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Wetter - Sturmflut und Glätte verursachen Unfälle in Norddeutschlands

23-jährige Autofahrerin tot : Sturmflut und Glätte verursachen Unfälle in Norddeutschland

Der stürmische Start ins neue Jahr hält die Feuerwehr in Hamburg auf Trab. Bei einem Glätteunfall im Nordosten stirbt eine Frau. Bei einem weiteren Unfall wird ein Mann schwer verletzt.

Das neue Jahr hat stürmisch, glatt und feucht begonnen. Eine Sturmflut überschwemmte in der Nacht zum Samstag den Fischmarkt im Hamburger Stadtteil St. Pauli, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte. In Baden-Württemberg erwartete die Hochwasservorhersagezentrale wegen der Schneeschmelze und angekündigten Niederschlags deutlich steigende Wasserstände.

In Mecklenburg-Vorpommern kam auf der glatten Fahrbahn der A20 bei Rostock eine 23 Jahre alte Autofahrerin ums Leben. Ein anderer Wagen war auf ihr Fahrzeug geprallt, das bereits wegen eines vorherigen Unfalls auf dem Standstreifen stand.

In Norddeutschland blieb die nächtliche Sturmflut ohne größere Folgen. In Dagebüll (Nordfriesland) schlugen meterhohe Wellen an Bauten des Fähranlegers. Der Parkplatz wurde überflutet.

Glätteunfälle gab es in Mecklenburg-Vorpommern neben dem tödlichen noch weitere: So überschlug sich bei Schnee- und Graupelschauern beispielsweise auf der A19 am Freitagabend nördlich von Malchow ein Auto. Der 26-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt.

Auch wenn die weiße Pracht in vielen Wintersportgebieten wegen des milderen Wetter arg gelitten hat, genossen viele Menschen am Wochenende den Winter. So war etwa sowohl im nordhessischen Willingen als auch auf der Wasserkuppe in der Rhön am Samstag viel los. "Es sind alle Lifte im Betrieb", hieß es auf der Wasserkuppe. Dort lagen noch 14 Zentimeter Schnee, der allerdings gefroren war. Zudem trübte sehr dichter Nebel das Vergnügen.

(dpa)