Bauer sucht Frau 2017: Claudia reist schon nach zwei Stunden ab

"Bauer sucht Frau": Kandidatin packt nach zwei Stunden die Koffer

Bei "Bauer sucht Frau" lernten sich die Landwirte und ihre Auserwählten in dieser Woche besser kennen. Kandidatin Claudia reichte es nach einem Rundgang über den Hof von Bauer Herbert schon nach zwei Stunden.

Während die anderen Bauern große Geschütze auffuhren, um ihre Herzdamen abzuholen, hatte Reinholds Gefährt seinen Zweck verfehlt. Der Hobbybauer wählte ein pinkfarbenes Tandem und verzierte es extra mit passenden Kunstblumen. Leider hat er nicht mit dem großen, für eine Frau durchaus üblichen, Gepäck von Sigrid gerechnet. Der Vorschlag, seinen Kumpel als Gepäck-Chauffeur zu beauftragen, scheiterte an einem fehlenden Handy.

"Ich habe mich wie ein Depp gefühlt", gestand der 58-Jährige deprimiert dem Zuschauer. Sigrid hielt ihre Enttäuschung ebenfalls nicht zurück: "Die Wunschvorstellung wäre eine Kutsche gewesen." Doch statt lange rumzumeckern, packte sie schließlich das Fahrrad und Reinhold den Koffer. So traten beide einen Dauermarsch durch die Sendung an, der am Ende doch sein Happy End auf dem Hof fand. Dort wurde die 59—Jährige zumindest nicht von der Wohnungseinrichtung enttäuscht: "Im Allgemeinen war die Wohnung ordentlich."

Claudia hatte da leider nicht so viel Glück. Sie bekam zwar die Kutschfahrt, aber nicht die Hauseinrichtung, die sie sich gewünscht hatte. Landwirt Herbert machte es geschickt und führte sie zunächst in die Kunst der Pferdefütterung ein, bevor er ihr sein Domizil präsentierte. "Als ich dann ins Haus trat, veränderte sich in mir ein bisschen die Stimmung", berichtete die 44-Jährige schockiert.

Da das Schlafzimmer, was eher einer Rumpelkammer ähnelte, am Ende alles noch viel schlimmer machte, entschied sie sich für ein frühzeitiges Ende. Auch als Herbert deutlich machte, dass er für sie im Ernstfall den Hof verlassen würde, änderte Claudia nicht ihre Entscheidung: "Ich denke das wird dir sehr schwer fallen." Doch Herbert, der gehofft hatte, dass Claudia ein bisschen Ordnung in sein Haus bringen würde, war davon nicht überzeugt: "Du kennst mich noch nicht nach zwei Stunden." Dennoch packte Claudia ihren Koffer und verließ den Hof.

  • Fotos : Die zweite Hofwoche bei "Bauer sucht Frau" 2017

Bei einem Paar der Sendung erlebte man ein Déjà-vu: Der Landwirt Klaus und die Thailänderin Tiwaporn erinnerten stark an Josef und Narumol aus der fünften Staffel "Bauer sucht Frau". Wohingegen Josef seiner Narumol jedoch die Welt zu Füßen legte, definierte Klaus Tiwaporns Aufgaben direkt zu Beginn: Sie musste sich ihr Essen selbst machen.

Auf Papptellern gab es dann Spiegelei mit trockenem Brot. "So was habe ich in Deutschland noch nie gesehen", wunderte sich die 55-Jährige. Auch für die Hauseinrichtung hatte er sie schon fest eingeplant. "Ich brauche eine Frau mit ein bisschen Idee." Tiwaporn schien das alles aber nicht zu stören. Sie freute sich über Pfefferminztee und ein Gute-Nacht-Gedicht: "Er ist ein netter Mann."

Der Landwirt aus Namibia ist wohl der Sunnyboy der Sendung. Die Vorstellung von einem Leben in der Savanne Afrikas scheint auch sehr aufregend, was der 31-Jährige eher nicht ist. Wortkarg und leicht unterkühlt, fuhr er mit Anna und Christine zunächst mehrere Stunden durchs Land. Dort wurde auch sofort klar, dass das Leben an seiner Seite nicht einfach wird: "Als Frau muss man sich daran gewöhnen, hinter den Busch zu gehen oder eine starke Blase zu haben", erklärte Gerald, als die Frauen auf der Reise mal das stille Örtchen aufsuchen mussten.

Spätestens die Beurteilung des Vaters untermauerte die Vermutung: "Hat mich gefreut, dass er sich so nette Mädchen ausgesucht hat. Sehen auch so aus, als könnten sie anpacken." Es bleibt abzuwarten, ob der Sunnyboy noch in die Charme-Offensive geht.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das war der Start in die Hofwoche bei "Bauer sucht Frau"