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Unwetter Bayern: Schäden nach Sturmböen im südlichen Oberbayern

Starkregen und orkanartigen Böen : Schäden nach Unwettern im südlichen Oberbayern

Abgedeckte Dächer, vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume - die Bilanz eines kurzen, aber heftigen Unwetters im südlichen Oberbayern. Sorgen bereitet vor allem ein beschädigter Kirchturm.

Unwetter mit Starkregen und orkanartigen Böen haben am Mittwoch im südlichen Oberbayern Dächer abgedeckt, Gebäude beschädigt und Straßen überflutet. Die Integrierte Leitstelle Rosenheim habe in diesem Zusammenhang 119 Einsätze im Landkreis gemeldet, sagte eine Sprecherin des Landratsamts am Nachmittag.

Besonders die Gemeinde Halfing sei betroffen, dort sei der Kirchturm nach Unwetterschäden möglicherweise einsturzgefährdet. Ein benachbarter Kindergarten wurde geräumt, die Ortsdurchfahrt gesperrt. Ein Statiker sei zur Untersuchung des Kirchturms vor Ort, teilte das Landratsamt mit.

Auch in den Gemeinden Amerang, Höslwang und Söchtenau wurden während des Unwetters Dächer beschädigt, Bäume stürzten um, und Keller standen unter Wasser. Meldungen über Verletzte lagen nach Angaben des Landratsamts Rosenheim zunächst nicht vor. Wegen Gefahren durch umstürzende Bäume oder herabfallende Gebäudeteile warnte die Behörde vor Autofahrten oder Spaziergängen in der Region.

Nach Angaben der Integrierten Leitstelle Traunstein gingen in dem Landkreis bis Mittwochnachmittag etwa 180 Notrufe wegen des Unwetters ein. Besonders betroffen war demnach die Gemeinde Obing. Verletzte wurden auch hier zunächst nicht gemeldet.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für Bayern zumindest in der Nacht auf Donnerstag mit einer Wetterberuhigung. Im Süden des Bundeslandes könnte es in den kommenden Tagen aber weiterhin zu schauerartigen Regenfällen kommen.

(chal/dpa)