Gerücht um Ex-Minister Günther Krause dementiert Einzug ins Dschungelcamp

Berlin · Der ehemalige CDU-Bundesverkehrsminister soll laut einem Medienbericht einen Vorvertrag unterschrieben haben. Er selbst will von einem Einzug nichts wissen.

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Dschungelcamp 2024 – das sind die Kandidaten

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Foto: dpa/Pascal Bünning

Wenige Wochen vor dem Start der neuen Dschungelcamp-Staffel gibt es Hinweise auf einen Einzug des früheren Politikers Günther Krause (65). Die „Bild“-Zeitung berichtet, Krause habe einen Vorvertrag für die RTL-Ekelshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ unterschrieben. „Es gab eine Anfrage des Dschungelcamps an mich, aber ich ziehe nicht ein“, sagte der ehemalige CDU-Politiker dem Blatt dagegen. RTL beteiligt sich traditionell nicht an Spekulationen über mögliche Kandidaten.

Krause wäre der erste Ex-Politiker, der bei der Show mitmacht. Er hatte 1990 als Chef-Unterhändler der DDR den deutsch-deutschen Einheitsvertrag unterschrieben und war später unter Helmut Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben (1990–1991) und Verkehr (1991-1993). Er trat zurück, weil er unberechtigt Lohnkosten für seine Putzfrau vom Arbeitsamt kassiert hatte. Später war er als Unternehmer tätig. Vor einem halben Jahr hatte der 65-Jährige ein von ihm illegal bewohntes Haus an der Mecklenburgischen Seenplatte kurz vor der Zwangsräumung verlassen.

Nach „Bild“-Angaben muss Krause noch einen medizinischen Test überstehen, um im Januar in den australischen Dschungel ziehen zu können. Die Zeitung nannte mit Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis (43) und Schauspielerin Doreen Dietel (44) weitere Dschungelcamp-Kandidaten für die 13. Staffel. Über letztere hatte bereits der Münchner „Merkur“ berichtet.

(mlat/dpa)