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3nach9: Sarah Conner weint in Radio-Bremen-Talkshow

„3nach9“-Talkshow : Sarah Connor bricht nach eigenem Song in Tränen aus

Die Sängerin war am Freitagabend zu Gast in der Radio-Bremen-Talkshow und präsentierte ihr neues Lied „Flugzeug aus Papier (für Emmy)“. Der Song geht ihr nahe, wie sie verriet. Die Geschichte hinter dem Song ist traurig.

Plötzlich brach es aus Sarah Connor heraus, als Moderator Giovanni di Lorenzo sie am Freitagabend in der Radio-Bremen-Sendung „3nach9“ nachd em Hintergrund ihres neuen Songs „Flugzeug aus Papier (für Emmy)“ fragte.

Die ergreifende Ballade ist der verstorbenen Tochter von US-Skistar Bode Miller gewidmet, die im vergangenen Jahr in einem Swimmingpool ertrank.

Connor begann zu schluchzen, fasste sich ins Gesicht und war zunächst nicht in der Lage, die Fragen von Gastgeber Giovanni di Lorenzo zu beantworten. Auch die übrigen Gäste Theo Waigel, Lars Eidinger, Achim Gruber, Harald Krassnitzer, Ingo Lenßen und Stefanie Stahl hatten mit den Tränen zu kämpfen.

Die Geschichte des anderthalbjährigen Mädchens, das im vergangenen Jahr in einem Swimmingpool ertrank, ging in den sozialen Netzwerken um die Welt. Sie habe der Tod des Kindes einfach nicht losgelassen, so Sarah Connor. „Mich hat das wahnsinnig bewegt“, berichtete die vierfache Mutter. Das Mädchen sei genauso alt gewesen wie ihr jüngster Sohn und habe ihm auch tatsächlich ein wenig ähnlich gesehen. „Ich konnte an nichts anderes mehr denken, ich bin nachts aufgewacht und hatte Angst, dass so etwas passieren könnte.“ Die daraus resultierenden Gefühle habe sie dann einfach loswerden müssen. „Und daraus ist dieser Song entstanden.“

Die Familie von Bode Miller habe den Song vorab auf Englisch zu hören bekommen. „Das war mir wichtig, dass die das vorher wissen“, so Connor weiter. „Am Ende ist es ein Lied geworden, was sich um Abschied dreht und um die Frage: Wo geht man eigentlich hin, wenn man geht? Und was soll ich eigentlich jetzt machen? Ich bleibe ja hier – und du gehst irgendwohin. Wo soll ich hin mit mir? Wann sehen wir uns wieder? Das waren die Dinge, die ich mich gefragt hätte und mit denen ich mich auch gequält habe.“

Es sei ein schlimmes Schicksal, an das sie mit ihrem Song erinnern möchte.

Das hat sie eindrucksvoll getan, mit dem Song und dem Auftritt in der Show von Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers.

(mja)