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Ex-Landtagspräsident Ulrich Schmidt gestorben

Demokrat und Sozialpolitiker : Ex-Landtagspräsident Ulrich Schmidt gestorben

Im Alter von 79 Jahren verstarb der frühere Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags. In seiner Zeit als Politiker hat er sich immer wieder für sein Bundesland eingesetzt.

Der frühere Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, Ulrich Schmidt (SPD), ist tot. Schmidt sei am Donnerstag im Alter von 79 Jahren gestorben, teilte der Landtag am Freitag mit. Schmidt hatte von 1995 bis 2005 an der Spitze des Landesparlaments gestanden.

„In Ulrich Schmidt verlieren wir in Nordrhein-Westfalen einen geradlinigen Demokraten und empathischen Sozialpolitiker, der über Parteigrenzen hinweg geschätzt und geachtet wurde“, sagte der derzeitige Parlamentspräsident André Kuper (CDU). „Seine langjährigen Erfahrungen als Parlamentarier machten Ulrich Schmidt zu einem der großen Repräsentanten unseres Landes.“ Mit seinem Namen
sind wichtige Strukturreformen zum Abgeordnetenrecht sowie die Öffnung des Landtags zum Haus der Bürgerinnen und Bürger verbunden.

„Ulrich Schmidt zeichnete vor allem sein harmonisches Wesen aus. Das war es auch, was ihn so für das Amt des Landtagspräsidenten qualifizierte“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty. Schmidt habe sich immer mit vollem Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger von Nordrhein-Westfalen eingesetzt, auch über Parteigrenzen hinweg.

Schmidt war 30 Jahre lang, von 1975 bis 2005, Landtagsabgeordneter. Von 1975 bis 1995 war er zudem Bürgermeister seiner Heimatstadt Wetter an der Ruhr. Nach seinem Ausscheiden aus dem Düsseldorfer Parlament war Schmidt, der vor seiner politischen Karriere als Industriekaufmann gearbeitet hatte, Landesvorsitzender des Sozialverbands VdK.

(dpa/desa)