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"Für mich ist das nichts Ehrenrühriges": Big-Brother: Kanzler-Bruder geht in den Container

"Für mich ist das nichts Ehrenrühriges" : Big-Brother: Kanzler-Bruder geht in den Container

Hamburg (rpo). Um die Zuschauer bei Laune zu halten, wartet die Big-Brother-Show bald mit einem neuen Besucher auf. Kanzler-Bruder Lothar Vosslar geht in den Container.

Lothar Vosseler, Bruder von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), will bei der Fernseh-Show mitmachen, berichtet die "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe). "Ja es stimmt. Einen Tag gucke ich mir das Treiben im Haus an — vielleicht bleibe ich auch eine Woche oder noch länger", sagte der 57-jährige Vosseler, der gegenwärtig arbeitslos ist, dem Blatt. "Für mich ist das nichts Ehrenrühriges. Guido Westerwelle und Verona Feldbusch waren schließlich doch auch mal bei Big Brother."

Die Sprecherin der RTL2-Sendung, Maren Mossig, sagte dem Kölner "Express" (Samstagausgabe), Vosseler werde bei der Aufzeichnung der für Sonntag, 13. Juni, geplanten Sondersendung am 12. Juni dabei sein. Der 57-Jährige bestätigte dem Blatt Pläne für einen längeren Aufenthalt: "Es ist wahr. Ich bin ja arbeitslos. Und das ist doch eine saubere Art, Geld zu verdienen." Laut "Express" leben Vosseler und seine Frau Gerda zurzeit von 1.200 Euro monatlicher "Stütze".

Vossler-Visite wohl am 13. Juni

Die normalen "Big-Brother"-Bewohner erhalten wöchentlich 250 Euro, der Gewinner bekommt eine Million Euro. Sie wohnen seit dem 1. März in dem Container in Köln-Ossendorf, der in ein Survival-Camp, einen Luxus-Bereich und einen durchschnittlich ausgestatteten Wohnbereich eingeteilt ist. Wo welcher Kandidat leben wird, hängt von dessen sozialem Status ab.

Als Termin für Vosslers Visite ist offenbar der 13. Juni geplant. "An dem Tag finden Landtags- und Europawahlen statt — da soll ich mit den 'Big Brother'-Insassen politisch diskutieren."