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Deutscher Filmpreis: Nominierungen bekannt gegeben

„Systemsprenger“ und „Berlin Alexanderplatz“ : Nominierungen für Deutschen Filmpreis bekanntgegeben

Wer gewinnt die Goldene Lola? Seit Mittwoch stehen die Nominierten fest - und zwei Filme führen die Liste an. Unklar ist, wie die Verleihung in einigen Wochen genau aussehen wird.

Die Filme „Systemsprenger“ und „Berlin Alexanderplatz“ gehen als Favoriten ins Rennen um die Deutschen Filmpreise 2020. Mit zehn und elf Nominierungen liegen der Debütfilm von Nora Fingscheidt und die Neuinterpretation des Alfred-Döblin-Romans durch Burhan Qurbani ganz vorne. Das gaben Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, und die Filmpreis-Botschafter Emilia Schüle und Kostja Ullmann am Mittwoch bekannt. Die 70. Verleihung der Deutschen Filmpreise soll am 24. April im Palais am Funkturm in Berlin stattfinden.

„Systemsprenger“ und „Berlin Alexanderplatz“ konkurrieren um die „Lolas“ in der Königskategorie "Bester Film" sowie bei den Preisen für die beste Regie und das beste Drehbuch. Helena Zengel, die die Hauptrolle in „Systemsprenger“ spielt, ist außerdem als beste Darstellerin nominiert, der Hauptdarsteller von „Berlin Alexanderplatz“, Welket Bungue, als bester Darsteller.

Aussichten auf Preise haben auch das Liebesdrama „Es gilt das gesprochene Wort“ von Ilker Catak in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bestes Drehbuch“ sowie „Lindenberg“ als „Bester Film“. Außerdem geht Lindenberg-Darsteller Jan Bülow in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ ins Rennen. Darüber hinaus hat der Film mit seinem 70er-Jahre-Look Aussichten auf die Preise für Kostüm und Maske.

Beim Dokumentarfilm stehen drei Filme zur Auswahl: „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ von Thomas Heise, „Born in Evin“ von Maryam Zaree und das Künstlerporträt „Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien“ von Bettina Böhler. In der Kategorie „Bester Kinderfilm“ gehen „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" und "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte“ ins Rennen - zwei einfühlsame Auseinandersetzungen mit der deutschen Geschichte.

Schon länger bekannt ist, dass Filmemacher Edgar Reitz (“Heimat“) mit dem Ehrenpreis der Deutschen Filmakademie gewürdigt wird für „herausragende Verdienste um den Deutschen Film“. Die „Lola“ für den „besucherstärksten deutschen Film des Jahres“ geht an „Das perfekte Geheimnis“ von Bora Dagtekin.

(ala/kna/dpa)