Drogenschmuggel Vier Australier in Indonesien zum Tode verurteilt

Jakarta (rpo). Weil sie Heroin von Bali nach Australien schmuggeln wollten, sind vier Australier von einem indonesischen Berufungsgericht zum Tod durch Erschießen verurteilt worden. In der ersten und zweiten Instanz hatten die Strafen noch auf lebenslange bzw. 20-jährige Haft gelautet.

Ein indonesisches Berufungsgericht hat vier Australier wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt. Das teilte ein Gerichtssprecher am Mittwoch in Jakarta mit. Die vier Angeklagten Scott Rush, Tan Duc Than Nguyen, Si yi Chen und Matthew Norman seien für schuldig befunden worden, Heroin von Bali nach Australien schmuggeln zu wollen.

In der ersten Instanz waren sie zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dagegen legten ihre Anwalte Berufung ein, in der zweiten Instanz wurde die Strafe auf 20 Jahre Gefängnis reduziert. Nun ging die Anklage in Berufung und beantragte erneut lebenslange Haft. Das Oberste Gericht ging über das Strafmaß hinaus und verurteilte die vier Männer zum Tod durch Erschießen.

(ap)