Zoo Leipzig: Verletztes Elefanten-Baby wird operiert

Komplizierte Operation: Sorge um verletztes Elefanten-Baby

Im Zoo Leipzig wird weiter um das Leben eines Elefanten-Babys gebangt. Es sollte am Freitagnachmittag operiert werden. Das werde ein paar Stunden dauern, sagte eine Zoo-Sprecherin.

"Es ist eine komplizierte OP." Der kleine Elefant hat einen gebrochenen Oberschenkel. Erst am Abend werde sich zeigen, ob der Eingriff erfolgreich war. Das zwei Tage alte Elefanten-Mädchen sollte in der Tierklinik des Zoos operiert werden.

Vor der OP war der Zustand des kleinen Elefanten stabil, wie die Zoo-Sprecherin sagte. Das Kalb werde künstlich über eine Magensonde ernährt. Das Junge war am Mittwoch zur Welt gekommen. Wenige Stunden nach der Geburt wuchsen die Sorgen der Pfleger und Zootierärzte: Der kleine Elefant konnte weder laufen, noch trank er selbstständig Milch. Ein Versuch, ihm die Flasche zu geben, brachte kaum Erfolg.

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Am Donnerstag wurde dann der Beinbruch bei einer Röntgenuntersuchung diagnostiziert. Es sei noch unklar, wie sich der Elefant die Fraktur zugezogen habe, sagte die Sprecherin. Es sollten noch die Videos der Geburt ausgewertet werden, um zu schauen, ob möglicherweise ein Tritt der Mutter zu dem Bruch geführt hat. Zunächst habe jedoch die Operation Vorrang.

Für die OP waren Experten des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung aus Berlin nach Leipzig gekommen. Sie arbeiteten mit den Zoo-Medizinern zusammen. Der Zoo wollte am Abend über den Ausgang informieren.

(dpa)
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