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Weiter kein Winterwetter in Sicht: Tiefs bringen weiter milde Luft

Weiter kein Winterwetter in Sicht : Tiefs bringen weiter milde Luft

Auch wenn die Tiefs 2014 weibliche Namen haben - am Wetter ändert das nichts: "Anne", "Balda" und "Christina" bringen weiterhin milde Luft mit Regen nach Deutschland.

Höchstens auf den Bergen gibt es ein paar Schneeflocken und vielleicht auch stellenweise ein bisschen Frost. Richtiger Winter ist nicht in Sicht: "Eine so lange Dauer der milden Periode, die seit Mitte Dezember anhält und deren Ende im Moment nicht abzusehen ist, ist wirklich eine Rarität", sagte Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst am Freitag.

Die Tiefs entstehen auf dem Atlantik vor der nordamerikanischen Küste, wo sehr kalte Festlandsluft und milde Luft über dem Meer aufeinandertreffen. Dann machen sich die Tiefs auf den Weg Richtung Europa - aber vor dem Kontinent schlagen sie nordöstliche Richtung ein. Am Freitag war "Anne" vor Schottland angekommen, "Balda" soll am Samstag in Süddeutschland Regen bringen.

Folge: Da die Tiefs sich gegen den Uhrzeigersinn drehen, schaufeln sie aus Südwesten milde Luft mit Regen heran. "Solange also eine solche Wetterlage anhält, kann es auch nicht wirklich kalt werden."

Die Namen von Tiefs und Hochs vergibt das Meterorologische Institut der Freien Universität Berlin, wo jeder gegen Bezahlung eine Wetterpatenschaft übernehmen kann. In geraden Jahren tragen die Hochdruckgebiete männliche und die Tiefdruckgebiete weibliche Namen. In ungeraden Jahren ist es umgekehrt.

(dpa)