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Tief "Melli" brachte Sturm, Schnee und Kälte: Weihnachtswetter zu Ostern

Tief "Melli" brachte Sturm, Schnee und Kälte : Weihnachtswetter zu Ostern

Frankfurt/Main (RPO). Sturm, Kälte, Schnee: Der Wintereinbruch an Ostern hat zu Verkehrsbehinderungen geführt. Auf zahlreichen Autobahnen mussten sich die Fahrer durch kilometerlange Staus quälen. Nasskalt mit Schneeschauern bis in die Niederungen geht es an den Feiertagen weiter. Das Wetter werde eher an Weihnachten als an Ostern erinnern, hieß es beim Deutschen Wetterdienst am Freitag.

Sturmtief "Melli" brachte vor allem den Mittelgebirgen viel Schnee. Neuhaus am Rennweg in Thüringen meldete 22 Zentimeter, in Freudenstadt im Schwarzwald waren es 31 Zentimeter. Dort wurde am Freitag nach Auskunft der Verkehrsmeldestelle der Linienbusverkehr eingestellt. Auf der A8 bei Ulm ging es wegen Schneeverwehungen auf 15 Kilometer nur im Schneckentempo voran.

Kapriolen waren nur der Anfang

Tief "Melli" mit Schnee, Sturmböen und Gewittern war nur aber nur der Anfang, wie der Wetterdienst berichtete: "Dahinter wird nun das Tor für Kaltluft aus der Polarregion weit geöffnet", sagte Meteorologe Engel. Am Samstag überwiegt starke Bewölkung mit Niederschlägen, die im Tagesverlauf zumindest in Norddeutschland auch im Flachland in Schnee übergehen. Die Schneefälle ziehen sich am Ostersonntag allmählich in den Südosten Deutschlands zurück, von Nordwesten her kann sich auch mal die Sonne blicken lassen.

Der Montag dürfte nach Einschätzung der Meteorologen im Osten erstmal heiter und trocken, bevor von Westen her wieder Schneeschauer heranziehen. Der Winter nistet sich bei Höchsttemperaturen von 5 bis 6 Grad und Dauerfrost in den Mittelgebirgen richtig ein.

Auch nach Ostern ist erstmal kein Frühling in Sicht, allerdings sollen die Temperaturen bis zum kommenden Wochenende langsam etwas steigen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Winter sorgt für Chaos zu Ostern - ein Überblick

(ap)