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"Die Höhle der Löwen": Diese Gründer hoffen in Folge 12 auf einen Deal

„Die Höhle der Löwen“ : Diese Gründer hoffen in Folge zwölf auf einen Deal

Die 9. Staffel der Gründer-Show „Höhle der Löwen“ neigt sich dem Ende zu. In jeder Folge stellen fünf Start-ups ihre Ideen und Produkte vor. Diese Gründer sind in Folge zwölf dabei.

Elf Wochen lang haben Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Nico Rosberg, Judith Williams, Nils Glagau und Georg Kofler beim Fernsehsender Vox nach den besten Investments – und oft auch den besten Gründern – gesucht. Mit der 12. Folge am Montag um 20.15 Uhr endet nun die Staffel. Wir zeigen, welche Ideen und Produkte in der letzten Sendung im Mittelpunkt stehen und geben einen Rückblick auf alle Episoden.

Diese Gründer sind in Folge zwölf dabei

  • Barista Maren Weiß hat im Jahr 2018 gemeinsam mit Claus Weiß und Stefan Hrubesch ein Café in der Münchener Innenstadt eröffnet. Dort ist besonders der Eiskaffee beliebt. Den will das Trio unter dem Namen „Mary's Dream Coffee“ nun für Zuhause anbieten. Der Bio-Eiskaffee kommt im Getränkekarton daher, darin enthalten sind neben 100 Prozent Arabica-Kaffee noch Kokosmilch und Kokoswasser. Das macht ihn vegan, soja- und laktosefrei. In Bayern ist das Produkt bereits im Einzelhandel erhältlich, jetzt möchten die Gründer deutschlandweit expandieren. Dafür benötigen sie von den Investoren 100.000 Euro und bieten im Gegenzug zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.
  • Teurer wird es bei der nächsten Idee. Das Angebot: 600.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile. Dafür präsentieren Gerd Güldenpfennig und Stefan Siebert aber einen wahren Problemlöser für blinde oder sehbehinderte Menschen. Gemeinsam haben sie für Betroffene eine spezielle Fußgängernavigation entwickelt und sie „Routago“ getauft. Der Assistent berücksichtigt dabei, wie ein Fußgänger mit Sehbehinderung am Verkehr teilnimmt. Es gibt unter anderem eine Vorschau für die gewünschte Route, um sich den Weg bereits vorab einprägen zu können. Eine Stimme gibt den Nutzern dann genaue Weg-Anweisungen. Bestimmte Objekte, die im Weg sind, können im Videobild der Smartphone-Kamera identifiziert werden.
  • Christina Schwarz ist leidenschaftliche Fitness-Athletin und nahm bereits erfolgreich an einigen Bodybuilding-Wettkämpfen teil. Für ein gesundes und vollwertiges Frühstück setzt die 30-Jährige selbst auf Haferflocken und viel frisches Obst. Bis die Mahlzeit angerichtet ist, dauert es allerdings im hektischen Alltag oft zu lange. Die Lösung soll „FitOaty“ sein: eine frische Frucht-Hafermahlzeit aus dem Kühlregal im To-Go-Becher. Alle Sorten sind vegan, laktosefrei und ohne Zuckerzusatz. Die Gründerin ist bereit, ein Viertel ihrer Firmenanteile abzugeben, wenn sie im Gegenzug 80.000 Euro erhält. Ihr Ass im Ärmel bei den Verhandlungen mit den Investoren: Ihre Mahlzeit ist länger haltbar und hat trotzdem noch viele Vitamine.
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  • Was sich hinter dem Produkt „miss.pinny“ verbirgt, liegt nicht sofort auf der Hand. Doch vor allem Mitarbeiter in der Gastronomie dürften sich darüber freuen. Lydia Walter ist Designerin und hat eine Schürze entworfen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch äußerst praktisch ist. Ihr Stoff ist wasser- und schmutzabweisend. Durch die besondere Oberfläche kann die Schürze bei Beschmutzungen einfach abgewischt werden und muss nicht sofort in die Waschmaschine. In einer Tasche kann der Träger zudem Arbeitsutensilien wie Block, Stift oder Handy einfach und griffbereit verstauen. Damit die Gründerin durchstarten kann, benötigt sie ein Investment von 50.000 Euro und bietet 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.
  • Chris Kaiser ist ein echter Weltenbummler. Der 33 Jahre alte Tourismusmanager hat bereits auf fünf Kontinenten gelebt und gearbeitet. Mit seinem Start-up „B'n'Tree“ will er nun helfen, den Lebensraum von vielen Tiere zu schützen: den Wald. „B'n'Tree“ ist eine Vermittlungsplattform, die mit verschiedenen Reisebuchungsportalen zusammenarbeitet und für jede Buchung einen Baum pflanzt. Das schützt nicht nur bedrohte Tierarten, sondern hilft auch beim Ausgleich der Emissionen und schafft Arbeit für lokale Kommunen. Seit dem Start wurden bereits über 100.000 Bäume in zwölf verschiedenen Ländern gepflanzt. Um die Marke möglichst schnell auszubauen, benötigt Kaiser 75.000 Euro und ist bereit, zehn Prozent seiner Anteile abzugeben.

