Schule in bayerischem Berchtesgaden brennt komplett nieder

Millionenschaden entstanden : Schule in bayerischem Berchtesgaden brennt komplett nieder

Im bayerischen Berchtesgaden ist eine Grund- und Mittelschule bei einem Brand völlig zerstört worden. Die Ursache ist noch unklar.

Der Schaden beträgt mehrere Millionen Euro, Verletzte gab es nicht, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sagte. Demnach kam es aus ungeklärter Ursache in der Nacht zum Freitag zum Vollbrand des Gebäudes. In diesem wurden vor allem chronisch kranke Kinder - etwa Asthmatiker und Diabetiker - unterrichtet.

Das Feuer wurde laut Polizei gegen 02.40 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Rettungskräfte brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Für die Löscharbeiten rückten insgesamt 13 Feuerwehren an - darunter zwei aus dem benachbarten Österreich.

Laut Polizei sollten die Löscharbeiten voraussichtlich bis Samstag andauern. Das Hauptfeuer sei zwar gelöscht, in der Verkleidung der Brandruine gebe es aber noch eine Reihe von Glutnestern. So sollte für die weitere Brandbekämpfung auch das Dach des zerstörten Gebäudes abgetragen werden.

Zur Brandursache gab es zunächst noch keine Hinweise. Ein Brandgutachter und Spezialisten des Landeskriminalamts untersuchten am Freitagnachmittag das Gebäude, zunächst wollten sie den Brandherd lokalisieren.

Die Christophorus-Grund- und Mittelschule befindet sich auf einem Gelände mit mehreren Gebäuden, darunter auch ein Internat, in dem etwa hundert Schüler leben. Ein großer Teil von diesen musste am Freitag das Internat verlassen, weil im Schulgebäude die Heizungsanlage für große Teile der Internatszimmer untergebracht war und diese folglich derzeit nicht mehr beheizbar sind.

Wie es mit dem Schulbetrieb und der Unterbringung der Internatsschüler weiter geht blieb zunächst unklar. Zu den verschiedenen Gebäuden gehört auch ein Internat für Skifahrtalente, das von dem Brand nicht betroffen war. Teilweise könnten dort auch Räumlichkeiten genutzt werden, sagte der Polizeisprecher.

ran/cfm

(mja/AFP)