Dschungelcamp 2020: Das sagt Claudia Norberg zu Dschungel-Aus

Wendler-Ex Claudia Norberg über Dschungel-Aus : „Ich bin vielleicht auch ein wenig langweilig“

Claudia Norberg musste den Dschungel an Tag 13 verlassen. Jetzt hat sich die Ex vom Wendler zu Wort gemeldet.

Das sind ehrliche Worte nach dem Rauswurf aus dem TV-Dschungel bei „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“. Claudia Norberg, die Ex-Frau von Schlagersänger Michael Wendler, musste das Camp an Tag 13 verlassen und lieferte eine knallharte Analyse zu ihrem TV-Aus. Gegenüber RTL sagte die Blondine: „Ich denke, die Zuschauer haben mich rausgewählt, weil ich so unbekannt bin. Ich bin vielleicht auch ein wenig langweilig.“

Sie hatte aber allerlei Geschichten zu erzählen, die ihr ja vor dem Dschungel per Silbertablett serviert worden waren. Die komplette Geschichte um Laura Müller und Michael Wendler, das Playboy-Shooting der jungen Freundin ihres Ex-Mannes, die Penis-Bilder, die im Netz kursieren sollen. Doch das hat nichts genutzt. Norberg: „Ich bin wirklich eine der Unbekanntesten im Camp gewesen, war immer an der Seite meines Mannes. Ich bin froh, dass ich Platz sieben belegt habe. Ich bin ein bisschen ruhiger als andere Persönlichkeiten. Ich hoffe, dass ich durch dieses Format ein bisschen an Popularität gewinnen konnte.“Jetzt gönnt Norberg Sven Ottke den Sieg und die 100.000 Euro, die man als Dschungelkönig eintütet.

++++23. Januar 2020++++

Bei Elena brennen mittlerweile alle Sicherungen durch - Wendler-Ex muss gehen

Tag 13 im Dschungel und bei Reality-TV-Profi Elena Miras brennen die Sicherungen durch. Dabei könnte alles so schön sein. AnastaSIYA Avilova ist raus. Ein Mitglied der Danni-Gang weniger. Markus Reinecke, Sven Ottke und Raul Richter holen in der Dschungelprüfung sechs Sterne. Genug zu Essen gibt es also auch. Aber langsam. Bevor jemand voreilige Schlüsse zieht, sollte er die ganze Geschichte kennen. Denn Raul hat seinen Teil der Dschungelprüfung mit unlauteren Mitteln absolviert. Er hatte Elenas Trinkflasche.Elena merkt es, da sind die drei Prüflinge noch unterwegs. In 30 Metern Höhe spielen Sven und Markus Superhelden. Der Ex-Boxer im Kakerlaken-Kostüm als Cockroach-Man, der „Superhändler“ als Captain Australia. Raul ist nicht nur ein Dieb, er muss auch nichts beitragen. Liegt gemütlich in einer Kiste. Ja, bäuchlings. Ja, mit Würmern, Kakerlaken und Ameisten. Und am Ende fällt er aus zehn Metern Höhe in die Tiefe und muss dabei einen Stern festhalten. Aber sonst: nichts. Als sich also Sven und Markus mit ihren schnell absolvierten Parcour sechs von sieben Sternen gesichert haben (einen lässt Sven fallen) und jubelnd ins Camp zurückgekehrt sind, ist endlich Zeit für die wirklichen Probleme.

Elena hat da bereits die erste Verarbeitungsstufe hinter sich. „Wie ekelhaft ist das denn? Oh nein, wie ekelhaft“, ruft sie in den Dschungel. Und geht mit der Situation so gut um, wie es ein Kind in der Trotzphase eben kann. „Ich hab ziemlich Durst, ich kann nichts trinken“, sagt sie. Prince Damien, Claudia Norberg und sogar Danni Büchner bieten ihr nacheinander eine Tasse an. „Ich bin kein Objekt, ich bin immer noch ein Mensch“, gibt Elena die einzig angemessene Antwort. Sie entscheidet nichts mehr zu trinken, bis sie umfällt – oder von RTL eine neue Flasche bekommt. „Warum muss ich eine Lösung finden, wenn ich keine Schuld habe?“

Das alles ahnt Raul bei seiner Rückkehr noch nicht. Doch er wird es schnell erfahren. Kurz darf er sich für die erfolgreiche Dschungelprüfung feiern lassen, dann unterbricht Elena die allgemeine Freude. „Raul, du hast meine Flasche mitgenommen, danke dafür“, sagt sie. „Ja, sorry, tut mir Leid“, antwortet er. Und wird von Sven gerettet. Der lacht erst „so provokativ“ über Elenas Aufstand. Und ruft ihr dann noch ein „Mach dich vom Acker“ hinterher. Einen Satz, den Elena danach immer wieder wiederholt. Bis sie weinend auf ihrem Bett zusammenbricht. Das sieht am Ende so bemitleidenswert aus, dass sogar ihre Intim-Feindin Danni Büchner sie tröstet.