Für diese Produkte gab es in Folge 11 Deals

  • „Lambus“ ist eine „All-in-one“-Reise-App. Entwickler Hans Knöchel möchte damit Nutzern Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten gebündelt übersichtlich zusammenfassen. Alle wichtigen Dokumente sollen auf einen Klick abrufbar sein. Auf die Idee kam Knöchel, als er nach seinem Informatikstudium für einen Job im Silicon Valley nach Nordkalifornien zog und dort viel reiste. Nach längeren Verhandlungen einigten er und Löwe Carsten Maschmeyer sich auf eine Deal von 500.000 Euro für 18 Prozent der Firmenanteile.
  • Walburga und Reto Falkenberg haben mit „WowWow“ ein Hundehalsband mit integrierter Leine entwickelt. Die Leine kann bei Bedarf rausgezogen werden oder – wenn Herrchen und Frauchen ihren Hund frei laufen lassen wollen – im Halsband verschwinden. Die Leine ist 43 Zentimeter lang und hält den Entwicklern zufolge Kräften von bis zu 400 Kilogramm stand. Angebote bekamen sie sowohl von Georg Kofler als auch von Nils Glagau und Dagmar Wöhrl im Team. Das Gründer-Ehepaar akzeptierte schließlich den Deal von Glagau und Wöhrl – 150.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile.
  • Paulina Carrera möchte mit „Hilli Fruits“ den vollen Geschmack frischer Früchte aus ihrer Heimat Ecuador nach Deutschland bringen – in Form von Fruchtpüree. Nach der Ernte in Ecuador werden die Früchte ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe zu Püree verarbeitet. Das Produkt könne pur verwendet oder in Smoothies, Cocktails, Soßen oder Eis verarbeitet werden, so die Gründerin. Sowohl Ralf Dümmel als auch Dagmar Wöhrl boten ihr 150.000 Euro für 25 Prozent. Entschieden hat die Gründerin sich für Dümmel.
  • „Sked“ ist ein elektronisches Messerschärfegerät in Form eines Messerblocks von Erfinder Horst Paetzel. Damit soll die Schärfe des Messers dauerhaft erhalten werden. Sensoren im Block erkennen das mitgelieferte Messer und sorgen für eine automatisierte Schärfung. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Jürgen Dangel ist Paetzel auf der Suche nach einem Partner, um das Produkt auf den Markt zu bringen. Dieser Partner wird Ralf Dümmel sein. Er investiert 100.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile.

Für diese Produkte gab es in Folge 11 keine Deals

  • Mit dem „Wavewinder“ ist es möglich, permanente, natürliche Wellen in die Haare zu bekommen. So zumindest verspricht es Friseurmeister Milko Grieger, der das Produkt entwickelt hat. Sogenannte „Beach Waves“ ließen sich damit mühelos legen und werden dann mit Dauerwellenflüssigkeit und Fixiermittel beständig gemacht. Für Unterstützung in den Bereichen Marketing und Vetrieb bot er den Löwen 15 Prozent seiner Firmenanteile für 150.000 Euro.

