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"Die Bachelorette“ 2020 - Folge 2: Wer ist raus? Keine Rose für 4 Männer

„Bachelorette“ Folge 2 : „Ich hab’ so Raupe, langsam geht es Richtung Schmetterling“

Die „Bachelorette“ Melissa Damilia schickt in der zweiten Folge der RTL-Kuppelshow gleich vier Männer ohne Rose nach Hause. Ein Blick auf die ausgeschiedenen Kandidaten zeigt, welcher Typ-Mann in diesem Jahr gute Chancen haben wird, und wer bei den nächsten Entscheidungen leer ausgehen könnte.

Der geneigte Trash-TV-Zuschauer wird sich bei der diesjährigen Bachelorette-Staffel möglicherweise dabei ertappen, einen ungewohnt großen Anteil der Protagonisten recht normal – ja fast schon sympathisch – zu finden. Das liegt zum einen an Melissa Damilia. Die Bachelorette überzeugte in den ersten beiden Folgen mit ihrer angenehm-herzlichen Art, dem fast schon ansteckenden Lächeln und vielen bodenständigen Aussagen.

Zum anderen liegt es aber sicherlich auch an einem Großteil der um ihr Herz buhlenden Männer. Die wirken bislang in vielen Momenten wie eine große Jungs-Clique, die gemeinsam in den Kreta-Urlaub geflogen ist: beim Einzug in die Villa, bei den Gruppendates mit Melissa, bei den Gesprächen am Pool oder in der Küche. Der Zuschauer bekommt weitaus mehr flotte Sprüche und weitaus weniger Macho-Getue geboten, als es bei 19 Männern, die ihre Augen alle auf die gleiche Frau geworfen haben, zu erwarten war.

19 Männer übrigens, weil Melissa gleich in der ersten Sendung den wohl größten Macho achtkantig herausgeworfen hat. Der Düsseldorfer Adriano – unrühmlich bekannt geworden mit Sprüchen wie „Die Frau muss zu mir kommen“ oder „Ich hab da so meinen Flirtblick, Baby“ – durfte nicht mal in die Villa einziehen. Und das scheint in diesem Jahr kein Einzelfall zu bleiben. Auch in Folge zwei hinterließen die zuvorkommenden und spaßigen Kandidaten mit Charisma den weitaus besseren Eindruck bei Melissa, als die Ego-protzenden Macho-Männer.

So punktete beispielsweise Angelo, der der 25-Jährigen beim ersten Gruppendate auf Wandertour hilfsbereit zur Seite stand oder Daniel, der das Einzeldate in romantischer Atmosphäre am Meer nutzen konnte, um seine aufgeweckte Art – gepaart mit dem Wiener Akzent – in Szene zu setzen. Im Gegensatz dazu kam Klassenclown Emre hingegen weniger gut bei Melissa an. Der hatte sich beim zweiten Gruppendates im „Lovetrain“ wohl selbst zur Aufgabe gemacht, möglichst viel Körperkontakt mit der 25-Jährigen zu suchen – samt Kuss in den Nacken. Das fand die Bachelorette gar nicht lustig und maßregelte den zu forschen Emre vor versammelter Truppe. Der Beschuldigte zeigte sich wenig einsichtig, immerhin habe er sich doch bereits in Melissa verguckt. Oder wie Emre es beschrieb: „Ich hab’ jetzt so Raupe, langsam geht es Richtung Schmetterling“.

Zu viel für die Bachelorette, die dem „Münchener Johnny Depp“ – wie Emre nach eigener Aussage im Nachtleben seiner Heimatstadt genannt wird – die Rose verwehrte. Das selbe Schicksal ereilte Florian, der zwar nicht als unangenehmer Macho auffiel, sich aber durch eine andere Unterhaltung ins Abseits katapultierte. Im Einzelgespräch mit Melissa offenbarte er ihr, dass er sich keine Sorgen vor der „Nacht der Rosen“ machen würde, da er ja gut aussehe und sie sicherlich jetzt zu Beginn anhand der Äußerlichkeiten entscheiden würde.

Abgeschreckt von so viel Oberflächlichkeit ließ Melissa den Personal-Trainer aus Köln rosenlos nach Hause gehen. Da half ihm auch sein Aussehen nicht.Auch Rouven – Kandidat drei, der in dieser Folge die Männer-Villa auf Kreta vorzeitig verlassen musste – disqualifizierte sich mit einer unbedachten Aussage. Er habe mit einer „Barbie“ gerechnet und sich eigentlich nur beworben, um seinen „Namen zu vermarkten.“ Eine eigenwillige Flirt-Taktik, die ihm das Rückflugticket bescherte. Alexander aus Essen komplettierte das Quartett der ausgeschiedenen Männer, die keine Rose erhielten. Und so geht es nun mit der 15-köpfigen Männertruppe weiter. Ob es auch weiterhin so harmonisch zugehen wird, wie bislang, bleibt abzuwarten.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das waren die Kandidaten bei „Die Bachelorette“ 2020