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Dreharbeiten in Köln zur „Mord mit Aussicht“-Neuauflage laufen

Ab 2022 im Fernsehen : Dreharbeiten in Köln zur „Mord mit Aussicht“-Neuauflage laufen

In Köln werden sechs neue Folgen der beliebten ARD-Krimi-Serie „Mord mit Aussieht“ gedreht. Der fiktive Ort des Geschehens in der Eifel bleibt, das Ermittlerteam wird jedoch komplett erneuert.

Statt mit Caroline Peters, Bjarne Mädel und Meike Droste setzt die ARD bei der Neuauflage der Crime-Comedy-Serie „Mord mit Aussicht“ auf Katharina Wackernagel, Sebastian Schwarz und Eva Bühnen. Noch bis Mitte August laufen die Dreharbeiten in Köln und Umgebung, wie die ARD am Donnerstag mitteilte.

Die Neuauflage der Serie mit zunächst sechs neuen Folgen spielt weiterhin im fiktiven Eifel-Ort Hengasch und ist voraussichtlich im Frühjahr 2022 im Ersten zu sehen. Die drei ersten Staffeln von „Mord mit Aussicht“ wurden im Ersten in den Jahren 2008/2010, 2012 und 2014 ausgestrahlt. Ein Jahr später war der Fernsehfilm „Ein Mord mit Aussicht“ zu sehen.

 Das Dorf Hengasch bleibt das Universum der skurrilen Crimecomedy-Serie aus der Eifel, doch die Dienststelle ist neu besetzt. Bekannte Gesichter treffen auf ein Polizisten-Trio, das frischen Schwung ins beschauliche Dorfleben und die örtliche Polizeidienststelle bringt.

Neben den neuen Hauptdarstellern spielen einige dem Publikum bereits bekannte Darsteller mit, wie Petra Kleinert als Heike Schäffer, die es liebt, sich in alles einzumischen. Mit dabei sind auch der Schiedsamt-Vorsitzende Hans Zielonka (Michael Hanemann), Gärtner Paul Schönfelder (Michael Wittenborn), Feuerwehrmann Arthur Brandt (Felix Vörtler), Frauenarzt Dr. Bechermann (Patrick Heyn) und die ewig maulige Gastwirtin Lydia Aubach (Julia Schmitt) sowie Frau Runkelbach (Friederike Frerichs). Neu im Ensemble ist Johannes Rotter als Pfarrer Blasius Puttermann, sowie in weiteren Rollen unter anderen Cem Ali Gültekin, Bennik Gehring, Kai Schumann, Heike Trinker, Therese Dürrenberger, Falk Rockstroh und Roland Riebeling.

Die neue Dienstgruppenleiterin Marie Gabler (Katharina Wackernagel) trifft mit leichtem Gepäck in Hengasch ein. Sie wurde strafversetzt. Aus Köln nach Hengasch. Aber das verschweigt Marie lieber erstmal. Zumal es ohnehin nur vorübergehend ist, bis Gras über diese leidige Kölner Sache gewachsen ist. Ihre ortsansässigen Kollegen, Polizeiobermeister Heino Fuss (Sebastian Schwarz) und Kommissaranwärterin Jennifer Dickel (Eva Bühnen), haben es sich seit der Neubesetzung des Polizeireviers vor ein paar Jahren im Dienst nach Vorschrift gemütlich eingerichtet. Mit Marie Gabler weht aber schon bald ein anderer Wind durchs Revier - sie will Schwung und Struktur in die verschlafene Wache bringen.

Ihr Job zeigt sich jedoch komplexer als angenommen: Heino will als alleinerziehender Vater abends lieber pünktlich nach Hause, und die Pferdenärrin Jenny nutzt jede freie Minute, um sich um ihren Hengst Terminator zu kümmern. Und so hat Marie Gabler alle Hände voll zu tun, um ihren Job zu machen. Die Dickköpfigkeit ihrer neuen KollegInnen und die Skurrilität der Fälle bringen sie oft auf die Palme, aber auch zu ungeahnten Höchstleistungen bei der Ermittlungsarbeit. Mit ihrer forschen Art und ihren ungewöhnlichen Methoden stößt sie dabei auch bei den Dörflern zunächst auf Misstrauen. Oder sind die Hengascher gar aus Prinzip gegen alles Neue? Noch ahnt Marie nicht, wie viel Überraschendes, Ungeheuerliches, aber auch Nachdenkliches und Schönes Hengasch und seine Bewohner tatsächlich für sie bereithalten

(chal/june/dpa)