Sylt: Maschine von Air Berlin schießt über Landebahn hinaus

Flug von Düsseldorf : Maschine von Air Berlin schießt über Landebahn auf Sylt hinaus

Schrecksekunde für 82 Flugreisende: Auf der Nordseeinsel Sylt ist eine Air-Berlin-Maschine erst 50 Meter hinter der Landebahn zum Stehen gekommen – auf dem Rasen. Passagiere und Crew blieben unverletzt.

Schrecksekunde für 82 Flugreisende: Auf der Nordseeinsel Sylt ist eine Air-Berlin-Maschine erst 50 Meter hinter der Landebahn zum Stehen gekommen — auf dem Rasen. Passagiere und Crew blieben unverletzt.

Der Airbus A320 sei auf dem Rasen steckengeblieben, sagte eine Sprecherin der Regionalleitstelle. Alle 82 Passagiere und die fünf Crewmitglieder sind von Einsatzkräften aus der Maschine geholt worden. An dem Flugzeug entstand laut Polizei kein offensichtlicher Schaden. Der Airbus ist aber in das nasse Erdreich abgesackt. Für die Bergung ist schweres Gerät erforderlich.

Die Ursache für den Vorfall des Fliegers aus Düsseldorf ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchungen übernahm die Ermittlungen. Zum Unfallzeitpunkt habe schlechte Sicht geherrscht. Außerdem sei die Landebahn nass gewesen, hieß es.

An Bord befand sich offenbar auch Fernsehkoch Frank Rosin. Mit dem Kommentar "Meine Fresse!" versehen postet er Fotos von dem Vorfall:

Der Flughafen Sylt ist bis auf weiteres für den Flugverkehr gesperrt. Bereits anfliegende Maschinen werden demnach umgeleitet. Acht ursprünglich am Samstag geplante Landungen und neun Starts wurden laut Internetseite des Flughafens gestrichen.

(vek)