Flug nach Köln: Schuss aus Waffe eines Personenschützers löst sich am Flughafen Tegel

Flug nach Köln : Schuss aus Waffe eines Personenschützers löst sich am Flughafen Tegel

Aus der Dienstwaffe eines Personenschützers hat sich auf dem Flughafen Berlin-Tegel versehentlich ein Schuss gelöst. Verletzt wurde niemand. Grünen-Politiker Jürgen Trittin, der auf dem Weg nach Köln/Bonn war, twitterte den Vorfall.

Die Eurowings-Maschine war am Montagmorgen abflugbereit, als sich um 7.45 Uhr beim Boarden ein Schuss aus der Waffe eines Personenschützers "unbeabsichtigt löste", wie Thorsten Peters von der Bundespolizei unserer Redaktion sagte. Der Personenschützer des Landeskriminalamts Berlin war mit seiner Schutzperson auf dem Weg nach Köln/Bonn.

Der Schuss löste sich auf der Flugbrücke, also auf dem Weg vom Terminal ins Flugzeug, und schlug in die Wand der Brücke ein. "Es wurde niemand verletzt", sagt Peters. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte,

Der Flug verzögerte sich um etwa 90 Minuten, wie ein Flughafensprecher sagt. Unter den wartenden Passagieren war offenbar auch der Grünen-Politiker Jürgen Trittin. Er twitterte um 8.17 Uhr zur Verzögerung des Abflugs.

Zur Frage, wen der Leibwächter schützen sollte, wollte sich die Bundespolizei nicht äußern. Wie die "Berliner Zeitung" vermeldet, soll es sich um einen "ranghohen Mitarbeiter der irakischen Botschaft in Berlin" handeln.

(hsr)
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