Irgendwann sitzt Elena da und ritzt ihren Namen in ihre neue Flasche. Und schafft es dann sogar mit Prince Damien zu streiten, weil er beide Seiten verstehen kann. Und damit eigentlich der Einzige ist, der überhaupt noch irgendetwas versteht. Als Prince dann auch noch mit Sven und Raul im Wald verschwindet und Markus sie dezent darauf hinweist („Dein Prince wird abtrünnig“), ist bei Elena alles vorbei: „Nach heute bin ich einfach eine komplette Einzelgängerin hier drin.“ Sven rettet sich in Küchenpsychologie. „Manchmal glaubt sie, sie wäre Lady Di oder so etwas“, mutmaßt er.

Fällt Ihnen etwas auf? Genau, Claudia spielt bei diesem Chaos keine Rolle. Das quittieren auch die Anrufer und wählen sie aus dem Camp. Der Wahnsinn kann also weitergehen.

++++22. Januar 2020++++

Tag 12 im Dschungel - Großer Streit im Camp: „Ich stoße bei Elena auf Dynamit“

Miese Brise an Tag 12. Das liegt nicht nur an Box-Opa Sven Ottke, dessen Ausdünstungen offenbar von Detox zeugen, wie Sonja Kirchberger analysiert. Es wird bemüht offensichtlich NICHT gelästert, aber ein Lüftchen weht durch den Dschungel. Riechen können sich zwar alle nicht mehr so wirklich. Nur Raúl macht auf ahnungslos und ist gleichzeitig die Schweiz, er enthält sich in wichtigen Angelegenheiten. „Hier ist irgendwas im Gange und ich versteh’s nicht“, sagt er. Aber Raúl versteht schon, dass da es da welche gibt, die sich nicht riechen können: „Auf der einen Seite: das Danni-Lager mit Claudia und Anastasiya und auf der anderen Seite das Sonja-Lager mit Elena und Markus“, erklärt er im Dschungeltelefon. Gut aufgepasst hat er da nicht. Tatsächlich ist Prince Damien der Anhang des dynamischen Duos. Eigentlich unverkennbar dank stets fröhlich wippender Stahlbraue. Und Markus ist der andere Silberrücken, zu erkennen an einer Frisur, wie ein überfahrenes Pelztier.

Team „War mal Frau von wem“ gegen „Team Sonja“: Der Rest befindet sich irgendwo dazwischen: Raúl, der sich auf keine der Seiten schlagen will, dann Trödel-Markus, der sich mehr und mehr zu dem einen Onkel mausert, der unpassend anzügliche Witze reißt und dennoch aus Pflichtgefühl auf jeden Kindergeburtstag eingeladen wird. Und Sven Ottke, der wohl mittlerweile ein wenig riecht, wie seine Mitcamper feststellen.

Doch gleich zu Beginn fangen die Strukturen an zu bröckeln. Teamleiterin Sonja wurde von den Zuschauern aussortiert. Alle bis auf Elena und Damien nehmen es mit gleichgültiger Gelassenheit. Und Sonja haucht auf ihren letzten Metern im Dschungel: „Elena wünsche ich es am allermeisten, weil sie die einzige authentische Person hier ist.“ Es klingt wie eine Drohung.

Während das Finale wie ein Silberstreif am Horizont so langsam aber sicher zu erahnen ist, erwacht der Kampfgeist der hinterbliebenen Dschungelcamper-Resterampe. Bei allen Hinterbliebenen? Nein, der Prince wähnt sich kurz in einer anderen Show. Gemeinsam mit Claudia trat er an, um die Dschungelprüfung zu meistern und kam schockverliebt wieder. Denn im „Würg-Stoffcenter“ machte nicht nur Dr. Bob seine Aufwartung, sondern auch noch zwei kernige australische Ranger. Zwar blieben die scheuen Annäherungsversuche ohne Wirkung („Are you single? I am single“), aber der erhöhte Puls trieb ihn zu Höchstleistungen. Am Ende stehen „Prinzi“ und „Claudi“ im Fischsaft vor vollen Mülltonnen und holen sechs von acht Sternen.