Für diese Produkte gab es in Folge 10 Deals

  • „Evertree“ von Andreas und Helena Hohnke sind nachhaltige Urnen für Mensch und Tier, aus denen Bäume wachsen. Die beiden Düsseldorfer wollen so die Erinnerung an Verstorbene aufrecht erhalten. Nils Glagau steigt für 33 Prozent der Anteile und 75.000 Euro mit ein.
  • „The Makery“ ist eine Plattform für Kurse rund um das Thema Handgemachtes und Basteln. Jasper Kolb bietet die Workshops sowohl für Geburtstage oder Firmenevents als auch online an. Georg Kofler wollte für 21 Prozent der Anteile für 250.000 Euro einsteigen. Nach der Sendung wurde jedoch bekannt, dass der Deal nicht zustande kam.
  • „Summer Saver“ ist ein „Anti-Wundreib-Stick“ von Denise Hahn für Oberschenkel, BH-Konturen und Fußrücken. An diesen Stellen passiere es häufig, dass Hautstellen wundgerieben werden. Für das Pflegeprodukt interessiert sich Ralf Dümmel und steigt mit 250.000 Euro ein. Dafür erhält er 20 Prozent der Firmenanteile.

Für diese Produkte gab es in Folge 10 keine Deals

  • „bodywallet“ ist ein Körper-Portemonnaie, das per Klebestreifen direkt an der Haut getragen wird. Dies soll die Wertgegenstände vor Diebstahl schützen. Christian Schranz und Alex Kosuch wollten für 10 Prozent der Anteile 100.000 Euro.
  • „Hardcork“ sind Skateboards aus einem Hartstoff-Verbund aus Kork, der die Boards wasserfest und nachhaltig macht. 20 Prozent der Firmenanteile wollten Rouven Brauers und Alexander Gebler für 1 Million Euro anbieten.

Für diese Produkte gab es in Folge 9 Deals

  • „Mellow Noir“ beschäftigt sich mit einem Abfallprodukt, das jeden Tag in etlichen Haushalten entsteht: Kaffeesatz. Julian Köster ist Chemieingenieur und stellt daraus ein Kaffeeöl her, das in einer Naturkosmetik-Linie zur Hautpflege Verwendung findet. Judith Williams steigt für 35 Prozent der Anteile mit 100.000 Euro ein.
  • „mysleepmask“ soll gegen Kopfschmerzen helfen. Die Kombination aus Schlafmaske, Ohrenstöpsel und Gelpads hat Fabian Karau entwickelt. Nico Rosberg und Ralf Dümmel steigen gemeinsam ein - für 40 Prozent und 100.000 Euro.
  • „Winemaster Bottle“ soll angebrochenen Wein länger haltbar machen. Weinhändler Hubert Koch hat hierfür eine Flasche erfunden, in die der Wein umgefüllt werden muss. Der Flaschenboden kann nach oben gedrückt werden, der Sauerstoff entweicht durch den Ventilverschluss und soll das Produkt so länger genießbar machen. Ralf Dümmel investiert 100.000 Euro und erhält dafür 30 Prozent der Firmenanteile.

Für diese Produkte gab es in Folge 9 keine Deals

  • „Marschpat“ soll die Blasmusik ins 21. Jahrhundert führen. Digitalisierte Notenblätter, aber auch die Organisation von Mitgliedern, Auftritten und Proben sollen über die App zu managen sein, doch für Patrick Rupprecht, Carina Eigner und Markus Wenzl gibt es keinen Deal.
  • „Sminno“ ist eine weitere App. Die Brüder Khesrau und Sohrab Noorzaie haben eine Art sprachgesteuertes Cockpit-System für Zweiräder entwickelt, die Navigation, Musik, Tacho, Tracking und Freisprechanlage auf einem übersichtlichen Bildschirm bündelt. Geboten wurden 15 Prozent der Anteile für 500.000 Euro - doch keiner der Löwen schlug zu.

