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Terror in Berlin: Bordcomputer stoppte offenbar Lastwagen

Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt : Terror-Lkw wurde offenbar von Bordcomputer gestoppt

Terror in Berlin: Das ist die Todesstrecke des Lkw

Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat laut Medienberichten offenbar das automatische Bremssystem des Lastwagens verhindert, dass der Attentäter seine tödliche Fahrt fortsetzen konnte.

"Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR berichteten unter Berufung auf Ermittler, der Lastwagen sei nur deshalb nach 70 bis 80 Metern zum Stehen gekommen, weil die Zugmaschine mit einem automatischen Bremssystem ausgerüstet war. Dieses reagiere auf einen Aufprall und betätige dann automatisch die Bremsen.

"Technik rettet Leben"

"Diese Technik hat Leben gerettet", zitierten die Medien Berliner Regierungskreise. Zunächst war spekuliert worden, der polnische Lastwagenfahrer könne dem Attentäter ins Lenkrad gegriffen und damit Schlimmeres verhindert haben. Offenbar wurde der Pole jedoch schon einige Zeit vor dem Anschlag durch einen Kopfschuss verwundet und war somit nicht mehr handlungsfähig.

Amri hatte nach bisherigen Ermittlungen am Montag vergangener Woche einen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gesteuert. Bei dem Anschlag wurden zwölf Menschen getötet, darunter der polnische Lkw-Fahrer. In der Nacht zum Freitag wurde Amri nach mehrtägiger Flucht in einem Mailänder Vorort bei einer Polizeikontrolle getötet.

Am Donnerstag wurden zudem neue Details über Amris Flucht durch Europa bekannt. Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie hier.

(csi/AFP)