Polizei in Sachsen-Anhalt rätselt: Tödliche Schüsse im Mehrfamilienhaus

Polizei in Sachsen-Anhalt rätselt : Tödliche Schüsse im Mehrfamilienhaus

In dem Haus in Tangermünde fielen am frühen Morgen Schüsse, ein Mann starb, einer wurde schwer verletzt. Nun rätselt die Polizei. Haben es die Ermittler mit einem Verbrechen oder einem Unfall zu tun?

Schüsse am frühen Sonntagmorgen in einem Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt: Ein 34 Jahre alter Mann starb, ein befreundeter 50-Jähriger erlitt schwerste Schussverletzungen und wurde in einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Berlin geflogen. Der Ablauf der Ereignisse in Tangermünde war den Behörden am Abend noch unklar.

Die Ermittler fanden aber unter anderem heraus, dass auf den 34-Jährigen mehrere Waffen zugelassen waren. Nachbarn berichteten, dass der 34-Jährige Sportschütze gewesen sei.

Wie aus einem Bericht der Polizei hervorgeht, hatten der 50-jährige und seine Lebensgefährtin am Samstagabend den 34-Jährigen und dessen Freundin besucht. Vor Mitternacht verließen die beiden 30 und 43 Jahre alten Frauen das Haus und gingen in eine Diskothek in der Nähe. Als sie gegen 3.00 Uhr heimkehrten, lag der 50-Jährige niedergeschossen im Flur.

Die 43-Jährige alarmierte den Rettungsdienst und kümmerte sich um den Schwerverletzten. Plötzlich fiel im Wohnzimmer ein Schuss, wie es in dem Polizeibericht weiter hieß. Anschließend wurde der 34-Jährige leblos in dem Zimmer gefunden.

(dpa/pst)
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