Für diese Produkte gab es in Folge 8 Deals

  • „Green Bill“ ist ein Kassenbon-System, das die Schauspielerin Giulia Siegel und ihr Partner Ludwig Heer vorstellen. Hierbei sollen Kassenbelege digital erstellt und direkt an den Endkunden übertragen werden. Dafür gab es von drei Löwen Anteile am Unternehmen: 18 Prozent statt der angebotenen zehn Prozent, allerdings für die geforderten 250.000 Euro.
  • „Badesofa“ soll das Badeerlebnis noch entspannender machen. Annika Götz und Natalie Steger haben ein Badewannen-Kissen entwickelt, das nicht nur durch Komfort, sondern auch durch Funktionalität und Design überzeugen soll. Die spezielle Füllung soll zudem das Wasser aufsaugen, sodass das Kissen keinen Auftrieb hat. Ralf Dümmel beteiligt sich an dem Geschäft mit 150.000 Euro - und erhält dafür 33 Prozent der Firmenanteile.
  • „Udo“ - dahinter verbirgt sich ein Mehrwegdeckel, den Dennis Krey und Carina Frings vorstellen. Der Deckel soll auf fast alle Becher und Tassen passen. Damit soll nicht nur das immense Müllproblem hinter der enormen Einwegbechernutzung behoben werden, sondern den Endkunden ermöglicht werden aus der Lieblingstasse eine Lieblingstasse-To-Go zu machen. Ralf Dümmel steigt auch in dieses Unternehmen ein. Für 33 Prozent der Anteile gibt es 100.000 Euro.

Für diese Produkte gab es in Folge 8 keine Deals

  • „Marée Fischwurst“ versucht Fleisch durch Fisch zu ersetzen. Andreas Tatzel, Fleischermeister, präsentiert seine Wurst-Kreation, kann damit aber nicht punkten. Er wollte 40.000 Euro haben.
  • „aidhere“ richtet sich an Adipositas-Patienten. Die App „zanadio“ von Dr. Tobias Lorenz, Dr. Nora Mehl und Henrik Emmert soll ihnen helfen, ihr Verhalten langfristig zu ändern und damit abnehmen zu können. Die Gründer wollten 500.000 Euro.

Für diese Produkte gab es in Folge 7 Deals

  • „SmartQ“ ist eine ergonomische Tapezierbürste von Michael Heide. Der Maler will damit den Job dank eines Rundgriffs für besseren Halt und langen, kräftigen Borsten für ein einfaches Erreichen schwer zugänglicher Stellen erleichtern. Dafür bot er 15 Prozent der Firmenanteile für 40.000 Euro an. Drei Löwen wollten den Anteil, schlussendlich entschied sich Heide für Ralf Dümmel.
  • Mit „ajuma“ haben Annette Barth und Julian Meyer-Arnek aus München einen Sensor entwickelt, der die einfallende Sonneneinstrahlung erfasst. Er kann an der Kleidung oder am Handgelenk angebracht werden und warnt per App vor zu viel aber auch vor zu wenig Sonne. Das kann vor einem Sonnenbrand und Vitamin-D-Mangel schützen. 15 Prozent der Firmenanteile gehen für 110.000 Euro an Nils Glagau und Carsten Maschmeyer.
  • N'deye Fall-Kuete aus Hamburg hat acht westafrikanische Saucen entwickelt, die sie unter dem Namen „Ndeyefoods“ vermarkten will. Die Gourmetsaucen aus regionalem Gemüse, Obst und afrikanischen Gewürzen sollen im Supermarktregal landen. Um den Traum wahr werden zu lassen bietet sie 25 Prozent ihrer Firma für 130.000 Euro. Dagmar Wöhrl schlägt hier zu.

Für diese Produkte gab es in Folge 7 keine Deals

  • „Primoza“ ist ein Wandkalender mit Samenpapier. Das darin enthaltene Bio-Saatgut kann man direkt einpflanzen, Tipps zu den einzelnen Blumen- und Gemüsesorten finden sich auf den Kalenderseiten. Ihre 7,5 Prozent Firmenanteile konnten sie allerdings nicht für 300.000 Euro an die Löwen verkaufen.
  • „Laori“ ist ein alkoholfreier Gin von Stella-Oriana Strüfing und Christian Zimmermann aus Berlin. Die Variante ohne Umdrehungen soll genauso schmecken wie normaler Gin und wird in einem speziellen Verfahren hergestellt. Die Investoren hat das Konzept allerdings nicht überzeugt – keiner wollte 175.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile ausgeben.

