Wetter in Deutschland: Der erste Schnee 2018 auch in tieferen Lagen ist da

Wetter: Der erste Schnee auch in tieferen Lagen ist da

Noch ist Herbst. Aber der Winter naht. Am Montag hat es bis in tiefere Lagen geschneit. Die neue Woche brachte aber auch Sturm nach Deutschland.

Kalte Luft ließ die Schneefallgrenze am Montag kurzzeitig bis auf 400 Meter sinken, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete. Im Südschwarzwald, auf der Alb und im Allgäu gab es bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Winterlich mit Schnee zeigte sich auch der Brocken, der mit 1141 Metern höchste Berg Norddeutschlands, wie auf Bildern zu sehen war.

An diesem Dienstag könnte es auch in den Hochlagen der westlichen Mittelgebirge vorübergehend weiß werden, sagte Jacqueline Kernn von der Wettervorhersagezentrale. Danach allerdings steigt die Schneefallgrenze rasch wieder an.

Während es dem DWD zufolge am Dienstag im Südwesten und Westen Deutschlands bei Höchstwerten zwischen 3 Grad in der Eifel und 10 Grad am Oberrhein bleiben soll, werden im Osten teils bis zu 22 Grad erwartet.

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Der Herbst brachte zum Wochenstart nicht nur den ersten Schnee, sondern auch Sturm. Für den Montagabend erwartete der Wetterdienst einen Föhnsturm mit extremen Orkanböen auf den Alpengipfeln. Bis in die Täler müsse man mit Sturmböen rechnen. Auch im Küstenbereich war es stürmisch. Bei viel Wind gab es etwa vor der Ostseeinsel Rügen kräftige Wellen.

Sommerliche Temperaturen registrierte man dagegen in Ostmitteleuropa: In der ungarischen Hauptstadt Budapest kletterte das Thermometer am Montag auf 24,3 Grad Celsius, auf den höchsten Wert seit 90 Jahren, der dort an einem 29. Oktober registriert wurde. Heißester Ort in dem Land war am Montag die südostungarische Gemeinde Kübekhaza mit 27,1 Grad.

(dpa)
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