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Unwetter in NRW: Nach der Schwüle kommt der Regen

Unwetter in NRW : Nach der Schwüle kommt der Regen

Nach einem bedeckten und schwülen Tag ziehen am Donnerstagabend Regen und Gewitter über NRW. Bislang blieben Schäden aus. Für den Raum südlich von Köln gilt die Unwetter-Warnstufe Rot.

Luft aus Afrika heizt Deutschland ein. Sogar an den Küsten war der Donnerstag hochsommerlich mit Temperaturen nahe der 30-Grad-Marke. In NRW war es etwas kühler, dafür aber leicht schwül. Zwischen Tief "Zeynep" im Westen und Hoch "This" im Osten strömt Luft weit aus dem Süden ins Land, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Sie ist nicht nur warm, sondern auch feucht. Regenwetter beendete die erste Hitzewelle des Jahres.

Sommergewitter über NRW

Ein Sommergewitter war Donnerstagabend bereits von Süden aus über NRW hinweggezogen. "Wir gehen davon aus, dass es lokal auch Unwetter geben wird", sagte Jana Neuber, Meteorologin beim DWD in Essen. Der DWD hatte für den Donnerstag für ganz NRW Gewitter angekündigt. Diese sollen Hagel, Sturmböen und Starkregen mit sich bringen. Für den Raum Köln galt am Abend sogar die Warnstufe Rot.

 Am Donnerstag soll es heiß werden - und es drohen Unwetter.
Am Donnerstag soll es heiß werden - und es drohen Unwetter. Foto: dpa, fve cul

Stellenweise kann es laut der Meteorologen Sturmböen, Starkregen und Hagel geben. Von der südlichen Eifel aus war das Gewitter Richtung Ruhrgebiet nach Nordrhein-Westfalen hineingezogen. Die Kölner Feuerwehr zählte bis zum frühen Abend sechs sturmbedingte Einsätze, etwa durch heruntergefallene Äste. Nach Mitternacht werde das Gewitter aus NRW abziehen, sagte Neuber.

Der Südwind bringt auch gelben Saharastaub bis nach Deutschland. Staub aus Nordafrika gebe es hierzulande etwa zehn Mal im Jahr, so der Wetterexperte. Wenn sich die Gewitter verzogen haben, ist die große Hitze erst einmal vorbei. Am Wochenende wird es wieder merklich kühler, aber immer noch angenehm warm bei 20 bis 25 Grad.

(dpa)