Deutschlands Top 25 Welche Nachnamen am häufigsten vorkommen

Düsseldorf · Was glauben Sie, sind die häufigsten Nachnamen in Deutschland? Ob es ihre Favoriten unter die Top 25 geschafft haben und welchen Ursprung die deutschen Familiennamen haben, verraten wir hier.

Das sind die lustigsten Namensverschmelzungen
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Das wären die lustigsten Promi-Namensverschmelzungen

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Foto: dpa/Jens Kalaene

Wer Ahnenforschung betreibt, tut dies vorzugsweise mithilfe seines Familiennamens. Tatsächlich wurden die Nachnamen im 12. Jahrhundert mit einer ähnlichen Intention eingeführt. Neben dem Rufnamen hielt man die Familiennamen für eine wertvolle Informationsquelle zur Familienzugehörigkeit einer Person. Wie die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. (GfdS) auf ihrer Website erklärt, entlehnen deutsche Familiennamen in der Regel aus fünf Kategorien.

Entweder sind die Namen demnach Berufs-, Amts- oder Standbezeichnungen, so wie man es von „Müller“, „Richter“ oder „Kesselflicker“ kennt. Oder sie bilden einen Rufnamen, vorzugsweise des Vaters ab („Werner“ oder „Jensen“). Die Nachnamen können zudem wie bei „Böhm“ nach der Herkunft oder bei „Gruber“ von der Wohnstätte (von Grube) hergeleitet werden. Auch Übernamen sind häufig vertreten, die die Eigenschaften einer Person aufgreifen, etwa „Groß“ oder „Stark“.

Das sind die 25 häufigsten deutschen Nachnamen

  1. Müller (Mueller)
  2. Schmidt
  3. Schneider
  4. Fischer
  5. Meyer
  6. Weber
  7. Schulz
  8. Wagner
  9. Becker
  10. Hoffmann
  11. Schäfer (Schaefer)
  12. Koch
  13. Bauer
  14. Schröder (Schroeder)
  15. Klein
  16. Richter
  17. Wolf
  18. Neumann
  19. Schwarz
  20. Schmitz
  21. Krüger (Krueger)
  22. Braun
  23. Zimmermann
  24. Schmitt
  25. Lange

Die Grünen schlugen 2022 im Übrigen vor, dass Ehepaare ihre Familiennamen künftig miteinander verschmelzen können sollen. Dies würde die Ahnenforschung erschweren, denn herauskommen häufig fantasiereiche Begriffe. Wir haben uns in diesem Rahmen ein paar prominente Pärchen herausgegriffen und den Test gewagt, wie gut die Mischung der Familiennamen tatsächlich funktionieren würde. Die zum Teil wirklich lustigen Ergebnisse zeigen wir Ihnen hier.

(hf)
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