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"Die Bachelorette" 2020 Halbfinale: Wer ist raus? Wer steht im Finale?

Halbfinale bei „Die Bachelorette“ : „Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Mann nach Hause schicke“

Drei Männer, zwei Rosen: Bachelorette Melissa muss in der Folge am Mittwochabend ihre beiden Finalisten wählen. Doch die Entscheidung wird ihr leicht gemacht: Ein Kandidat benimmt sich komplett daneben – mal wieder.

Es hat lange genug gedauert, doch jetzt ist auch bei Bachelorette Melissa endlich der Groschen gefallen und das Ianni-Drama hat ein Ende. Denn das Dreamdate mit dem Viersener Ioannis mutiert zum Albtraum-Date, weil Ianni mal wieder „ist, wie er ist“. Was das heißt, war in den vergangenen Wochen von „Die Bachelorette“ schon überdeutlich zu sehen: fast krankhaft eifersüchtig, machomäßig von oben herab und absolut toxisch. Von Melissa bislang als lustige Sprüche weggelacht, wird auch ihr in der Folge am Mittwochabend klar, was das Problem bei Ianni ist – und schickt ihn nach Hause. Das Problem für die Zuschauer: Der Sieger steht damit auch schon fest.

Doch vorher noch einmal zu Ianni. Nachdem er es in den Vorwochen noch schaffte, hinter jeden sexistischen, vergifteten oder abfälligen Spruch noch ein scherzhaftes Zwinkern zu setzen, macht er es Melissa im Halbfinale allzu leicht, ihn zu entlarven. Beim Dreamdate auf der griechischen Insel Santorini schafft er es bis zum ersten Stopp der gemeinsamen Rollertour. Dann kocht die Eifersucht hoch, er versucht sie auszuquetschen, wie die Dates mit den anderen Männern waren. Ihrem Wunsch, das Ganze während des Dates auszublenden, kommt er natürlich nicht nach.

Beim Weinstampfen und dem anschließenden Dinner wechselt Ianni ständig und abrupt zwischen vorwurfsvollen auf Streit getrimmten Fragen („Schaust du alle so an?“), schleimigen Komplimenten („Braucht mein Baby Schokolade?“) und dem Einfordern intensiver Nähe („Krieg ich einen Kuss?“). Wer jetzt nach den Eigenschaften einer toxischen Beziehung googelt, bekommt übrigens genau das als Ergebnis angezeigt. Dazu gehört auch, starken Druck auszuüben, obwohl das Gegenüber offensichtlich nicht will. So wie Ianni es nach dem Essen auf der Terrassen-Liege tut. Er fordert Melissa auf: „Komm her.“ Sie will nicht, er wiederholt mit Nachdruck: „Doch, komm her.“ Sie wendet sich ab, kann ihr „Nein“ nicht deutlicher ausdrücken, aber Ianni versucht es noch einmal mit einem „Lass dich mal drücken, komm her“. Bei Melissa fließen die Tränen, sie bricht das Date ab.

Und um die Definition von „toxisch“ dann einmal komplett zu haben: Google sagt: „Toxische Menschen sind oft verbohrt, uneinsichtig und unbelehrbar. Sie sind gar nicht daran interessiert, die Sichtweise des anderen zu sehen und zu verstehen. Toxische Menschen haben selten Schuldgefühle, wenn sie andere verletzt haben.“ Ohne das jetzt weiter analysieren zu wollen, folgen an dieser Stelle nur Iannis Top-3-Reaktionen auf Melissas Gegenwehr beziehungsweise seinen Rauswurf aus der Show am Ende der Folge:

  1. „Ich weiß nicht, was mit ihr los ist.“
  2. „Du hast dem Ganzen zu schnell die Chance genommen. Das ist das Problem.“
  3. „So ist das im Leben, na und?“

Melissas Fazit: „Ich hätte vor den Dreamdates nicht gedacht, dass ich diesen Mann nach Hause schicke. Aber ich hatte schon mal eine sehr toxische Beziehung. Und das war immer sehr, sehr ähnlich. Ich hab mich ganz klein und eingeengt gefühlt. Ich möchte mich wohlfühlen und nicht unwohl.“ Schön und gut, sie hat es also endlich erkannt – hat ja auch nur sieben Folgen gedauert.

Und sonst? Das ist schnell erzählt: Das Dreamdate mit dem netten Leander ist „ganz nett“, das mit Daniel „war perfekt“. Der Sieger steht damit auch schon fest: Alles andere als die letzte Rose für den Österreicher Daniel wäre eine große Überraschung.

Hier geht es zur Bilderstrecke: "Die Bachelorette" 2020: Wer ist raus, wer ist noch dabei?