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Dschungelcamp 2018 - die leichteste Dschungelprüfung aller Zeiten

Dschungelcamp 2018 : Die leichteste Dschungelprüfung aller Zeiten

Tag 8 im Dschungelcamp: Während Matthias wieder mal lautstark auf sich aufmerksam macht, müssen David, Ansgar, Kattia und Jenny in eine der wohl leichtesten Dschungelprüfungen aller Zeiten. Und die Zuschauer erfüllen Sydney seinen größten Wunsch.

Es gibt sie doch noch: eine Dschungelprüfung ohne die Beteiligung eines kreischenden Matthias Mangiapane. Denn erstmals in dieser Staffel der RTL-Sendung "Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!" dürfen die Kandidaten selbst auswählen, wer um die Sterne kämpfen soll. Die Wahl fällt auf David Friedrich, Ansgar Brinkmann, Kattia Vides und Jenny Frankhauser.

Und auch wenn die vier Dschungelstars es nie zugeben werden, es ist vermutlich die dankbarste Prüfung. Nichts Ekliges muss gegessen werden, Krabbeltiere sucht der Zuschauer vergebens — und wirklich lächerlich machen sich die D-Promis auch nicht. Bei der Prüfung "Creek der Sterne" müssen die Kandidaten einem Wasserlauf trotzen.

Dschungelprüfung ohne Dschungel

Die Aufgabe besteht darin, vier große Sterne auf vier vorgegebenen Markierungen zu positionieren und sich dort über zehn Minuten zu halten. Wasserwerfer und fliegende Gymnastikbälle sollen ihnen das Leben schwer machen. Okay: Ein paar Flugobjekte treffen die Köpfe der Camper, aber wirklich wild ist es das nicht. Vielmehr wirkt es so, als versuche RTL, die schlechte Laune im Camp nach dem Zigarettenentzug zu besänftigen.

Die beiden Damen haben zwar anfangs Probleme auf ihre Position zu kommen, einmal dort, sind sie aber nicht mehr wegzubewegen. Da überrascht auch die maximale Sternausbeute nicht. Moderatorin Sonja Zietlow versucht es dennoch mit einem Lob: "Das war eine der schwersten Prüfungen!" Angesichts dieser Aussage bricht der Zuschauer hier vermutlich in schallendes Gelächter aus. Einziges Highlight der Prüfung: Ex-Fußballer Ansgar Brinkmann, der bei seinem Start einen Gymnastikball ins Nirvana schießt. Da bricht auch Moderator Daniel Hartwich in Jubel aus: "Da ist er ja, der weiße Brasilianer."

Matthias rastet aus, Sydney will wieder mal gehen

Natürlich vergeht auch kein Tag ohne Auftritt von Matthias Mangiapane. Der 34-Jährige hat endgültig genug von der Schludrigkeit im Dschungel. Keiner erfülle seine Aufgaben, halte sich an die Regeln und überall liege Müll rum. "Wie die Asis", sagt er sauer. Beim Betreten des Dschungelklos und dem Anblick von leeren Toilettenpapierrollen ist es dann zu viel: "Das ist doch eh schon das Loch des Grauens hier. Machen die das zuhause auch?"

Ansonsten gibt es im Dschungelalltag die übliche Kost. So beispielsweise bei Sydney Youngblood. Der möchte — mal wieder — das Camp verlassen: "Ich hau ab, das ist mir alles zu viel. Wenn ich rausgewählt werde, bin total gestört", sagt der Sänger. Kurze Zeit später — vermutlich hat er gerade nochmal an seine Gage gedacht hat — der erneute Sinneswandel: "Ich werde weiter kämpfen", sagt er. "Gott sei Dank", sagt Natascha so ehrlich wie möglich. Die Zuschauer haben aber Gnade mit Sydney, er wird rausgewählt und kann die Dschungelkrone abhaken.

Verlierer des Tages

Im Dschungel herrscht schlechte Laune. Sind die Teilnehmer doch seit drei Tagen ohne Zigaretten. Vorne mit dabei: Daniele Negroni. "Das sind jetzt 72 Stunden. Drei verfickte Tage. Ihr scheißt auf alles was hier drin ist, ihr braucht nur Quoten", sagt der kochenden DSDS-Finalist dem Kummerkasten im Dschungeltelefon.

Kochend im wahren Sinne des Wortes denn der 22-Jährige hat sich zu allem Überfluss auch noch heißes Wasser über die Hose geschüttet und verbrannt. "Rede mal mit mir, Mann — oh fuck!", schreit er das Dschungeltelefon an. Dr. Bob gibt dem Zuschauer im Anschluss Entwarnung. Es handele sich nur um eine kleinere äußere Brandwunde. Daniele bleibt für den Tag unter Beobachtung.

Spruch des Tages

"Ich zeig dir meinen schwarzen Arsch für eine Zigarette — vielleicht zeig ich auch meinen Penis." Sydney Youngblood versucht sich etwas für seine Sucht zu erkaufen.

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(se)