Und im Camp herrscht trotzdem dicke Luft. Elena befürchtet das Schlimmste, weil die Teilnehmer mittlerweile bereits gegen einige Regeln verstoßen haben. Sven, der das Gespräch mitbekommen hat, rät ihr, lieber nicht darüber zu reden, besser „Piano“, „Piano“ zu bleiben. Zack, die Stinkbombe geht hoch - und Elena befindet sich wieder im Krawallmodus. Dass da ein „beruhig dich doch mal“ nicht deeskalierend wirkt, sollte Sven eigentlich mittlerweile wissen. Ihr könne man nichts sagen. „Ich stoße bei Elena auf Dynamit“, resümiert er unfreiwillig folgerichtig.

Einen kurzen Augenblick der Harmonie beschert die Beute der Schatzsucher Elena, Danni und Markus: Schokocreme und Brot. Dafür holt ein Brief die zuckergeschockten Camper wieder auf den Boden des dreckigen Lagers: Die Bestrafung für diverse Regelverstöße ist da (unter anderem hatte Elena Tonis Concealer eingetütet). Alle müssen ihre Luxusgegenstände abgeben. Für eine Person ist die Trennung jedoch nur kurz: AnastaSIYA Avilova muss das Camp verlassen.

Das ist okay, schließlich blieb das TV-Sternchen mit der Piepsstimme immer ein wenig Statist im „Game of Trash“, auch wenn wir gerne noch mehr Lifehacks wie „Ich bügele extra schlecht, damit mein Freund das macht“ gehört hätten.

++++21. Januar 2020++++

Rausgeworfene Sonja Kirchberger rechnet mit Konkurrenten im RTL-Dschungel ab

Über ihren Auszug staunten am Montagabend zahlreiche Zuschauer von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Wenige Stunden nach ihrem Rauswurf hat sich Schauspielerin Sonja Kirchberger zu Wort gemeldet und wie erwartet mit einigen Mitcampern knallhart abgerechnet. In einem Interview mit RTL sagte Kirchberger: „Es ist ein Camp der Scheinheiligkeit“. Natürlich wäre Kirchberger noch gerne im australischen Dschungel gewesen. Aber sie musste sich den Zuschauern beugen, diese wollten die „Venusfallen“-Schauspielerin nicht mehr sehen und wählten sie raus. Der Grund liegt für Kirchberger auf der Hand: „Ich konnte nicht anders, als dass ich sage, was ich fühle und denke. Und ja, das kam wahrscheinlich nicht so gut an. Und deswegen bin ich raus. Wenn wir uns schon alle wirklich […] hingeben, dann können wir vielleicht auch unsere Masken ablegen und sagen, was wir fühlen und denken, ohne dass es gleich ein Streit wird, sondern eine gesunde Auseinandersetzung. Aber das ist nicht so gut angekommen.“

Sie hofft nun, dass Elena Miras neue Dschungelkönigin wird. Denn sie sei am authentischsten von allen Campern. „Alles andere ist so scheinheilig“, sagte die Schauspielerin, deren Frust nach dem Auszug sichtbar tief sitzt. Dass sie Witwe Danni Büchner für ihr Verhalten kritisiert hat, war für Klartext-Kirchberger ein logischer Schritt: „Ich habe Danni kritisiert – das bereue ich nicht.“

++++21. Januar 2020++++

Tag 11 im Dschungel: Campen oder Nichtcampen – das ist hier die Frage

Vor dem Start des RTL-Dschungelcamps war die Erregung groß: Darf man eine Promi-Unterhaltungsshow von dem Ort senden, an dem grade die schlimmsten Feuer seit Jahren wüten? Ist das Dschungelcamp in Zeiten von verbrannten Kängurus und Koalas, vernichteten Wäldern und zerstörten Häusern noch zeitgemäß? Ohne diese Frage beantworten zu wollen, steht hingegen fest: Das Dschungelcamp bei RTL ist auf Sendung – seit mittlerweile elf Tagen. Und spätestens dieser elfte Tag lässt die Frage aus einem ganz anderen Blickwinkel erscheinen: Ist Australien überhaupt noch der richtige Ort für das Dschungelcamp?

Symptomatisch dafür steht die Schatzsuche, auf die Sonja Kirchberger, Danni Büchner und Markus Reinecke gehen. „Das wird ein Chaos“, sagt Sonja, weil sie befürchtet, dass die drei Kandidaten nicht miteinander harmonieren. Damit liegt sie falsch. Aber nur, weil diesem Chaos ein anderes Chaos in die Quere kommt: die Natur, der Klimawandel oder wie auch immer man es nennen will, was diese zwei TV-Wochen in Australien bisher abgebildet haben. Es fängt an zu regnen und es donnert. Laut. Ein Ranger im Tarn-Outfit tritt vor die Kameras und bringt die drei Promis zurück ins Camp. Dort müssen sie und die anderen Kandidaten in den Dschungeltelefonen Schutz suchen. Schon wieder.

