Wetter Deutschland: Es ist keine längere Hitzewelle in Sicht

Wetteraussichten : Für Deutschland ist keine längere Hitzewelle in Sicht

Die Bauern werden aufatmen: Vorerst kommen die Temperaturen nicht mehr über die 30-Grad-Grenze hinaus. Sie kratzen höchstens ganz leicht daran. Und auch mit einer längeren, deutschlandweiten Hitzephase ist zunächst nicht zu rechnen.

Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mit. Am Sonntag wird es sogar regelrecht kühl: Die Höchstwerte liegen dann bei nur noch 20 bis 25 Grad, an der Küste wird es noch etwas kühler. Dies seien Temperaturen, die im Juni in Deutschland zu erwarten seien, sagte Magdalena Bertelmann vom DWD. Die Sonne lässt sich dazu nur im Norden sowie in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz blicken. Im Süden und teilweise auch in der Mitte Deutschlands gibt es viele Wolken mit Schauern oder Gewittern.

Auf bis zu 29 Grad klettern die Temperaturen zum Start in die neue Woche am Montag. Bei einem Wechsel von längerem Sonnenschein und Quellwolken bleibt es meist trocken.

Auch für den Dienstag sagen die Meteorologen heiteres bis wolkiges Wetter voraus. Dann allerdings wird örtlich - etwa in Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg und Hessen - die 30-Grad-Marke geknackt. Die Höchstwerte liegen demnach bei 27 bis 32 Grad.

Bislang sei der Juni deutschlandweit um 3,1 Grad zu warm, berichtete Bertelmann. Das klimatologische Mittel betrage im Juni 15,2 Grad - in der ersten Juni-Hälfte sei ein Wert von 18,3 Grad erreicht worden. Dabei gebe es große regionale Unterschiede: Im Westen, Nordwesten und teilweise auch in der Mitte des Landes sei es eher 1,5 bis 2 Grad zu kalt gewesen, im Osten bis zu 5,5 Grad zu warm.

(felt/dpa)
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