Gesichter der Renaissance im TV-Epos: Die schönen Frauen der Borgias

Gesichter der Renaissance im TV-Epos : Die schönen Frauen der Borgias

Düsseldorf (RPO). Das Frauenbild hat sich in den Jahrhunderten immer wieder verändert. Gelten momentan braungebrannte, schlanke Frauen als Ideal, war dies vor einigen hundert Jahren noch ganz anders. Blasse Haut, ein wohlgeformter Körper und gleichmäßige Proportionen: das Schönheitsbild in der Renaissance findet sich auch im ZDF-Sechsteiler "Borgia" wieder.

Die 18-jährige Isolda Dychauk verkörpert Lucrezia Borgia, die schöne Tochter des Papstes. Ihr wallendes Haar ist feuerrot, der Teint blass und ihre Wangen leicht gerötet. Mit ihren blauen Augen wirkt sie zerbrechlich und unschuldig.

Im Mittelalter-Epos trügt der Schein allerdings. Die unschuldig wirkende Papst-Tochter entwickelt sich zur puppenhaften Verführung. Für die Schauspielerin waren die vielen Sexszenen zwar nicht schön, trotzdem sei das "ein Teil der Arbeit", sagte Dychauk der "Bild". "Deshalb schalte ich mein Gehirn aus."

Die echte Rennaissancefürstin hatte über Jahrhunderte den Ruf einer verruchten Ehebrecherin. Die ihr nachgesagten Affären konnten allerdings nie historisch belegt werden.

Die Serie um den Aufstieg der spanischen Adelsfamilie Borgia an die Macht im Rom des späten 15. Jahrhunderts ist eine der teuersten europäischen Fernsehproduktionen. Thematisiert werden Themen wie Sex und Gewalt, die damals zum Alltag gehörten.

(top)
Mehr von RP ONLINE