Für jeden Typ die besten Methoden: Von Gummi bis Tantra: Die Welt der Verhütung

Für jeden Typ die besten Methoden : Von Gummi bis Tantra: Die Welt der Verhütung

Düsseldorf (rpo). Sex könnte so einfach sein, wären da nicht die Folgen... Glücklicherweise gibt es heute viele Möglichkeiten, eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden. Welche Verhütungsmethode im Einzelfall die Beste ist, hängt von vielen Faktoren ab. Für einen One-Night-Stand sind Kondome immer die erste Wahl. Sie schützen nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten und Aids. Es gibt sie in den abenteuerlichsten Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Der Romantikfaktor wurde dadurch in den letzten Jahren um einiges erhöht. Das gilt für die meisten chemische Verhütungsmittel leider nicht. Ob als Zäpfchen oder Gelee: Oft riechen sie unangenehm, können die Haut reizen und sie sind zudem relativ unsicher.

Für Paare bieten sich eher langfristige Lösungen an. Hier gibt es —bis auf die Sterilisation — zur Zeit nur Mittel für Frauen. Dazu zählen die Spirale und allen voran die klassische Pille mit ihren Verwandten der Mini- und der Mikropille.

Während die Pille für den Mann weiter auf sich warten lässt, entwickeln die Unternehmen ständig verträglichere und praktischere Alternativen zur Pille, die jeden Tag regelmäßig geschluckt werden muss. Die Palette reicht inzwischen von einem selbst einzuführenden Vaginalring, der einen Monat wirksam ist bis zu einem Implantat mit einer Wirkdauer von durchschnittlich fünf Jahren. Vorteil dieser Methoden ist, neben den praktischen Aspekten, dass es seltener zu Nebenwirkungen kommt. Es wird nur ein Hormon verwendet, das auch noch viel geringer dosiert ist.

Wer selbst diese geringen Dosen nicht verträgt, dem bleiben verschiede natürliche Verhütungsmethoden. Bei einem regelmäßigen Zyklus kann beispielweise durch die Kalendermethode der Eisprung und damit die Fruchtbarkeit ermittelt werden. Nichts anderes wird auch mit der täglichen Temperaturmessung ermittelt. Beide Methoden erfordern jedoch viel Disziplin.

Damit zumindest das mühsame Aufschreiben und Berechnen der unfruchtbaren Tage entfällt, gibt es inzwischen zahlreiche 'Verhütungscomputer'. Oft sind es nur bessere Thermometer, manche messen allerdings auch den Hormonspiegel und gleichen die Daten mit den Temperaturwerten ab. Dadurch lassen sich die unfruchtbaren Tage mit einer sehr hohen Sicherheit berechnen. Für die kritischen Tage kommen dann allerdings nur Kondom und Co in Frage oder wenn die Folgen ruhig in den Sternen liegen können: die Tantra-Methode. Die besagt nämlich, dass eine Frau, die nicht schwanger werden will auch nicht schwanger wird.

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