Bereits am Wochenende regnete es so stark, dass die Brücken und das gesamte Camp überflutet und die Promis in die Dschungeltelefone evakuiert wurden. Vorher das genaue Gegenteil: Das traditionelle Camp-Lagerfeuer fiel aus, weil es im australischen Busch zu trocken war. So macht das doch keinem Spaß! Weder den Promis, aber noch viel wichtiger: auch nicht den Zuschauern. Ständig hocken die Kandidaten zusammengepfercht im Dschungeltelefon rum. Langweilig. Alle verkriechen sich in ihren Klamotten und versuchen das letzte Fitzelchen Stoff, das noch nicht klamm ist, zu erfühlen. Langweilig. Bei der Nachtwache einen Gasherd bewachen. Langweilig.

Das ungewohnte Klima in Australien ist für das Dschungelcamp längst kein unterhaltendes Element mehr, sondern ein störendes. Buschbrände, sintflutartige Unwetter, Sandstürme im Landesinneren, Golfballgroße Hagelkörner in der Hauptstadt. Da steht die Frage im Raum, ob das Sende-Format in Australien überhaupt noch Sinn macht. „To camp or not to camp“ sozusagen – um wenigstens einmal ein Zitat aus Hamlet in einem Text über das RTL-Dschungelcamp unterzubringen. Wenn auch in leicht abgewandelter Form.

Wie wäre es also damit, Australien einfach mal Australien sein lassen und das Dschungelcamp kurzerhand nach Deutschland zu verlegen? Wald gibt es hier auch und so kalt ist es im Januar inzwischen gar nicht mehr. Es gibt weniger Brände und Überschwemmungen, und für die Dschungelprüfungen könnten Kellerasseln statt Mehlwürmern und Frühstücksbuffet-Wespen statt Feuerameisen herhalten. Zugegeben: Krokodile, Schlangen, giftige Spinnen und andere so richtig gefährliche Tiere sucht man in der heimischen Flora und Fauna vergebens. Aber Avocados findet man da auch nicht. Und so lange der Deutsche die noch bequem im Supermarkt kaufen kann, sollte der Import doch auch in den anderen Fällen kein Problem sein. Außerdem: So ein Umzug in die Heimat würde Flug- und Produktionskosten sparen. Geld, das RTL vielleicht an anderer Stelle schlau einsetzen könnte. So lange es nicht noch eine weitere, neue Abwandlung von „Der Bachelor“ ist.

Aber zurück in die australische Realität. Da werfen Sonja und Markus Mit-Schatzsucherin Danni vor, sie schlachte ihre Geschichte als trauernde Witwe in der Öffentlichkeit aus. Danni weist das empört von sich – sie habe davon im Camp doch nur ein einziges Mal erzählt. So ein Schwachsinn! Bei jeder Gelegenheit erwähnt die Büchner-Witwe ihren verstorbenen Mann „Malle Jens“. Klar ist ihr Schicksal traurig, das sehen auch Markus und Sonja so. Aber endlich sagt ihr mal jemand ins Gesicht, wie sehr sie mit ihren ständigen Wiederholungen die Nerven der Camper und Zuschauer strapaziert. „Ein großartiges Gefühl“, findet Sonja. Zurecht.

Da ist es schon fast ein bisschen schade, dass Sonja an Tag elf aus dem Camp fliegt. Sie sorgte gerade zuletzt mit ihrer direkten Art und der fehlenden Scheu vor Konfrontationen wenigstens für etwas Sprengstoff im Langweiler-Camp. Ebenfalls keine guten Nachrichten gibt’s aus der Dschungelprüfung. Da scheitern gleich vier Kandidaten (Markus, AnastaSIYA Avilova, Sven Ottke und Raul Richter) gemeinsam daran, sich gegenseitig Fischabfälle, Kuhurin und Co. zuzuwerfen. Zwei enttäuschende Sterne sind das Ergebnis.

Das Schlusswort hat heute Elena Miras. Das verdient sie sich mit ihrer Ankündigung, nicht länger über die Wendler-Bombe reden zu wollen. Nein, dabei geht es nicht um das kursierende Nacktfoto bei Twitter (An dieser Stelle ein Hinweis für alle, die es noch nicht gesehen haben: Lasst es). Doch das Erlöschen ihres bis dato größten Dauerbrenner-Thema stimmt Elena nachdenklich. Am Lagerfeuer sitzend, sagt sie: „Ich schwöre: In diesem Moment, wo ich Holz angucke wie es verbrennt, weiß ich: Mein Leben hat so keinen Sinn.“

++++18. Januar 2020++++

Tag 10 im Dschungelcamp: Sonja und Prince Damien - keine Baumeister