Für diese Produkte gab es in Folge 6 Deals

  • „Pottburri“: Ein Pflanzentopf, der biologisch abbaubar ist und ohne Plastik hergestellt wurde als Alternative für die Einwegplastiktöpfchen, in denen die meisten Pflanzen noch verkauft werden. Das Geschwisterpaar Antonia und Alexander Cox bekommen für die Idee einen Deal mit Ralf Dümmel, der 150.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile investiert.
  • „HaselHerz“ von Ebru Erkunt bietet eine Bio-Nuss-Nougat-Creme ohne Palmöl und Industriezucker an, außerdem hat sie diverse Schokoriegel im Angebot. Auch hier schlägt Ralf Dümmel zu und schnappt sich 25 Prozent der Anteile für 80.000 Euro.
  • „Coffee Colorato“: Statt Herzchen oder den üblichen Mustern auf dem Kaffeeschaum bieten Angelo und Sandro einen „Kaffeedrucker“, der alle möglichen Bilder auf den Kaffee drucken kann. Gefüllt mit geschmacksneutraler Lebensmittelfarbe können so die Getränke individualisiert werden, etwa mit dem eigenen Logo, einem Foto oder Schriftzug. Für 25 Prozent der Anteile für 175.000 Euro schließen Dagmar Wöhrl und Carsten Maschmeyer sich zusammen.

Für diese Produkte gab es in Folge 6 keine Deals

  • Der Stativ-Stabilisator „Steadify“ im Taschenformat von Gert und Tobias Wagner überzeugte keinen Investor. Das Stativ soll das sonst übliche Wackeln vermeiden, indem es mit einem Gurt um die Hüfte geschnallt wird.
  • „Aumio“ ist eine App zur Entspannung und Meditation für Kinder von Jean Onchel, Simon Senkl, Felix Noller und Timann Wiewinner erhielt ebenfalls keine Unterstützung der Löwen.

Für diese Produkte gab es in Folge 5 Deals

  • „BeerBag“: Tilmann Rothe aus Dresden hat einen Rucksack entwickelt, mit denen sich Getränkekisten transportieren lassen. Der Transport zu Fuß, per Fahrrad oder in Bus und Bahn soll damit kein Problem mehr sein. Der Gründer bot 20.000 Euro für 30 Prozent der Anteile. Investor Ralf Dümmel sicherte sich den Deal zu den angebotenen Konditionen.
  • Mit „MyEy“ hat Chris Geiser (50) eine vegane Lösung für Eiersatz entwickelt: Es soll wie das Original schmecken und auch wie ein Ei einsetzbar sein. Aktuell umfasst die Produktpalette „MyEy Eygelb“, „MyEy Eyweiß“ und das „MyEy Volley“. Löwe Nils Glagau sicherte sich 15 Prozent der Firmenanteile für 150.000 Euro. Im Anschluss an die Sendung kam der Deal jedoch nicht zustande.
  • „NAO“ aus Illertissen (Firmenname wurde nach Aufzeichnung in „Qinao“ geändert): Maximiliane Staiger (31), Nadja Fischer (zuvor Bozorgzad-Arbab, 36) und Annette Steiner-Kienzler (49) präsentierten den Löwen ihr Nahrungsergänzungsmittel. Die Dragees enthalten Matcha, Brahmi und grüne Kaffeebohne, sie sind vegan, laktose- und glutenfrei sowie ohne künstliche Farb- und Aromastoffe. Das Trio stellte sich 300.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile vor. Die zwei Löwen Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer bekamen den Zuschlag für 300.000 Euro und 25 Prozent der Firmenanteile.

Für diese Produkte gab es in Folge 5 keine Deals

  • „ZASTA“ ist ein digitaler Steuerberater für die Hosentasche von den Gründern Dr. Michael Potstada (37) und Jörg Südkamp (34). Nach Angabe der persönlichen Daten inklusive der Steuer-ID und Unterzeichnung einer digitalen Vollmacht für einen der Partner-Steuerberater soll geprüft werden, ob und wie viel Steuergeld zurückgeholt werden kann. Die Gründer boten zehn Prozent der Firmenanteile für 500.000 Euro, doch kein Investor schlug zu.
  • „bikuh“ aus Frankfurt am Main bietet Werbung zwischen den Fahrradspeichen. Nach der Registrierung über die bikuh-App kann sich der Fahrradfahrer für einen Werbepartner entscheiden und nach der Bestätigung wird die entsprechende Werbescheibe von einer Partner-Fahrradwerkstatt installiert. Die Trackingfunktion registriert jeden geradelten Kilometer und der User bekommt bis zu 20 Cent pro Kilometer gutgeschrieben. Patrick Klug (zuvor Kolb, 39) und Angela Gonzalez (34) wollten 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile - die Löwen waren vom Konzept allerdings nicht überzeugt.

