Jahresbilanz 2017: Seenotretter retten 58 Menschen in Not

Jahresbilanz 2017 : Seenotretter retten 58 Menschen in Not

Die Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind im vergangenen Jahr mehr als 2000 Mal von einer ihrer 54 Stationen ausgerückt. Rund 500 Personen wurde geholfen.

58 Menschen sind laut Jahresbericht 2017 auf See von deutschen Seenotrettern aus der Gefahr geholt worden. Sie waren in Nord- oder Ostsee in Not geraten, wie Sprecher Christian Stipeldey am Dienstag in Cuxhaven sagte.

Es gab auch spektakuläre Einsätze: Im November brach in einem Windparkschiff nordwestlich von Helgoland ein Brand im Maschinenraum aus. Die Seenotretter brachten acht Windparktechniker in Sicherheit und schleppten das havarierte Schiff zur Insel. Im Juli entdeckten die Einsatzkräfte vor Fehmarn zwei vermisste Taucher und brachten sie unterkühlt an Land. Im Juni kenterte der Katamaran dreier Segler bei Peenemünde in der Ostsee. Zwölf Stunden lang harrten sie und ihr Hund auf dem havarierten Schiff aus, bis die Rettung kam.

(gaa)
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