarisierende Nervensäge - hieß sie nun Sarah Knappik, Larissa Marolt oder Hanka Rackwitz - es mit Ausnahme von Désirée Nick zwar weit, aber eigentlich nie auf den Thron schaffte. Sollte nach dieser weiblichsten aller Dschungel-Staffeln tatsächlich ein Mann die Lorbeeren einheimsen?

Boxer Ottke zum Beispiel, oder der sanfte Prince Damien, der es machen könnte wie Peer Kusmagk in der besten aller Dschungel-Staffeln von 2011. Damals ging Kusmagk als lachender, unparteiischer Dritter aus dem hoffnungslos in zwei Lager zerteilten Camp hervor. Für den Prince spricht in diesem Jahr nicht nur, dass er so nett ist. Er ist auch noch weise - stellte er doch kürzlich fest, dass „der Dschungel aus uns einfach kranke Wesen macht“.

Medienwissenschaftlerin Bleicher fällt es insgesamt schwer, Sympathie für einzelne Kandidaten aufzubringen. Ihre vernichtende Prognose: „Entweder scheinen sie psychologische Störungen zu haben, oder sie sind langweilig.“ Im vergangenen Jahr, so befindet sie, war es „deutlich unterhaltsamer“.

Auf die Quoten wirkt sich das bislang allerdings kaum aus. Die halten sich in dieser Staffel stabil bei einem Marktanteil zwischen 20 und 26 Prozent und etwa zwischen 4,5 und 5,5 Millionen Zuschauern. Am stärksten war der Auftakt vor zwei Wochen mit mehr als sechs Millionen Zuschauern.

++++25. Januar 2020++++

Wir haben es geschafft, heute ist ENDLICH ist Finale. Für alle die noch nicht im Mittelteil aufgegeben haben, sondern brav weitergeschaut haben. Chapeau. Doch heute ist die Danni-Büchner-Show endgültig vorbei, und das Dschungelcamp auch. Niemand hat in dieser Staffel so polarisiert wie die Büchner-Witwe. Wenn nicht durch Tränen, dann durch Lästern und durch hochstilisierte Freude über Etappensiege, für die man bei Sportfesten eine labbrige Teilnahmeurkunde und einen feuchten Händedruck bekommen hat (Oh mein Gott, Platz 6!!!!! OH MEIN GOTT PLATZ 5!!!!!!!!)

Wer die Show nicht guckt und sich das hier nur durchliest, um am Montag im Büro mit reden zu können. Hier noch einmal die Ausgangssituation für Tag 15:

Malle-Jens-Witwe Danni Büchner, Ex-GZSZ-Charme-Boy Raúl Richter, Trödelgott Markus Reinecke, DSDS-Sieger Prince Damien und Boxweltmeister Sven Ottke sind die Halbfinalisten vom Dschungelcamp 2020. Elena Miras musste gehen, was das Verhältnis zu den Geschlechtern stark ins Ungleichgewicht bugsierte. Danni allein unter Männern.

Und nu? Erstmal Inventur: „Sind ja nur noch Jungs“, stellt Prince Damien fest. „Sorry, ich bin auch noch da“, sagt Danni. „Ja, das meint er ja“, kontert Markus. „Die sind hier die Stiere“, lästert Danni später im Interview. „Wow, so stark.“ Und Männlichkeit bleibt ein Thema.

So stellt Markus fest: „Geil bin ich hier überhaupt nicht.“ Und dass, obwohl er in der realen Welt, den einen oder anderen Popograpscher abbekommt. Sagt er zumindest. Statt heißer Stimmung kommt im Camp also nur die Reibung auf, die entsteht, wenn zwei aneinander geraten - oder wahlweise drei. Denn Markus und Sven haben die Schnauze voll von Danni Büchner. Für Sven ist der Ofen endgültig aus, als er erfährt, dass Danni über ihn und Markus im Interview über sie gelästert hat („Alphamänner“) und für Markus, als Danni ihn mütterlich darauf hinweist, doch bitte den Spüllappen mitzunehmen. Er reagiert pampig. Sie auch.

Beide erklären sich die in ihren Augen unpassende Reaktion mit dem Geschlecht des jeweils anderen: „Frauen sind so“, „Männer können das nicht ab“. Die Mario Barth-Fans unter den Dschungelcamp-Guckern können beruhigt einen Schluck aus ihrer Schultenbräu-Dose nehmen und sich nickend, den Schaum von der Oberlippe wischen.

Immerhin, in der Dschungelprüfung „Creek der Sterne“ müssen sie als Team antreten und holen alle fünf Sterne. Vielleicht, weil Prince Damien, Camper der guten Laune, vorher seinen „Love and Peace, Wir machen uns das Leben schön“-Glitzerstaub verbal auf die Häupter seiner mies gelaunten Kollegen hat rieseln lassen. Völlig unberührt von den Schwingungen, ist er bis dato der einzige Campteilnehmer, der noch kein einziges böses Wort über die anderen verloren hat.

Anders als Danni Büchner, die im Dunkeln besonders gerne munkelt. Bei der Nachtwache mit Raúl lenkt sie das Gespräch auf den schlafenden Prinzen. Unter dem Deckmäntelchen der Anteilnahme plaudert sie brühwarm aus, dass Damien mit 29 Jahren noch immer Jungfrau sei. „Kein Sex?!?“ So fies, wie unangenehm. Wie wird Prince Damien darauf wohl reagieren wird, wenn er sich die Show anschließend nochmal angucken wird?

Noch planen die fünf Hinterbliebenen fürs Finale: Prince Damien will einfach noch eine Nacht im Dschungel schlafen und noch eine Prüfung machen. Und die Krone? Ja, die auch. In dieser Reihenfolge. Markus hätte am liebsten eine Männerrunde für den letzten Tag. Doch sein Traum wird sich nicht erfüllen. Als erster Finalist steht Prince Damien fest, gefolgt von Danni („OH MEIN GOTT“) und Trommelwirbel: Sven. Raúl belegt Platz 5 und muss das Camp verlassen, genauso wie Markus auch. Während Danni und Prince begeistert kreischen, steht Sven Ottke etwas verloren da, während Raúl und Markus sich aufraffen, um zu gehen. Er sieht aus, als wäre er am liebsten mitgegangen.

++++24. Januar 2020++++

Was Elena Miras zum Rauswurf sagt

Sie hatte nicht damit gerechnet, viele Mitcamper nicht, auch für die Zuschauer kam der Rauswurf von Elena Miras an Tag 14 bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ irgendwie überraschend.

Die Krakelerin und Wutbombe nahm es auch nach dem Aus im Dschungelcamp nicht wirklich sportlich. Gegenüber RTL sagte sie: „Ich bin mega überrascht, dass ich gehen musste.“ Im Endeffekt sei es ihr egal. Schließlich „bin ich mir treu geblieben und die Zuschauer haben meine sentimentale Seite kennengelern“.