Für diese Produkte gab es in Folge 4 Deals

  • "Sause" von Moritz Simsch und Sebastian Jung: Mit Brause-Tabletten zu sauberen Händen. Anstatt Flüssigseife zu benutzen, gibt es nachhaltige Brause-Tabletten, die im Wasser aufgelöst und so zu duftendem Seifenschaum werden. Der Deal steht. Für 25 Prozent Unternehmensanteile unterstützt Judith Williams das Projekt mit 200.000 Euro.
  • Eugen Raimkulow und André Ritterswürden haben mit Pinky einen blickdichten und geruchsneutralisierenden Handschuh entwickelt. Dieser Handschuh soll Frauen die Möglichkeit geben, egal wo sie sind, Tampons oder Binden hygienisch zu entsorgen. Ralf Dümmel schlägt zu und gibt den Gründern die gewünschten 30.000 Euro. Dafür erhält er 20 Prozent der Unternehmensanteile.

Für diese Produkte gab es in Folge 4 keine Deals:

  • "Bierkruste" von Ines Pfisterer: Brot-Backmischung aus Bierkruste. Zu dieser Mischung muss nur noch eine Flasche Bier hinzugefügt werden. Die Gründerin will 80.000 Euro für 25 Prozent der Unternehmensanteile. Ein Deal kommt nicht zustande, denn die Gründerin will Bierkruste vorerst weiterhin nur nebenberuflich betreiben.
  • "lucky loop" von Miriam Vollmar und Moritz Ernicke: Reiten für jedermann. Statt zu Pferde kann man mit der Sitzunterlage seine Körperhaltung zu Hause trainieren. Für 650.000 Euro soll es 15 Prozent der Unternehmensanteile geben. Keiner der Löwen greift zu.
  • Werksta.tt ist eine App, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz eine Verkaufsprognose für Bäckereien erstellt. "Was für Bäckereien funktioniert, funktioniert auch für viele weitere Branchen", glaubt Justus Lauten. Deal oder kein Deal? In der Show sind Georg Kofler und Carsten Maschmeyer interessiert. Der Gründer entscheidet sich für Macshmeyer. Hinter den Kulissen habe es aber Differenzen über die Ausrichtung des Geschäfts gegeben. Der Deal wurde anschließend wieder gekippt.

++++ Investorin Dagmar Wöhrl kritisiert geplatzten Löffel-Deal - Absage kam per E-Mail ++++

In Folge 3 der „Höhle der Löwen“ forderten die Erfinder von Kulero, einem essbaren Löffel, die Verhandlungsstärke der Löwen heraus. Auf das erste gemeinsame Angebot von Nils Glagau, Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl von 200.000 Euro zu 33 Prozent wollten Hemant Chawla und seine Geschäftspartnerin Juliane Schöning nicht eingehen und boten stattdessen 14 Prozent ihrer Firma. Als Rosberg daraufhin ausstieg und Glagau und Wöhrl dem Start-Up 20 Prozent anboten, lehnten sie auch das ab – übrig blieb nur noch Löwin Wöhrl. Nach weiteren Verhandlungen willigte sie schließlich in einen Deal von zehn Prozent ein.

Doch nach der Show ließen die Kulero-Gründer den Deal platzen. Per Email, was Wöhrl in einer Videobotschaft auf Twitter kritisierte. „Tja, es zeigt sich halt doch immer wieder, dass es Gründer gibt, die in die Sendung kommen, nicht um einen Deal zu bekommen, sondern Sendezeit. Um somit ihr Produkt bekannt zu machen, und dadurch einen Mehrwert zu haben.“

Chawla und Schöning bestätigen in einem Interview mit der Wirtschaftswoche, dass sie selbst den Deal abgesagt haben. Dafür habe es mehrere Gründe gegeben, einer davon sei die Corona-Pandemie – die Sendung hatte kurz vor deren Ausbruch stattgefunden. „Der Großteil unserer Abnehmer kam aus der Gastronomie und die haben fast alle auf Grund ihrer eigenen schwierigen Lage Aufträge storniert und abgesagt“, erklärt Schöning. „Diese Situation brachte große Unsicherheit mit sich, so dass wir uns entschlossen haben erst abzuwarten, wie es für Kulero weitergeht, bevor wir einen Investor an Bord holen.“ Das sei nach wie vor der Plan. „Wir schauen uns um, aber wir haben auch Ansprüche: Der potentielle Geldgeber soll ähnlich ticken wie wir, das heißt, das Thema Nachhaltigkeit soll ihm wirklich am Herzen liegen, und er sollte gewillt sein langfristig an Bord zu bleiben“, so Schöning.

