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Terrorgefahr in Braunschweig - Rosenmontagszüge sollen wie geplant starten

Nach Terrorgefahr in Braunschweig : Rosenmontagszüge in Köln und Düsseldorf sollen starten

Nach der Absage des Karnevalsumzuges in Braunschweig stellt sich hinsichtlich der Rosenmontagszüge die Frage nach der Sicherheitslage. Doch das Innenministerium beruhigt: Die Rosenmontagszüge in Köln, Düsseldorf und Mainz können wie geplant starten.

"Wir haben keine Hinweise auf Bedrohungen", sagte am Sonntag ein Sprecher des NRW-Innenministeriums. Die Polizei sei aber sensibilisiert. In Mainz hieß es, bis jetzt gebe es keine konkreten Hinweise auf eine Terrorgefahr. "Aber wir sind sehr wachsam", sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Eine Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval sagte: "Wir gehen davon aus, dass alles wie geplant läuft."

Auch die Behörden im Südwesten betonten, die Fastnachtsumzüge im Land seien nicht gefährdet. Es lägen bislang keine Erkenntnisse vor, die Sicherheitsmaßnahmen rechtfertigen würden, teilte das Lagezentrum im Innenministerium in Stuttgart mit. Auch das Landeskriminalamt plant nach Angaben eines Sprechers keine Maßnahmen.

Zuvor war der Karnevalsumzug in Braunschweig kurz vor dem Start wegen Hinweisen auf mögliche Terroranschläge abgesagt worden. Aus "zuverlässigen Staatsschutzquellen" sei bekanntgeworden, dass "eine konkrete Gefährdung durch einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund vorliege", hieß es bei der Polizei.

Nach zwei Terroranschlägen in Kopenhagen binnen weniger Stunden hatte die Polizei den mutmaßlichen Attentäter am Sonntagmorgen erschossen.

(dpa)