Unfälle bei Glatteis: 400 Crashs in Bayern - zwei Menschen sterben

400 Crashs in Bayern: Zwei Menschen sterben bei Glatteisunfällen

Schnee und Glätte haben in der Nacht zum Montag in Bayern Hunderte Unfälle verursacht. Nach Angaben der Polizei gab es allein in Ober- und Mittelfranken insgesamt mehr als 400 Unfälle.

Bereits am Sonntag waren zwei junge Fahrzeuginsassen bei Zusammenstößen ums Leben gekommen. Auf einer Bundesstraße im Landkreis Kulmbach starb eine 18-Jährige nach der Kollision ihres Autos mit einem Wagen auf der Gegenfahrbahn, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Grund des Zusammenstoßes am späten Sonntagnachmittag war wohl Glätte.

In Nürnberg starb ein 23-jähriger Beifahrer beim Zusammenstoß zweier Autos auf schneebedeckter Straße.

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Bereits am Sonntag forderte das Winterwetter Opfer. In Niedersachsen starb eine 86-Jährige. Sie hatte in einem Auto gesessen, das bei Uelzen auf schneeglatter Straße in den Gegenverkehr krachte. Die 58 Jahre alte Fahrerin sei vermutlich zu schnell gefahren, hieß es von der Polizei. In Thüringen erfror ein 83-Jähriger - wahrscheinlich, weil er den Weg ins Altenheim nicht mehr fand.

Wie der Deutsche Wetterdienst ( DWD) vorhersagt, werden die Schneefälle allmählich in Regen übergehen. "Wir haben es mit einer Warmfront zu tun, die langsam feuchte Luft südostwärts nach Deutschland bringt", sagte ein DWD-Sprecher. Es werde milder. Die Schneefallgrenze sollte am Montag bis 800 Meter steigen. Am längsten halte sich der Schnee im Südosten, in Bayern und Sachsen. Dort könnten 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee in den nächsten ein bis zwei Tagen fallen.

(felt)