Das will Wöhrl offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Der „Bild“ sagte sie dazu: „„Es ist bekannt, dass unser Familienunternehmen für einen Markenaufbau steht und noch nie Interesse an schnellen Exits hatte!“ Sie sei unangenehm überrascht gewesen über die Art und Weise der Absage. „Ein persönlicher Anruf wäre schön gewesen. Glücklicherweise überwiegt die Anzahl der Gründer, die in 'Die Höhle der Löwen' kommen und ein ehrliches Investment anstreben.“

Auch für ein Kölner Startup hatte es die Sendung in sich. Paula Essam und Dilara Cakirhan aus Köln traten an und wollten die Investoren von ihrem „Pocketsy“-BH überzeugen. Darin gibt es Staufächer für Geld, Smartphones und andere Dinge. Doch die Investoren bissen nicht an, gaben kein Angebot ab. Inzwischen ist klar, dass sich nach Aufzeichnung die Lage des Unternehmens nicht verbessert hat. Zum Jahresende 2020 schloss das Start-Up. Wie der „Express“ berichtet, wurde das Unternehmen erst im Mai gegründet. Gegenüber der Redaktion sagten die Kölnerinnen: „Das Produkt war zum Feiern und Reisen...also in 2020 genau zur falschen Zeit“. Und: „Wir hätten es nicht mehr geschafft die Corona-Zeit zu überbrücken“, sagte Gründerin Dilara.

Für diese Produkte gab es in Folge 3 Deals:

  • easyBeeBox“ - Die Gründer Jan-Angelus Meyer und Nick Peters stellten ihre Imker-Box vor und überzeugten die Investoren. Sie bekamen 150.000 Euro für 20 Prozent ihrer Anteile von Nils Glagau.
  • Kulero“: Ein essbares Besteck aus Schokolade, Hirse oder Haferschalen kam bei den Löwen gut an. Die Gründer Hermant Chawla und Juliane Schöning erhielten 200.000 Euro für 10 Prozent am Unternehmen. Allerdings teilte Dagmar Wörl mit, dass nach Drehschluss der Deal von Seiten der Gründer nicht mehr zustande gekommen ist.
  • Flüwa“: Eine klassische Wasserwaage mit einem Gelenk, in dem sich eine zweite kleine Wasserwaage ausklappen kann, damit eine möglichst ebene Fläche geschaffen werden kann. FLÜWA soll so das Arbeiten mit der Wasserwaage erleichtern und präzise Ergebnisse ermöglichen. Gründer Karlheinz Voll erhielt von Ralf Dümmel 60.000 Euro für 30 Prozent der Anteile.

Für diese Produkte gab es in Folge 3 keine Deals

  • Pocketsy“: Paula Essam und Dilara Cakirhan aus Köln wollten einen BH mit Staufächern anbieten. Doch kein Investor meldete sich, es gab kein Deal.
  • Munevo Drive“: Konstantin Maddaus und Claudi Leverenz erhielten für ihre Smartglasses, die Rollstuhlfahren künftig per Kopfsteuerung ermöglichen soll, keinen Deal.

Für diese Produkte gab es in Folge 2 Deals:

  • Gisela Hüsges-Schnabel und Sabine Kämper wollen es Hobbybäckern leichter machen, leckere Creme auf Torten und Cupcakes zu bringen: Sie präsentieren eine Creme im Spritzbeutel BACK'O'FUNNY. Der Deal von 33 Prozent für 33.000 Euro geht an Ralf Dümmel.
  • CO'PS von Finn Geldermann und Jan Weigelt ist eine Mischung aus Espresso und Absacker, nämlich ein Schnaps aus Kaffeebohnen und der Kolanuss. Diesen Deal von 20 Prozent für 100.000 Euro bekam Nils Glagau.
  • Patrick Schmalzried und sein Bruder Dominik stellen den Zaunkönig M1K vor. Die Brüder haben eine Maus entwickelt, die fünf Mal so leicht ist wie herkömmlich Mäuse für den PC. Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer taten sich hierbei zusammen und schnappten sich den Deal von 25% für 100.000 Euro.

