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KaDeWe-Schmuckraub: Von der Beute fehlt jede Spur

KaDeWe-Schmuckraub : Von der Beute fehlt jede Spur

Berlin (RPO). Knapp drei Wochen nach dem spektakulären Juwelenraub im Berliner KaDeWe bleibt die Beute weiter verschwunden. Zum Verbleib des Schmucks gebe es noch keinen Hinweis, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die am Mittwoch in Niedersachsen festgenommenen tatverdächtigen Zwillingsbrüder, die aus einer Zuwandererfamilie stammen, sollten dieser Tage in die Untersuchungshaft nach Berlin-Moabit überführt werden.

Die mutmaßlichen Räuber waren am Mittwochmorgen in einer Spielhalle auf dem Autohof Bockel nahe der niedersächsischen Stadt Rotenburg (Wümme) gefasst worden. Sie erhielten noch am selben Tag Haftbefehl. Bei Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung laut Staatsanwaltschaft noch nicht beendet ist.

Die Ermittlungen gingen – auch im Hinblick auf weitere Tatbeteiligte – in alle Richtungen. Medienberichte über angeblich zwei weitere Tatverdächtige aus Neukölln, die mit den 27-Jährigen verwandt sein sollen, konnte Grunwald nicht bestätigen.

Bei dem Einbruch am 25. Januar waren aus einer Filiale der Juwelierkette Christ im KaDeWe Schmuck und Uhren entwendet worden, die laut Medienberichten einen Wert von mehreren Millionen Euro haben sollen. Der Schmuckdiebstahl gilt als einer der spektakulärsten der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Die Einbrecher waren den Ermittlungen zufolge mit Hilfe einer Leiter über ein Vordach des Warenhauses in der Ansbacher Straße eingestiegen und von dort zur Verkaufsfläche im Erdgeschoss gelangt. Nach wie vor ist unklar, warum bei dem Einbruch die hochmoderne Alarmanlage des Kaufhauses nicht auslöste.

(DDP)