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Wurstbraterei aus dem Kölner "Tatort": Berühmter Imbiss bekommt einen festen Platz

Wurstbraterei aus dem Kölner "Tatort" : Berühmter Imbiss bekommt einen festen Platz

Offizielles Anbeißen in Köln:. Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) und der Schauspieler Dietmar Bär probieren bei der Eröffnung einer Frittenbude am Südkai im Rheinauhafen eine Currywurst.

Es ist allerdings nicht irgendein Imbiss, der eröffnet wird. Es handelt sich um die "Wurstbraterei" aus den Kölner "Tatort"-Folgen, an die sich die beiden "Tatort"-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) zurückziehen, wenn der Fall gelöst ist.

Im Rheinauhafen hat der Wagen jetzt seine neue Heimat. Foto: dpa, hka lre

Der Wagen mit dem verschnörkelten roten Schriftzug "Wurstbraterei" ist keine Kulisse, die bei Bedarf aus einem Filmdepot geholt wird. Der Wagen ist echt. In den vergangenen drei Jahren befand sich der Imbiss im Ruhestand. Die Betreiber Eva Vosen und Ralf Jäger mussten mit ihrer "Wurstbraterei" den angestammten Platz vor dem Schokoladenmuseum verlassen und einem Biergarten weichen.

Es hagelte Proteste. Vor allem von Touristen. Als der Imbiss fürs Fernsehen entdeckt wurde, war er bereits ausrangiert. Doch er fiel einem Mitarbeiter der Produktionsfirma ins Auge. Das war vor gut zehn Jahren. Seither wird drei- bis viermal im Jahr die Zugmaschine vor den Imbisswagen gespannt. Mit 25 Stundenkilometern wird er dann über die Deutzer Brücke auf die andere Rheinseite zum Drehort gezogen. Denn im "Tatort" soll unbedingt der Dom im Hintergrund zu sehen sein.

(RP)