Für diese Produkte gab es in Folge 2 keine Deals:

  • Lukas Liedtke, Armin Meyer, Stefan Hotz und Christof Reuter präsentieren heat_it. Ihr Gerät erhitzt sich auf 53 Grad. Wer dieses dann an den Mückenstich hält, soll ihn schnell wieder los sein.
  • Mit Khou Khii hat Lena Ahmadi Khouki einen Trainings-Boxsack aus 100 Prozent nachhaltigem, wasserfesten und langlebigem Kork entwickelt.

+++++ Diese Kandidaten sicherten sich die ersten Deals der Frühjahrsstaffel +++++

Die Vox-Show sorgt immer wieder für Aufsehen und kann kleinen Start-Ups einen gewaltigen Push verpassen. In zwölf neuen Folgen der 9. Staffel „Die Höhle der Löwen“ warten auf das hungrige Rudel innovative und nachhaltige Erfindungen, leidenschaftliche Gründer, die alles auf eine Karte setzen, und emotionale Pitches.

Pro Start-up sitzen fünf Löwen in der Höhle, darunter Beauty-Expertin Judith Williams, Wirtschaftsgröße Carsten Maschmeyer, Medienunternehmer Georg Kofler, Handelsmogul Ralf Dümmel, Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Orthomol-Geschäftsführer Nils Glagau und Green-Tech-Investor Nico Rosberg.

Gleich in der 1. Folge der Gründer-Show witterten die „Raubkatzen“ fette Beute: Lara Schuhwerk (28) präsentierte ihr Start-up „Beneto Foods“: eine Pasta, die Insektenmehl enthält. Sie möchte damit eine nachhaltige Proteinquelle schaffen: „Grillen enthalten 50 Prozent mehr Protein als Hühner- oder Rinderfleisch, 15 Prozent mehr Eisen als Spinat und genauso viel Vitamin B12 wie Fisch. Außerdem erzeugen Grillen 100 Mal weniger CO2-Emissionen und verbrauchen 2000 Mal weniger Wasser als Rinder, um die doppelte Menge an Protein zu erzeugen.“ Ihr erstes Produkt ist die Beneto Pasta. Für die Weiterentwicklung neuer Produkte benötigt die Gründerin 80.000 Euro und bot dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile. Die Investoren Ralf Dümmel und Nico Rosberg buhlten um den Zuschlag. Am Ende ging die Gründerin den Deal mit Rosberg ein.

Kostenpflichtiger Inhalt Devran Sezek (41) aus Goch traute sich ebenfalls in „Die Höhle der Löwen“ und stellte sein Start-up „Compasstrainer“ vor. „Mit meiner Erfindung lernen Kinder spielend leicht das 1x1 des Fußballspielens. Einen Fußball an der richtigen Stelle sowohl mit dem linken als auch rechten Fuß zu treffen, ist schwieriger als man denkt.“ Seine Lösung für die Schusstechniken Vollspann, Innenspann, Außenspann und Innenseite: der Compasstrainer - ein innovatives Sportprodukt, das mit verschiedenen Farben und Komponenten arbeitet. Noch arbeitet der gelernte Maler- und Lackierermeister allein für sein Start-up, aber für den Fußballmarkt benötigt er einen starken Partner mit den richtigen Kontakten an seiner Seite. Sein Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 20 Prozent seiner Firmenanteile. Nils Glagau biss an - allerdings für 30 Prozent der Anteile.Doch nach fünf Wochen wurde klar: Kostenpflichtiger Inhalt Aus dem Deal wird nichts. Warum, das schildert Sezek hier.

Außerdem wollten diese Start-ups in der ersten neuen Folge bei den Investoren punkten: „GetSteps" aus Berlin konnte keinen Deal für seine maßgefertigten orthopädischen Einlagen ergattern - den Löwen war die Unternehmensbewertung zu hoch. Investor Dümmel sicherte sich die Zusammenarbeit mit „bideo" aus Elmenhorst (Toilettenpapierbefeuchter). Die Gründer von „Repaq“ aus Berlin (umweltfreundliche Verpackungen) lehnten ein Angebot von Carsten Maschmeyer ab und gingen ohne Deal nach Hause.

(ahar/dtm/jlu)