Shell-Jugenstudie: Angst vor Ausländerfeindlichkeit und Terror

Shell Jugendstudie 2015: Jugendliche haben Angst vor Terror und Ausländerfeindlichkeit

Sie engagieren sich vermehrt politisch, wollen einen sicheren Job, aber gleichzeitig auch genug Freizeit: Jugendliche in Deutschland im Jahr 2015. Mit Blick auf die aktuelle politische Lage haben sie aber auch gewisse Ängste, wie aus der Shell Jugendstudie hervorgeht, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Wir fassen die wichtigsten Punkte der Studie zusammen.

Der großen Mehrheit der Jugendlichen, so stellt Studienleiter Professor Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld fest, ist es wichtig, "die Vielfalt der Menschen anzuerkennen und auch zu respektieren". Das stimmt auch die Bundesfamilienministerin positiv. "Das ist für mich ein großartiges Zeichen", sagte Manuela Schwesig (SPD) im Zusammenhang mit der Vorstellung der Studie. "Es zeigt, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Land die Vorteile und Chancen gesellschaftlicher Vielfalt wahrnehmen. Und das ist angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingsproblematik von herausragender Bedeutung.

Insgesamt wird in der Studie festgestellt, dass die Jugendlichen politischer geworden sind — und auch Ängste haben angesichts des aktuellen Weltgeschehens. Aber die Studienautoren haben die jungen Menschen nicht nur nach Politik gefragt. Hier gibt es eine Zusammenfassung der Studienergebnisse.

(das)
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