Erzbischof zum muslimischen Fastenmonat Ramadan: Zollitsch: Gemeinsam gegen Fundamentalismus

Erzbischof zum muslimischen Fastenmonat Ramadan : Zollitsch: Gemeinsam gegen Fundamentalismus

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht Muslime und Christen in der Abwehr von fundamentalistischen Tendenzen vereint.

Sich gegen "Verblendete und Extremisten" zu wehren, die "das gute Miteinander der Gläubigen" belasteten, sei gemeinsame Aufgabe von Christen und Muslimen, schreibt Zollitsch in einer am Freitag in Bonn veröffentlichten Grußbotschaft zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. - Noch bis 18. August sind gläubigen Muslimen zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang Essen, Trinken, Rauchen sowie Geschlechtsverkehr untersagt.

Die Fastenzeit im Ramadan sei für die Muslime ein wichtiger Einschnitt im Lauf des Jahres, betont Zollitsch. Sie erinnerten sich daran, wie viel Gutes Gott ihnen und allen Menschen getan habe: "Auch die vielen Begegnungen zwischen Muslimen und Christen zählen zu den Ereignissen, für die wir von Herzen dankbar sein dürfen." Der unspektakuläre Austausch bei der Arbeit im Alltag, aber auch die Begegnung bei besonderen Anlässen und Feiern hätten das "Zusammenleben vertieft und bereichert".

(KNA)