Irreführendens Filmplakat: Entschädigung: Seelische Schäden durch Kinofilm

Irreführendens Filmplakat : Entschädigung: Seelische Schäden durch Kinofilm

Moskau (rpo). Porno statt historische Allgemeinbildung. Für den Kinobesuche des Films "Caligula" fordert ein russischer Student Schmerzensgeld. Grund: Er habe angeblich seelische und gesundheitliche Schäden erlitten.

Auf genau 500 000 Rubel (15 600 Euro) bezifferte der angehende Jurist seine Forderung an den regionalen Filmvertrieb "Tschuwaschkino", wie die Agentur Itar-Tass am Samstag berichtete.

Der Student machte vor Gericht geltend, dass er auf Grund der Filmplakate irregeführt worden sei, da er mit einem historischen Film gerechnet hatte. Statt dessen sei in dem amerikanischen Film aus den 70-er Jahren teilweise brutaler Sex gezeigt worden, durch den er seelische Schäden davongetragen habe. Da der Student die Kino- Eintrittskarte inzwischen verloren hatte, wurde seine Forderung bereits in zwei Instanzen abgewiesen.

In dem Film mit zahlreiche Sex-Szenen und Orgien geht es um die Zeit des römischen Imperators Caligula.

(RPO Archiv)
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