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Dschungelcamp 2018: Matthias Mangiapane trinkt Schweinehoden-Smoothie

RTL-Dschungelcamp : Urin Colada und Schweine-Smoothie

Hunger, keine Zigaretten und Langeweile: Am fünften Tag drehen die ersten Stars im Dschungelcamp völlig am Rad. Daniele Negroni steht kurz vor dem Ausraster. Selbst die "Belohnung" für die bestandene Ekel-Prüfung sorgt für zusätzlichen Frust bei den Kandidaten.

Zugegeben, das war ein Umtrunk der besonderen Art. Allerdings konnte Natascha Ochsenknecht während der Dschungelprüfung nicht ein einziges Glas leer trinken. Ganz im Gegensatz zu ihrem Dschungelprüfungs-Mitstreiter Matthias Mangiapane, der offenbar am Glas geübt ist. Dabei waren die Getränke durchaus vielfältig und eiweißreich: Ein Cocktail aus Kuh-Urin, ein Smoothie aus pürierten Schweinehoden und eine Erfrischung aus Sojabohnen. "Das macht Laune, das macht Spaß", freute sich Daniel Hartwich.

Schadenfreude und Ekel kamen auf der "Dschungel-Kirmes" allemal auf. Ekel nicht nur, weil Sonja Zietlow auf alten Jahrmarkt-Schreier machte. Auch die verschiedenen Leckereien in den Imbissbuden luden zum Würgen ein. Schweineanus auf Emublut, getarnt als Currywurst, stand als erster Gang auf der Speisekarte. Matthias holte den Stern. Trinken konnte Natascha nicht, an Füßen nagen war aber genau das Ding der Designerin: Wie ein Wikinger biss sie innerhalb einer Minute die Schwimmhäute von acht Entenfüßen herunter.

Auch vor Schweine-Vagina mit einer Creme aus Schweine-Anus machte Natascha nicht halt. Nur Essen, das sich noch bewegt, lehnten beide konsequent ab. Gemeinsam kamen die Kandidaten auf sechs von zwölf Sternen. "Das ist gar nicht mal so gut", resümierte Daniel Hartwich. Doch er konnte die Freude über das gewonnene Abendessen nicht stoppen. Dass er alleine vier Sterne geholt hat und Natascha nur zwei, musste Matthias bei der Rückkehr im Camp gleich mehrfach vor den anderen Teilnehmern erwähnen. Ein echter Teamplayer.

Für sein arrogantes Verhalten (und vielleicht auch für den dick aufgetragenen Kajal-Strich) zahlte Matthias am Abend die Rechnung. Für die gewonnen sechs Sterne ließ RTL einen Essenskorb springen: mit gelben Auberginen, Algen, einem nicht zu identifizierenden weißen Kraut und Krokodilfüßen. Beim Abendessen zeigten die Mundwinkel aller Kandidaten weit nach unten. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

Erfolgreich von der Schatzsuche kehrten Tatjana Gsell und Katzenberger-Schwester Jenny Frankhauser zurück. Wer während des peinlichen Spiels, bei dem Jenny im Känguru-Kostüm rumhopste und Tatjana Links und Rechts verwechselte, noch nicht abgeschalten hatte, konnte weiter staunen. Wer, wenn nicht diese Personen, kennen sich mit Sex aus? Nein, im Durchschnitt hat der Deutsche nicht mit 13,7 sondern mit 17,1 Jahren Sex. Aus eigener Erfahrung konnte Jenny das Ergebnis nicht bestätigen.

"Ihr bestraft hier vier Leute für das, was alle gemacht haben", rief Ansgar Brinkmann in die Kamera und meldete sich in der Folge erstmals zu Wort. "Das grenzt an Körperverletzung." Was den ehemaligen Bundesligaprofi zur Weißglut trieb: Die Kandidaten bekommen keine Zigaretten mehr. Mit dem Verbot bestrafte RTL die Missachtung wichtiger Regeln. So dürfen die Bewohner nicht barfuß durch das Camp laufen, über Interviews reden oder Zigaretten tauschen. "Wenn die das echt machen, raste ich aus", sagte Daniele Negroni. Ausgerastet vor Freude ist in jedem Fall Matthias: Er darf heute zum fünften Mal hintereinander zur Dschungelprüfung antreten.

Jenny Frankhauser und Sandra Steffl fragen sich, ob sich in Sachen Sex und Liebe unter den Kandidaten im Camp noch etwas regt. Doch Jenny hat da ihre Zweifel. Obwohl sie Interesse am "Kindermachen" und auch "keine hohen Ansprüche" hätte. David wäre attraktiv, findet sie. Ansgar Brinkmann sei ihr zu alt, Daniele Negroni zu jung. "ich finde mittlerweile den Vater gut, aber auch den Sohn", sagte Sandra und leckte sich gedankenversunken ihre Mrs. Robinson-Lippen.

Daniele Negroni kann lesen. Er überbrachte den anderen Kandidaten und besonders den Rauchern die schlechte Nachricht, dass es in nächster Zeit keine Zigaretten mehr gäbe.

"Die können doch nicht einfach ne Sucht stoppen." Auch diese Weisheit stammt von Daniele Negroni. Der ehemalige DSDS-Kandidat fand bezüglich der dreisten Zigaretten-Aktion von RTL die richtigen Worte.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Dschungelcamp 2018 - Tag 5 in Bildern

(laha)