Spin-off der TV-Serie aus Sicht der Mutter: Aus "How I Met Your Mother" soll "How I Met Your Father" werden

Spin-off der TV-Serie aus Sicht der Mutter : Aus "How I Met Your Mother" soll "How I Met Your Father" werden

In den USA läuft derzeit die neunte und letzte Staffel von "How I Met Your Mother" – und es wird definitiv keine weitere Staffel der Erfolgsserie geben, wie die Produzenten immer wieder versichern. Allerdings könnte es einen Ableger geben, der die ganze Geschichte aus Sicht der Mutter erzählt.

In den USA läuft derzeit die neunte und letzte Staffel von "How I Met Your Mother" — und es wird definitiv keine weitere Staffel der Erfolgsserie geben, wie die Produzenten immer wieder versichern. Allerdings könnte es einen Ableger geben, der die ganze Geschichte aus Sicht der Mutter erzählt.

In "How I Met Your Mother" geht es um Ted Mosby (dargestellt von Josh Radnor), der seinen Kindern im Jahr 2030 erzählt, wie er zwischen 2005 und 2014 in New York City lebte und seine zukünftige Frau kennengelernt hat. Nebenbei herum wird auch immer wieder berichtet, was Teds Freunde Marshall Eriksen (Jason Segel), Lily Aldrin (Alyson Hannigan), Robin Scherbatsky (Cobie Smulders) und Barney Stinson (Neil Patrick Harris) so treiben.

Da einige der Darsteller — angeblich allen voran Segel und Harris — sich aber schon zu einer neunten Staffel überreden lassen mussten, steht das Ende der Serie im kommenden Frühjahr definitiv fest. Dem US-Sender CBS bricht somit eine Serie weg, die in den USA in der aktuellen Staffel mindestens 7,5 Millionen Zuschauer pro Episode hat.

Aus diesem Grund verhandelt der Sender mit 20th Century Fox TV über die Idee der "How I Met Your Mother"-Erfinder Carter Bays und Craig Thomas, in einem Spin-off unter dem Arbeitstitel "How I Met Your Father" die Geschichte aus Sicht der Mutter zu erzählen. Das berichtet das Magazin "Variety". In den bisherigen Staffeln gab es bereits immer wieder Andeutungen, dass sich Ted und seine zukünftige Frau immer mal wieder über den Weg gelaufen sein könnten, allerdings nie aufeinander geachtet hätten. Spoiler-Alert: Hier erfahren Sie, wer die Mutter von Teds Kindern ist.

Spin-offs von Erfolgsserien sind in den USA keine Seltenheit, knüpfen aber meist (wie bei großen Filmen) nie an die Erfolge des Vorgängers an. So floppte nach zehn Jahren "Friends" die Serie "Joey", in der einer der sechs Freunde (Joey Tribbiani alias Matt LeBlanc) nach Los Angeles zog. Während der zweiten Staffel wurde die Serie ob ihrer niedrigen Einschaltquoten eingestellt.

Allein die Kriminal-Serien in den USA haben etliche Ableger, die sogar ganz gut laufen — so wie "NCIS: Los Angeles" (von "Navy CIS"), "Navy CIS" selbst (von "JAG — Im Auftrag der Ehre"), "CSI: Miami" und "CSI: NY" (von "CSI: Den Tätern auf der Spur") oder "Boston Legal" (von "Practice — Die Anwälte").

Vor einigen Woche wurde zudem bekannt, dass "Breaking Bad", das nach sechs Staffeln endete, einen Ableger bekommen wird. Dieser dreht sich um den Anwalt von Walter White, Saul Goodman.

Auch in Deutschland gibt es Krimi-Ableger, bei denen eine Figur einer Serie so beliebt war, dass man ihr eine eigene Serie bieten wollte — zum Beispiel "Schimanski" mit Götz George, der erst in der "Tatort"-Reihe ermittelte. Auch "Stockinger" aus "Kommissar Rex" erhielt eine eigene Serie, ebenso gab es die Spin-offs "Stadt, Land, Mord!" (von "Der Bulle von Tölz") und "Solo für Sudmann" (von "SOKO 5113").

Bekannte Ableger von seichteren Serien sind zum Beispiel "Private Practice", in der Ärztin Addison Montgomery aus "Grey's Anatomy" zurück nach Kalifornien geht, "Melrose Place", das aus "Beverly Hills, 90210" hervorging, "Angel", der nach dem Ende von "Buffy" ebenfalls seine eigene Serie bekam, sowie "Frasier", der bereits in "Cheers" Psychiater war.

Hier erfahren Sie, was Sie vermutlich noch nicht über "How I Met Your Mother" wussten.

Hier geht es zur Infostrecke: Zehn Fun Facts über "How I Met Your Mother"

(spol)
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