"Wer wird Millionär?": Verrückte Küchen-Geschichte bei Günther Jauch

Quiz-Show: "Wer wird Millionär?" : Verrückte Küchen-Geschichte bei Jauch

Hazina Habibi, 25-jährige Studentin aus Bochum, hat bei "Wer wird Millionär" für jede Menge Lacher gesorgt. Bei einer Autofrage blamierte sie sich fast, mit einer verrückten Küchen-Geschichte blamierte sie ihren Mann.

Hazina Habibi wurde am Montagabend in der Quiz-Sendung "Wer wird Millionär?" unfreiwillig zur Entertainerin für das Publikum. Denn die 25-Jährige konnte sich Frage für Frage nur schwer für eine Antwort entscheiden.

Zögerlich schwankte sie von A zu D und verwirrte sich mit ihren Erklärungen immer wieder selbst. Günther Jauch nahm die Unsicherheit der Kandidatin schon bei den ersten Fragen gerne auf. Das Publikum ebenso. Zumal sich die Verwirrung auch in Habibis Gesicht wieder fand. Ihr fragendes Gesicht sorgte immer wieder für Lacher beim Publikum.

Die Frage nach der Bezeichnung "Muttersaft" brachte die junge Frau erstmals aus dem Konzept. Jauch riet ihr zum Publikums-Joker, das ihr sehr gewogen sei, sagte Jauch schmunzelnd. "Wie stellen sie sich denn bei einer Elektroleitung den Muttersaft vor?", fragte Jauch. Das Publikum tippte dann mehrheitlich auch auf Fruchtgetränk. Die Kandidatin war sichtlich überrascht. Jauch amüsierte sich über die Verwirrung der Studentin, die anmerkte, dass immerhin 15 Prozent auch auf die Elektroleitungen getippt hätten. "Da muss keiner lachen. Ist ja nicht so eindeutig, das Ergebnis", sagte Habibi. Jauch: "Ne, die 15 Prozent lachen nicht".

So richtig ratlos schaute Habibi dann aber bei einer Autofrage: "Wo im Auto befindet sich der Hubraum?". Die ersten im Publikum lachten schon bevor die Antwortmöglichkeiten genannt wurden. Jauch rief sein Publikum zur Räson. "A: Tank, B: Motor, C: Getriebe, D: Hupe"

Die erste Antwort der Politikstudentin: "Ja vorne, also B oder C". Das Publikum lachte, Jauch fragte, ob sie schon mal einen VW Käfer gefahren sei. Da sei nämlich das was sonst vorne ist, hinten. Habibi schaute skeptisch. "Mein Mann lacht mich dahinten sicher auch schon aus", stellte sie fest. "Ja, sehr", sagte Jauch und sorgte umgehend für weitere Verwirrung: "Was nehmen sie, wenn beim 50:50-Joker Tank und Hupe stehen bleibt?" Dass das nicht passieren wird, wusste dann selbst Habibi.

"Ist schon ein bisschen peinlich, oder?", fragte sie. "Ne, geht so. Ist ein Grenzfall", machte Jauch ihr Mut. Die Kandidatin entschied sich schließlich für den Publikums-Zusatzjoker. Jauch wettet, dass fünf Menschen im Publikum sitzen bleiben. Nicht weil sie es nicht wüssten, sondern weil sie es im Kreuz haben. Habibi ließ sich dann also doch zum 50:50-Joker überreden. Motor und Hupe blieben stehen. Erleichtert nahm die Studentin den Motor. Jauch erklärte ihr, was Hubraum bedeutet. Der Blick der Studentin sagte eindeutig: "Keine Ahnung, was er erzählt."

Als Habibi auch bei der nächsten Frage reichlich verwirrt die Antworten auseinandernahm und hin und her überlegte, griff Jauch erneut ein. "Ich meine es sehr gut mit ihnen. Und ich würde es ein letzte Mal noch sehr, sehr gut mit ihnen meinen", sagte Jauch und riet bei der 8000-Euro-Frage zum Zusatzjoker.

Richtig lustig wurde es dann, als Jauch anfing mit der Studentin zu plaudern. "Auch sonst scheint es bei ihnen eher zögerlich zuzugehen", sagte Jauch und sprach das Kennenlernen der Studentin und ihres Mannes an. Habibi erklärt, dass ihr jetziger Mann bei einem Treffen von Heirat geredet habe, als sie noch gar nicht wusste, dass es ein Date war. "Ich dachte, wir seien Freunde", sagte sie.

Eine wirklich verrückte Geschichte sollte aber erst noch folgen: "Jetzt in Kurzform, warum benutzen sie ihre Spülmaschine als Schrank?", wollte Jauch wissen. Der Grund: Vor drei Jahren wurde die Spülmaschine montiert, als sie nicht zu Hause war. Ein Teil habe aber gefehlt. Der Monteur sei nie gekommen, um das Gerät richtig anzuschließen, erklärt die Bochumerin. "Ich war mir aber auch zu fein. Ich habe mir gedacht, ich habe doch einen Mann zu Hause, soll der das machen", sagte Habibi. Das sei nicht passiert, also habe sie die Spülmaschine als Schrank benutzt. Vor ein paar Tagen nun aber die Wendung.

Weil Habibi sich beim Spülen Nägel eingerissen hatte, zwang sie ihren Mann, die Spülmaschine richtig anzuschließen. Der stellte dann fest, dass sie doch die ganze Zeit richtig montiert war. Das Publikum reagierte jetzt eher entsetzt als belustigt. "Super Geschichte ", fand Jauch.

Bei 16.000 Euro stieg Habibi übrigens aus.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Küchen-Geheimnis bei "Wer wird Millionär?"

(rent)
Mehr von RP ONLINE